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Samba: Netzwerk-Freigaben mit Linux einrichten

Zugang zum Internet und zum lokalen Netz haben Sie unter Linux Mint sofort nach der Installation. Wenn der Rechner auch Ordner über das Netzwerk freigeben soll, müssen Sie die Software aber erst einrichten.

Im einfachsten Fall benötigt Linux Mint keinerlei Netzwerkkonfiguration. Wenn der PC per Ethernet-Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist und Sie nur das Internet oder Freigaben anderer Rechner nutzen wollen, ist alles Notwendige bereits eingerichtet. Soll der Linux-PC auch als Server dienen und beispielsweise Dateien für andere Benutzer im Netzwerk bereitstellen, müssen Sie zusätzliche Software installieren sowie konfigurieren und dabei auch auf die Sicherheit achten.

Schritt 1: Netzwerkverbindung herstellen

Bei PCs, die mittels Ethernet-Kabel an einen Netzwerk-Switch oder an den DSL-Router angeschlossen sind, erfolgt die Netzwerkverbindung automatisch. Voraussetzung hierfür ist, dass Linux den Netzwerkadapter unterstützt und den passenden Treiber geladen hat. Dies ist praktisch bei allen Rechnern der Fall (ganz exotische Netzwerkhardware ausgenommen). Das System holt sich per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) automatisch eine IP-Adresse sowie die Verbindungsinformationen für den Internetzugang.

In der Hauptleiste am unteren Bildschirmrand sehen Sie auf der rechten Seite das Symbol für die Netzwerkverbindungen. Nach einem Klick darauf erscheint ein Infofenster mit der Anzeige „Kabelnetzwerk“.

Dahinter befindet sich ein Schalter, über den Sie die Netzwerkverbindung deaktivieren können. Nach einem Klick auf „Netzwerkeinstellungen“ öffnet sich das Fenster „Netzwerk“, in dem Sie weitere Details erfahren, etwa die IPv4-und IPv6-Adressen. Hinter „Vorgabestrecke“ steht die IP-Adresse des DSL-Routers.

Netzwerkverbindungen: Über ?Netzwerkeinstellungen? rufen Sie beispielsweise die WLAN-Konfiguration auf. Nach einem Klick auf das Werkzeugsymbol sehen Sie weitere Details.
Vergrößern Netzwerkverbindungen: Über ?Netzwerkeinstellungen? rufen Sie beispielsweise die WLAN-Konfiguration auf. Nach einem Klick auf das Werkzeugsymbol sehen Sie weitere Details.

WLAN-Verbindungen: Auch WLAN-Adapter erkennt Linux automatisch, wenn Sie durch ein Kernel-Modul unterstützt werden. Bei den allermeisten Notebooks mit integriertem WLAN-Chipsatz ist das der Fall.

Nachdem Sie auf das Netzwerksymbol geklickt haben, sehen Sie die Funknetzwerke in der Umgebung. Klicken Sie das gewünschte WLAN an, geben Sie den WPA-Schlüssel ein und klicken Sie auf „Verbinden“. Wird kein Funknetzwerk angezeigt, so prüfen Sie zuerst, ob der Adapter aktiviert ist. Bei vielen Notebooks lässt sich der WLAN-Adapter über eine Tastenkombination zusammen mit der Fn-Taste ein-und ausschalten. Sollte trotzdem kein WLAN auftauchen, fehlen der erforderliche Treiber oder auch die passende Firmwaredatei. Sehen Sie in diesem Fall unter https://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Karten nach, ob es Informationen zu dem benutzten Gerät gibt. Einige Adapter lassen sich über Tricks zur Zusammenarbeit bewegen. In der Regel ist es jedoch einfacher und zuverlässiger, für wenige Euro einen von Linux unterstützten WLAN-Stick zu kaufen.

