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Lexikon

06.09.2007 | 08:30 Uhr |

CLIENT: Der Teilnehmer eines Netzwerks. Jedes Gerät, das sich in einem Netzwerk befindet und Datenverarbeitung betreibt, nennt sich Client. Ein Switch ist beispielsweise kein Client. Ein Streaming-Client kann sowohl ein Rechner als auch ein DVD-Player oder Sat-Receiver mit UPnP-Funktionalität sein.

DHCP: Ein DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) teilt Rechnern im Netzwerk IP-Adressen zu. Normalerweise verteilt ein DHCP auch die Subnetzmaske, die Gateway- und die DNS-Adresse. Das ermöglicht eine schnelle und einfache Netzwerkkonfiguration.

DNS: Ein so genannter Domain Name Service beziehungsweise ein Domain Name Server setzt Internet-Adressen in IP-Nummern um. Gibt man am UPnP-Client (oder Web-Browser) www.digitalworld.de ein, wandelt der zuständige DNS die Adresse in 217.111.81.110 um und leitet die Daten dorthin weiter.

GATEWAY: Ein Gateway verbindet verschiedene Netzwerke miteinander. Im Heimnetzwerk verbindet er das lokale Netz mit dem Internet der Router übernimmt diese Aufgabe. Viele UpnP-Geräte verlangen die Angabe eines Gateways als IP-Adresse.

IP: Die IP-Adresse ist eine eindeutige Nummer für einen PC im Netzwerk. IP steht für Internet Protocol, eine IP-Adresse besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255. Das ermöglicht 4.294.967.296 verschiedene Adressen und sieht zum Beispiel so aus: 164.132.15.3.

MBIT: Das Maß für die Geschwindigkeit eines Netzwerkes. Es gibt 10 MBit (1,25 MB pro Sekunde), 100 MBit (12,5 MB pro Sekunde) und 1 GBit (= 1000 MBit, 125 MB pro Sekunde).

PING: Ein Ping ist ein kleines Datenpaket, das vom Empfänger einfach zurückgeschickt wird. Damit kann man plattformübergreifend feststellen, ob ein bestimmter Zielcomputer im Netzwerk verfügbar ist und wie schnell die Verbindung zu ihm ist.

SERVER: Es gibt Hardware- und Software-Server. Hardware-Server sind allein dazu bestimmt, Daten an die Clients zu verteilen. Durch ein Server-Programm kann auch ein herkömmlicher PC als Server fungieren. Bei UPnP kann das Server-Programm laufen und trotzdem jemand parallel am PC arbeiten.

SUBNETZMASKE: Eine Subnetzmaske dient dazu, Netzwerksegmente voneinander zu trennen. Sie wird wie eine IP-Adresse gebildet. Das Netzwerk im Erdgeschoss kann beispielsweise die Subnetzmaske 255.255.255.255 besitzen und das im ersten Stock die 255.255.255.1 . Durch logische Verknüpfung mit der IP-Adresse wird die Zugehörigkeit eines Teilnehmers zu einem Subnetz festgestellt.

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