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Link-Aufbau durch Blog-Netzwerke

19.04.2010 | 13:14 Uhr |

Die folgende Methode ist nicht neu, verspricht aber bei vorsichtiger Anwendung deutliche Erfolge. Die Rede ist von Backlinks durch einen Netzwerkaufbau aus eigenen Blogs. Diese Methode bietet sich besonders bei Keywords ohne Massenkonkurrenz an, kann aber auch mit wesentlich größerem Aufwand bei Money-Keywords verwendet werden.

Als Erstes gilt es, für ein kleines Netzwerk etwa zehn Blogs mit unterschiedlichen Domains zu generieren. Hierzu bieten sich kostenlose Blogs an. Eine Liste mit 48 Freehostern für Blogs hat SEO-Blitz zusammengestellt. Jetzt sollten die Blogs mit Leben gefüllt werden. Dazu ist themennaher, uniquer Text nötig. Damit ist eigener Text gemeint, er darf so in der Form nirgendwo anders im Netz stehen.

Im Content befinden sich Text-Links auf die anderen Blogs des Netzwerkes. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass sich kein Muster erkennen lässt. Die Links sollten zufällig aussehen und kein Blog sollte mehr als zwei bis drei ausgehende Links haben. Durch diese internen Verlinkungen wird eine Erhöhung des PageRanks der Blogs erreicht. Jetzt muss das Netzwerk zur schnelleren Indexierung durch Google von externen Seiten verlinkt werden. Das geschieht am einfachsten durch Gästebucheinträge, Kommentarseiten, Social Bookmarking, Blogspam oder durch eine Software wie das Quick Indexing Tool (QUIT). Nach kurzer Zeit hat Google das gesamte Netzwerk indexiert.

Nach einer bestimmten Zeit können nach und nach Verlinkungen von den einzelnen Blogs auf die zu pushende Seite gesetzt werden. Allerdings sollte weiterhin darauf geachtet werden, den Anschein eines normalen Blogs zu wahren, der nicht nur geschaffen wurde, um Googles Suchalgorithmus zu beeinflussen. Dazu gehören in erster Linie echter Content und Text-Updates in regelmäßigen Abständen von mindestens drei bis vier Wochen.

Die Gefahren solcher Netzwerke sind nicht zu unterschätzen. Google besitzt spezielle Algorithmen, um diese Betrugsversuche zu vermeiden. Noch funktionieren die Blog-Netzwerke relativ gut. Unklar ist allerdings, wie Google geschickt getarnte Blog-Netzwerke erkennen will.

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