Netzwerk konfigurieren: Wenn die Adressvergabe per DHCP erfolgt, brauchen Sie an den Netzwerkeinstellungen nichts zu ändern. Sollten Serverdienste auf dem Linux-Rechner laufen, kann es aber wünschenswert sein, dass er immer über dieselbe IP-Adresse erreichbar ist. Um das einzurichten, rufen Sie nun die „Netzwerkeinstellungen“ auf und klicken danach bei der gewünschten Netzwerkverbindung (etwa „Kabelgebunden“) auf die Schaltfläche mit dem Werkzeugsymbol. Gehen Sie im Anschluss daran auf „IPv4“ und stellen Sie hinter „Adressen“ den Wert „Manuell“ ein. Tragen Sie dann noch die gewünschte IP-und Gateway-Adresse (jeweils die Router-IP) sowie die Netzwerkmaske ein (255.255.255.0). Klicken Sie auf „Anwenden“, damit die Änderungen wirksam werden.

Schritt für Schritt: So klappt der Linux-Umstieg

Schritt 2: Auf Freigaben im Netzwerk zugreifen

Auf Freigaben zugreifen: Über den Dateimanager verbinden Sie sich mit einem Server. Benutzername und Passwort werden, falls notwendig, abgefragt.
Vergrößern Auf Freigaben zugreifen: Über den Dateimanager verbinden Sie sich mit einem Server. Benutzername und Passwort werden, falls notwendig, abgefragt.

Der Samba-Client ist bei Linux Mint bereits vorhanden. Folglich können Dateimanager wie Nemo oder Dolphin sofort auf Netzfreigaben zugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Linux-oder Windows-PC die Freigabe anbietet. Bei Windows muss die Freigabe aber über den Kontextmenüpunkt „Freigeben für -> Bestimmte Personen“ erfolgen. Mit den „Heimnetzgruppen“ von Windows 8.1 sowie 10 kann Linux nichts anfangen. Öffnen Sie unter Linux Mint den Dateimanager Nemo über das DesktopSymbol „Persönlicher Ordner“ oder nutzen Sie die Tastenkombination Win-E. Gehen Sie nunmehr auf „Netzwerk“, öffnen Sie „Windows-Netzwerk“ und danach den Ordner mit der in Ihrem Netzwerk verwendeten Arbeitsgruppe. Sie sehen daraufhin die Namen der Rechner, die Netzwerkressourcen bereitstellen. Öffnen Sie den Ordner des gewünschten Rechners mit einem Doppelklick. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Benutzernamen und Passwort für die Anmeldung eintippen. Hinter „Domäne“ ist die eigene Arbeitsgruppe mit „WORKGROUP“ vorgegeben. Dies brauchen Sie nicht zu ändern, außer wenn Sie sich in einem größeren Netzwerk tatsächlich bei einem Domänen-Controller anmelden möchten. Setzen Sie die Option „Nie vergessen“, wenn Linux das Passwort speichern soll. Danach sehen Sie die auf dem gewählten PC freigegebenen Ordner.

Shell-Zugriff über SSH und SFTP

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk ausschließlich Linux-Rechner einsetzen, kommen Sie auch ohne Samba aus. Installieren Sie im ersten Schritt den Open-SSH-Server:

sudo apt install openssh-server

Am einfachsten ist es, die Serversoftware auf sämtlichen Linux-PCs einzurichten. Dann ist der Datenaustausch in alle Richtungen möglich. Nach erfolgter Installation ist der Open-SSH-Server sofort aktiviert. Probieren Sie die Funktion auf dem Server selbst oder auf einem anderen Linux-Rechner im Netzwerk aus, indem Sie auf der Kommandozeile

ssh [benutzer]@[hostname]

eingeben, wobei Sie die Stellvertreter durch den tatsächlichen Konto-und Rechnernamen (oder die IP-Adresse) ersetzen, den Sie erreichen möchten. Beim allerersten Zugriff ist dem Client der Server noch nicht bekannt und Sie müssen die Verbindung mit „yes“ bestätigen. Tippen Sie nun Ihr Passwort für die Anmeldung auf dem Server ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Danach können Sie das Terminal-Fenster des entfernten PCs so benutzen, als ob Sie direkt vor dem PC säßen.

Beenden Sie die SSH-Verbindung mit exit. Wenn der Zugriff über SSH funktioniert hat, ist das System auch bereit für den Dateitransfer über SFTP. Über den Dateimanager von Linux Mint können Sie auf das Dateisystem eines anderen PCs im Netzwerk zugreifen. Blenden Sie in Nemo über die Tastenkombination Strg-L die Adressleiste ein und verwenden Sie eine Adresse in dieser Form:

sftp://[Benutzer]@[Hostname]

Wenn Sie „[Benutzer]@“ weglassen, werden Sie nach Benutzernamen und Passwort gefragt, andernfalls nur nach dem Passwort.

