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Linux statt Windows auf dem Server

20.09.2007 | 08:30 Uhr | Thorsten Eggeling

Windows-Server kosten derzeit wegen der Lizenzkosten einige Euro mehr als Server, die mit dem freien Betriebssystem Linux laufen. Die Vorteile eines Linux- gegenüber einem Windows-Server gehen aber weit über den Preis hinaus. Linux gilt immer noch als wesentlich sicherer gegenüber Angriffen aus dem Netz.

Dieses Betriebssystem wurde von Anfang an als Multi-User- sowie Netzwerksystem konzipiert und setzt deshalb einen Schwerpunkt beim Thema Sicherheit. Vor allem der unter Linux verwendete Apache-Webserver ist gegenüber dem unter Windows verwendeten IIS (Internet Information Services) klar im Vorteil.

Die in Linux integrierte Firewall ist in Sachen Konfigurierbarkeit und Funktionalität der Windows-Schutzhaut überlegen. Nicht ohne Grund läuft auf mehr als 60 Prozent aller Internet Server Linux oder ein anderes Unix-System. Microsoft bringt es nur auf einen Marktanteil von etwa 25 Prozent (Quelle: http://news.netcraft.com ).

Linux ist keine Hexerei

Die Anbieter bezeichnen Linux-Server meist als Rechner "für Linux-Profis". Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken. Die Provider stellen mit dem angemieteten Server grafische Tools bereit, beispielsweise Plesk. Damit konfigurieren Sie Ihren dedizierten Server einfach und bequem von einem externen Rechner aus.

Mit ein paar Klicks richten Sie dann dort etwa weitere Domains ein oder verwalten Ihre Mailadressen. Profis konfigurieren darüber etwa das Web-Applikations-Tool Coldfusion ( www.adobe.com ) oder verwalten eine installierte Datenbank, beispielsweise PostgreSQL (GPL, www.postresql.org ). Per Mausklick bietet Plesk sämtliche Abfragen, beispielsweise die Datendurchsatz-Statistiken oder die Anzahl der Zugriffe auf eine Web-Seite.

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