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Labor-Firmware: Neue Funktionen für Ihren Router

24.05.2019 | 14:09 Uhr |

Wer schon jetzt wissen will, was die Fritzbox künftig können wird, installiert einfach eine Labor-Firmware für seinen Router. Das ist nicht kompliziert.

Schritt 1: Passende Labor-Firmware finden

Anwender, die die neuen Fritzbox-Funktionen sofort ausprobieren möchten, und die keine Scheu davor haben, eine Vorabversion der als Fritz-OS bezeichneten Firmware auf ihrer Fritzbox einzuspielen, sind ein Fall für die Labor-Firmware. Diese Vorab-Versionen von Fritz-OS stehen vor allem für die weit verbreiteten Fritzbox-Modelle 7490 und 7590 zur Verfügung. Der Unterschied zwischen Serien- und Labor-Firmware: Letztere hat noch nicht alle Schritte der AVM-Qualitätssicherung durchlaufen, sodass im täglichen Betrieb Fehler auftreten können. Im Gegenzug umfassen Labor-Firmwares interessante Neuerungen, die den Umgang mit der Fritzbox deutlich vereinfachen.

Da es über die Konfigurationsmaske der Fritzbox nicht möglich ist, eine bereits installierte Serien-Firmware durch die Labor-Variante zu ersetzen, muss das erstmalige Einspielen auf manuellem Wege erfolgen. Auf Fritzboxen, auf denen bereits eine Labor-Firmware läuft, können Sie das Update auch über die Konfigurationsoberfläche durchführen. Apropos Update: Bevor Sie eine Labor-Firmware einspielen können, müssen Sie die Fritzbox auf die aktuellste Serien-Firmware aktualisieren. Eine Labor-Firmware bekommen Sie auf der Webseite http://avm.de/fritz-labor/ . Klicken Sie bei Ihrem Gerät auf „Zum Labor“. In diesem Kurzworkshop zeigen wir die Installation anhand der Fritzbox 7590 . Aber auch bei einem anderen Modell funktioniert es genauso.

Siehe auch: So richten Sie Ihre Fritzbox richtig ein

Schritt 2: Labor-Firmware laden und entpacken

Schritt 2
Vergrößern Schritt 2

Auf der folgenden Webseite informiert Sie AVM im Bereich „Leistungsmerkmale auf einen Blick“ über die Neuerungen und Verbesserungen, die diese Version der Labor-Firmware auszeichnen. Gleichzeitig macht Sie der Hersteller darauf aufmerksam, dass diese Labor-Firmware nicht für Fritzboxen geeignet ist, die von Internetprovidern zur Verfügung gestellt werden. Einzige Ausnahme ist hier die Fritzbox dar, die von 1&1 unter der Bezeichnung Homeserver vermarktet wird. Diese Informationen sind so wichtig, dass Sie den Download der Labor-Firmware erst beginnen können, wenn Sie am unteren Seitenende die Option „Ja, ich habe die Informationen gelesen und möchte den Download starten.“ markieren.

Laden Sie die rund 50 MByte große ZIP-Datei auf Ihren PC herunter. Wechseln Sie zum Speicherverzeichnis und entpacken Sie das Archiv, das vier Dateien enthält: Die Labor-Firmware erkennen Sie an der Dateiendung „.image“. Bei der EXE-Datei handelt es sich um das Recovery-Image, das Sie nur benötigen, wenn Sie die Serien-Firmware wieder auf Ihrer Fritzbox einspielen möchten (siehe Schritte 5 und 6). Und in den beiden TXT-Dateien finden Sie Informationen zu den Neuerungen und der Wiederherstellung.

Um mit dem Einspielen der Labor-Firmware fortzufahren, öffnen Sie im Browser die Konfigurationsoberfläche der Fritzbox, geben das Kennwort ein und klicken auf „Anmelden“.