Schritt 3: Samba-Server für Freigaben einrichten

Samba-Server: Wenn Sie Ordnerinhalte fu?r andere Linux- und Windows-PCs im Netzwerk freigeben möchten, installieren Sie das Paket ?Samba?
Vergrößern Samba-Server: Wenn Sie Ordnerinhalte fu?r andere Linux- und Windows-PCs im Netzwerk freigeben möchten, installieren Sie das Paket ?Samba?

Der Samba-Server ist bei Linux Mint 18 nicht standardmäßig installiert. Sie benötigen diese Software lediglich dann, wenn Sie Ordner für andere Netzwerkrechner freigeben wollen. Zur Installation gehen Sie im Menü auf „Systemverwaltung -> Anwendungsverwaltung“ und suchen nach „samba“. Mittels Doppelklick auf „Samba“ im Suchergebnis und „Installieren“ richten Sie die Software ein. Alternativ verwenden Sie die folgenden drei Befehle im Terminal:

sudo apt update
sudo apt upgrade
sudo apt install samba-common samba

Samba verwendet eigene Passwörter. Aus diesem Grund müssen Sie für jeden Linux-Nutzer, der auf die Freigaben zugreifen darf, ein eigenes Passwort festlegen. Zu diesem Zweck verwenden Sie diesen Befehl:

sudo smbpasswd -a [Benutzer]

Den Platzhalter „[Benutzer]“ ersetzen Sie durch den Namen des berechtigten Benutzers. Jeder Anwender kann später über smbpasswd sein eigenes Samba-Passwort unabhängig vom Anmeldepasswort ändern. Um den Überblick zu behalten, sollten Sie auf allen PCs im Netzwerk die gleiche Kombination von Nutzernamen und Passwörtern verwenden. Alternativ können Sie Ordner über einen Gastzugang ohne Passwort freigeben (siehe Schritte 4 und 6). Diese Möglichkeit sollten Sie jedoch nur in einem Netzwerk verwenden, das Sie ausschließlich selbst benutzen. Wenn auch fremden Personen der Zugang erlaubt ist, so setzen Sie den Gastzugang möglichst nur in Kombination mit einem Schreibschutz ein. Dies verhindert zumindest unerwünschte Dateiablagen auf dem Server.

Schritt 4: Serverkonfiguration und globale Freigaben

Home-Verzeichnisse freigeben: Entfernen Sie in der ?smb.conf? die Kommentarzeichen bei ?[homes]?, damit die Benutzer über das Netz auf eigene Dateien zugreifen können.
Vergrößern Home-Verzeichnisse freigeben: Entfernen Sie in der ?smb.conf? die Kommentarzeichen bei ?[homes]?, damit die Benutzer über das Netz auf eigene Dateien zugreifen können.

Samba verwendet als einzige Konfigurationsdatei „/etc/samba/smb.conf“. Darin sind die Basiseinstellungen für den Samba-Server und die Freigaben festgelegt. Öffnen Sie die Datei in einem Editor:

sudo xed /etc/samba/smb.conf &

Ändern Sie im Abschnitt „[global]“ bei Bedarf den Namen der Arbeitsgruppe, zu der der Server gehören soll. Vorgegeben ist Folgendes:

workgroup = WORKGROUP

Sämtliche Änderungen in der „smb.conf“ werden erst dann wirksam, wenn Sie den Samba-Server neu starten:

sudo service smbd restart

Home-Verzeichnisse freigeben: Weiter unten in der „smb.conf“ gibt es einen auskommentierten Abschnitt, der mit „;[homes]“ beginnt. Entfernen Sie die Kommentarzeichen (Semikolon), um die Home-Verzeichnisse aller Benutzer standardmäßig freizugeben. Soll auch der Schreibzugriff erlaubt sein, so ändern Sie „read only = yes“ auf „read only = no“. Wenn ein authentifizierter Benutzer auf den Server zugreift, sieht er lediglich sein eigenes Home-Verzeichnis als Freigabe.

