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Level 1 - "unsichere" Attachments

Alle Dateinanhänge, die direkt ausführbar sind oder auf bestimmte Programme verweisen, können nach der Installation des Sicherheitsupdates weder angezeigt noch gestartet werden. Selbst das Löschen und ein damit verbundenes Einsparen an Speicherplatz ist nicht mehr möglich. Da man keinerlei Zugriff auf solche Dateien mehr hat, kann man sie auch nicht mehr weiterleiten, drucken oder gar auf einen Datenträger speichern.

Outlook weist den Zugriff in jedem Fall mit dem kurzen gelben Warnhinweis zurück, der besagt, dass es den Zugriff auf die unsicheren Attachments verweigert. Diese werden in einer Liste in der oberen Statuszeile angezeigt.

Zu den "unsicheren" Attachments gehören solche mit folgenden Dateierweiterungen:

ADE, ADP, BAS, BAT, CHM, CMD, COM, CPL, CRT, EXE, HLP, HTA, INF, INS, ISP, JS, JSE, LNK, MDB, MDE, MSC, MSI, MSP, MST, PCD, PIF, REG, SCR, SCT, SHS, URL, VB, VBE, VBS, WSC, WSF, WSH.

Eine detaillierte Beschreibung dieser Attachment-Typen finden Sie auf der Microsoft-Website .

Diese Liste kann nur vom Benutzer oder Administrator mittels Registry-Keys ergänzt, aber nicht vom Umfang her eingeschränkt werden. Bestimmte "unbeliebte" Dateien wie etwa WAV oder MP3 kann man somit ebenfalls verbieten, auch wenn sie selbst keine Viren enthalten können, sondern eher von der Arbeit ablenken.

Wenn jemand solche Dateien erhalten soll, muss der Absender diese entweder gepackt als ZIP-Archiv versenden oder die Datei einfach umbenennen. Da der Schutz auf Erweiterungen begrenzt ist und nicht vom wirklichen Dateiinhalt abhängt, kann er mit geringen Aufwand umgangen werden.

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