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Leistungsstarke Fernsteuerung

12.10.2007 | 08:30 Uhr |

Im Test mit dem kostenlosen TightVNC erwies sich die Fernsteuerung als leistungsstark. Allerdings zeigte sich auch, dass VMware beim Fernzugriff zunächst immer das englische Tastaturlayout zugrunde legt, wenn vom Host aus Eingaben im Gast erfolgen.

Um im VNC-Client ein deutsches Keyboard verwenden zu können, muss der Anwender zuvor die Konfigurationsdatei des fernzusteuernden Gastes auf dem VMware-Host manuell um einen entsprechenden Eintrag erweitern – ein aufwändiges Unterfangen, über das die grafische Oberfläche leider kein Wort verliert. An dieser Stelle hilft nur ein eingehender Blick ins Handbuch weiter.

Klar wird hierbei auch: Die VNC-Funktion erlaubt lediglich eine Fernsteuerung des betreffenden Gastes. Eine Fernkonfiguration der jeweiligen VM auf dem Host ist damit aber ebenso wenig möglich wie das Starten des eigentlichen Gastsystems oder die Remote-Verwaltung des auf dem Host laufenden Workstation-6.0-Programms.

Daher ist der Anwender an dieser Stelle auf separate Lösungen (wie den Remote Desktop bei Windows-Systemen oder die Fernsteuerung des Host-Computers über einen separaten VNC-Server) angewiesen.

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