Allgemeine Freigaben: Eine neue Freigabe lässt sich beispielsweise über die nachfolgenden drei Zeilen erstellen, die Sie am Ende der Datei „smb.conf“ einfügen:

[data1]
path = /data
writeable = no

In diesem Beispiel wird das Verzeichnis „/data“ unter der Bezeichnung „data“ freigegeben. Der Ordner „/data“ muss existieren und die Benutzer müssen auf der Ebene des Dateisystemes wenigstens Leserechte besitzen. Dies ist standardmäßig der Fall, wenn Sie das Verzeichnis mit sudo mkdir /data1 erstellen.

Siehe auch: Diese Software sollte auf Linux nicht fehlen

Schritt 5: Freigaben erstellen mit Schreibberechtigung

Rechte im Dateisystem: Im Dateimanager legen Sie als Eigentümer eine Gruppe fest, im Beispiel ?smbadmin?, damit die Schreibrechte beim Zugriff mehrerer Benutzer erhalten bleiben.
Vergrößern Rechte im Dateisystem: Im Dateimanager legen Sie als Eigentümer eine Gruppe fest, im Beispiel ?smbadmin?, damit die Schreibrechte beim Zugriff mehrerer Benutzer erhalten bleiben.

Damit Nutzer Dateien über das Netzwerk neu erstellen oder ändern können, genügt aus der Sicht von Samba die Einstellung „writeable = yes“ bei der Definition einer Freigabe. Allerdings reicht das noch nicht für den vollen Zugriff aus. Der Ordner „/data“ im Beispiel aus Schritt 4 gehört dem Benutzer und der Gruppe „root“, alle anderen Nutzer haben auf der Ebene des Dateisystems nur Leserechte. Um das zu ändern, verwenden Sie diese Kommandos:

sudo groupadd smbadmin
sudo chown -R root:smbadmin /data
sudo find /data -type d -exec chmod 775 {} +
sudo find /data -type f -exec chmod 664 {} +

Die letzten drei Befehle arbeiten rekursiv, das bedeutet, sie berücksichtigen alle unter „/data“ vorhandenen Ordner und Dateien. Die neu erstellte Gruppe „smbadmin“ – die Bezeichnung können Sie frei wählen – sowie der Besitzer „root“ erhalten Vollzugriff, andere Benut-zer inklusive Gäste dürfen lediglich lesen. Die Rechte können Sie dann auch im Dateimanager kontrollieren und ändern, wenn Sie diesen mit root-Recht starten:

sudo nemo &

Gehen Sie im Kontextmenü eines Ordners oder einer Datei auf „Eigenschaften“ und daraufhin auf die Registerkarte „Zugriffsrechte“.

Fügen Sie Ihr eigenes Benutzerkonto und weitere Konten, die eine Schreibberechtigung erhalten sollen, zur Gruppe „smbadmin“ hinzu:

sudo usermod -aG smbadmin [Benutzer]

Melden Sie sich ab und wieder an, damit Linux die neue Gruppenzugehörigkeit berücksichtigt.

Eine Schreibberechtigung für Gäste ist in Kombination mit „guest ok = yes“ möglich, wenn Sie die Berechtigungen für Ordner auf 777 und für Dateien auf 666 setzen. Diese Möglichkeit sollten Sie allerdings lediglich in Ausnahmefällen nutzen, wie beispielsweise in einem sicheren privaten Netzwerk.

Berechtigungen erhalten: Der Schreibzugriff durch mehrere Nutzer auf Elemente des Dateisystems bringt unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Erstellt ein Benutzer Dateien neu oder ändert er deren Inhalt, wird er zum Besitzer. Danach haben andere Benutzer nur noch Leserecht. Um das zu ändern, erstellen Sie eine Freigabedefinition mit diesen neun Zeilen:

[data1]
path = /data1
writeable = no
write list = @smbadmin
inherit owner = yes
force group = smbadmin
force directory mode = 770
create mask = 664
force create mode = 664

„write list = @smbadmin“ gewährt der Gruppe „smbadmin“ Schreibzugriff. Für alle anderen Benutzer und Gruppen bleibt es durch „write able = no“ bei der Berechtigung „Nur lesen“. Die weiteren Optionen sorgen dafür, dass neu erstellte Elemente dem Besitzer des darüber liegenden Ordners („inherit owner“) sowie der Gruppe „smbadmin“ gehören und beide Vollzugriff erhalten.

