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Layar

01.07.2010 | 10:30 Uhr |

Layar in Aktion: Im oberen Bereich sieht man den virtuellen Kompass, darunter, welche Points of Interest in der Nähe sind.
Vergrößern Layar in Aktion: Im oberen Bereich sieht man den virtuellen Kompass, darunter, welche Points of Interest in der Nähe sind.
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Eins der ersten und bekanntesten Programme für Augmented Reality ist Layar . Der Name ist ein Kunstwort, das sich aus dem englischen Begriff für Ebene - Layer -, und der Abkürzung für Augmented Reality - AR -, zusammensetzt. Damit wird auch schon die Funktionsweise von Layar angedeutet: Die Applikation nutzt verschiedene virtuelle Ebenen, die sie über das jeweils aktuelle Bild legt.

Jede diese Ebenen wartet mit anderen Informationen auf,: Möglich sind etwa ein positionsabhängiger Reiseführer, ein Restaurant-Guide oder auch ein Überblick über Twitter-Updates - wenn der Anwender einen Twitter-Client nutzt, der den GPS-Standort auslesen kann.

Nutzer sind bei Layar allerdings nicht nur auf die vorgegebenen Daten angewiesen. Auf der Homepage findet sich ein eigener Bereich für Entwickler , die anhand von Beispielen in die Erstellung von neuen Ebenen eingeführt werden. Die einzelnen Ebenen können die Nutzern nach der Freigabe anderen kostenlos oder gegen Geld zur Verfügung stellen.

Layar ist nicht nur für Android erhältlich, auch das iPhone wird ab Version 3GS unterstützt - erst dieses bringt den notwendigen Kompass mit. Laut den Entwicklern ist zudem eine Version für Symbian in Vorbereitung.

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