Schritt 3: Labor-Firmware installieren

Schritt 3
Vergrößern Schritt 3

Um die Labor-Firmware auf der Fritzbox einzuspielen, klicken Sie von der Startseite ausgehend der Reihe nach auf „System –› Update –› FRITZ!OS-Datei“. Geben Sie ein „Kennwort“ ein, klicken Sie auf „Einstellungen sichern“ und speichern Sie die aktuelle Konfiguration. Nach einem Klick auf „Durchsuchen“ geben Sie den Pfad zur soeben entpackten „.image“-Datei ein und schließen den Dialog mit „Öffnen“. Klicken Sie auf „Update starten“, um die Labor-Firmware auf Ihrer Fritzbox einzuspielen. Die Aktualisierung dauert nur wenige Minuten. Hat alles geklappt, startet die Fritzbox automatisch  neu und Sie können sich wie gewohnt anmelden.

Schritt 4: Neue Funktionen der Labor-Firmware

Schritt 4
Vergrößern Schritt 4

Nun können Sie einen Blick auf die neuen Funktionen werfen. In unserem Beispiel haben wir die Labor-Firmware 154.07.08-65152 vom 29. Januar 2019 auf die Fritzbox 7590 aufgespielt. Diese neue Version von Fritz-OS erweitert die 7er-Firmware um einige zusätzliche Merkmale. Neu ist etwa die Reduzierung der DSL-Datenrate (Sync) auf einen Wert, der näher an der vertraglich zugesicherten Datenrate liegt. Dadurch wird die Empfindlichkeit der DSL Leitung gegenüber Störern reduziert. Das neue WLAN-Leistungsmerkmal AP-Steering ermöglicht die Nutzung von 11k/v-Infos für ein aktives Roaming von WLAN-Geräten zwischen Fritzboxen und Repeatern im MESH-System. Ebenfalls neu ist das Abschalten aller LEDs für Licht-empfindliche Umgebungen. Dazu wurde mit der Labor-Firmware das Zusammenspiel mit Fritzfones verbessert und um neue Funktionen erweitert. Neben den zahlreichen Verbesserungen haben die Entwickler bekannte Fehler behoben.

Mesh: Beste Signalqualität durch gemeinsames WLAN aus Router & Repeatern

Schritt 5, Option 1: Zurück zur Serien-Firmware

Schritt 5a
Vergrößern Schritt 5a

Der Wechsel zurück zur Serien-Firmware führt schon seit Jahren über ein Recovery-Programm, das Bestandteil der Labor-Firmware ist. Nach dem Start der EXE-Datei macht Sie ein Dialog darauf aufmerksam, dass der Router zurückgesetzt wird und dass dabei alle Einstellungen gelöscht werden. Bestätigen Sie mit einem Klick auf „Weiter“ und ziehen Sie den Netzstecker aus der Fritzbox. Klicken Sie zweimal auf „Weiter“. Sobald Sie das Recovery-Tool dazu auffordert, stellen Sie die Stromversorgung der Fritzbox wieder her. Anschließend folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Hat alles wie gewünscht funktioniert, gibt das Tool die Meldung „Abschluss – FRITZ!Box erfolgreich wiederhergestellt!“ aus. Anschließend spielen Sie die zuvor gespeicherten Einstellungen unter „System –› Sicherung –› Wiederherstellen“ auf die Fritzbox ein.

Schritt 5, Option 2: Zurück zur Serien-Firmware

Schritt 5b
Vergrößern Schritt 5b

Seit der Labor-Firmware 7.08 ist auch eine Rückkehr zur Serien-Firmware in Fritz-OS möglich. In der Fritzbox-Oberfläche gehen Sie zu „System –› Update“ und bleiben im Register „FRITZ!OS-Version“. Für das Downgrade der Firmware klicken Sie auf den Link „Zurück zum offiziellen FRITZ!OS“. Falls Sie eine Sicherungsdatei besitzen, wählen Sie diese nach einem Klick auf „Durchsuchen“ aus. Andernfalls versetzen Sie die Fritzbox mit „FRITZ!OS ohne Sicherungsdatei zurücksetzen“ in der Werkszustand. Treffen Sie Ihre Auswahl und klicken Sie auf den Button „FRITZ!OS zurücksetzen“. Die installierte Laborversion wird nun entfernt und die aktuell verfügbare offizielle Fritz-OS-Version auf Ihrer Fritzbox installiert. Nach einem Neustart ist die Fritzbox – falls ausgewählt – mit Ihren individuellen Einstellungen wieder direkt startklar.

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Dieser Artikel stammt aus dem PC-WELT Sonderheft 04/19 Fritzbox Extra.

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