Schritt 6: Freigaben über den Dateimanager erstellen

Benutzerfreigaben: Ordner aus dem Home-Verzeichnis lassen sich im Dateimanager über den Kontextmenüpunkt ?Freigabe erstellen? für andere Netzwerkteilnehmer bereitstellen.
Vergrößern Benutzerfreigaben: Ordner aus dem Home-Verzeichnis lassen sich im Dateimanager über den Kontextmenüpunkt ?Freigabe erstellen? für andere Netzwerkteilnehmer bereitstellen.

Auch ohne root-Recht lassen sich eigene Ordner etwa aus dem Home-Verzeichnis im Netzwerk freigeben. Die Berechtigung dazu haben unter Linux Mint alle Benutzer, die zur Gruppe „sambashare“ gehören. Mit

sudo usermod -aG sambashare [Benutzer]

nehmen Sie weitere Benutzer in diese Gruppe auf, der Standardbenutzer ist bereits Mitglied. Im Dateimanager können Sie im Kontextmenü eines Ordners den Eintrag „Freigabeoptionen“ wählen und die Freigabe aktivieren. Setzen Sie ein Häkchen vor „Anderen erlauben, Dateien in diesem Ordner zu erstellen und zu löschen“, damit auch weitere Personen mit einem Benutzerkonto auf demselben Rechner Schreibzugriff erhalten. Nach einem Klick auf „Freigabe erstellen“ klicken Sie auf „Die Zugriffsrechte automatisch hinzufügen“, damit den anderen Nutzern die notwendigen Rechte auch auf der Ebene des Dateisystems eingeräumt werden.

Setzen Sie ein Häkchen vor „Gastzugriff“, wenn Sie den Ordner auch ohne Anmeldung freigeben möchten. Wenn Sie den Benutzern des PCs aus Sicherheitsgründen die Freigabe für Gäste nicht ermöglichen möchten, so tragen Sie einfach in der Datei „/etc/samba/smb.conf“ hinter „usershare allow guests =“ den Wert no ein.

Schritt 7: Drucken über das Netzwerk

Netzwerkdrucker: Unter Linux Mint können Sie über das Netzwerk auch Drucker ansprechen, die auf einem Windows-PC freigegeben sind (?Windows-Drucker via SAMBA?).
Vergrößern Netzwerkdrucker: Unter Linux Mint können Sie über das Netzwerk auch Drucker ansprechen, die auf einem Windows-PC freigegeben sind (?Windows-Drucker via SAMBA?).

An den PC angeschlossene Drucker lassen sich über das Netzwerk von anderen Linux-oder Windows-Rechnern aus benutzen. Gehen Sie dazu auf „Systemverwaltung -> Drucker“. Im Fenster „Drucker -localhost“ klicken Sie auf „Server -> Einstellungen“. Setzen Sie ein Häkchen vor „Alle gemeinsamen Drucker freigeben, die mit diesem System verbunden sind“.

Auf einem anderen Linux-Mint-PC gehen Sie ebenfalls auf „Systemverwaltung -> Drucker“, klicken auf „Hinzufügen“ und dann auf „Netzwerkdrucker“. Wählen Sie jetzt den zuvor freigegebenen Drucker aus, klicken Sie auf „Vor“ und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten zur Installation des Druckertreibers.

Auf einem Windows-PC freigegebene Drucker lassen sich unter „Netzwerkdrucker -> Windows-Drucker via SAMBA“ einbinden. Tippen Sie hinter „smb://“ den Server und Freigabenamen des Druckers ein, wie beispielsweise: Windows-PC/Laserjet. Aktivieren Sie die Option „Legitimierungsdetails jetzt festlegen“ und geben Sie dort Benutzernamen und Passwort ein. Klicken Sie abschließend auf „Überprüfen“, um die Verbindung zu testen. Ein Klick auf „Weiter“ richtet den Treiber ein.

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