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Ubuntu ohne Unity: Xubuntu und Kubuntu

06.04.2017 | 13:47 Uhr |

Xubuntu

Bei Xubuntu wird der Windows-Manager Xfce anstelle von Unity eingesetzt. Xfce ist schlanker als Unity, Gnome oder KDE, belegt weniger Ressourcen und stellt geringere Ansprüche an die Hardware, dafür ist sein Leistungsumfang nicht ganz so groß wie bei Gnome oder KDE. Crunchbang war eine weitere Variante von Ubuntu mit dem Xfce Desktop-Manager. Sie wurde aber 2015 eingestellt.

Xubuntu Core

Xubuntu Core ist ein besonders schlankes Xubuntu-System mit Xfce zum Selbsteinrichten. Anders als bei Xubuntu werden hier keine zusätzlichen Programme vorinstalliert.

Kubuntu

Diese Variante ist identisch mit Ubuntu, nur dass bei Kubuntu eben die grafische Oberfläche KDE anstelle von Gnome zum Einsatz kommt.

Ubuntu Gnome

Wer Ubuntu weiterhin mit Gnome benutzen will, kann Ubuntu Gnome verwenden. Ab Ubuntu 18.04 wird Gnome aber ohnehin wieder der Standard-Desktop von Ubuntu sein.

Lubuntu

Lubuntu wiederum ist ein Ubuntu für Geräte mit älterer und schwächerer Hardware. Als Desktop-Umgebung verwendet Lubuntu die Desktop-Umgebung LXDE, das "Lightweight X11 Desktop Environment". LXDE soll ganz besonders ressourcenschonend sein.

Bodhi Linux

Ebenfalls ein sehr schlankes Linux für ältere Hardware ist Bodhi Linux . Es verwendet als Desktop-Umgebung die Eigenentwicklung Enlightment und kommt mit 128 MB Arbeitsspeicher und einem 300-MHz-Prozessor zurecht. Bodhi ist unbestritten ressourcenschonend, allerdings hat das seinen Preis: Man muss viele gängige Anwendungsprogramme erst nachinstallieren, und der integrierte Datei-Manager hat keinen LAN-Zugriff.

Mit Ubuntu 17.04 stößt Ubuntu Budgie zur Ubuntu-Familie. Budgie benutzt zwar auch Gnome-Technologien und ist kompatibel zum standardmäßigen Ubuntu, orientiert sich aber ansonsten an der Distribution Solus.

Elementary OS: Man muss erst etwas Hand anlegen, damit ElementaryOS endlich Videos und Film-DVDs abspielt.
Vergrößern Elementary OS: Man muss erst etwas Hand anlegen, damit ElementaryOS endlich Videos und Film-DVDs abspielt.

Elementary OS

Elementary OS basiert auf Ubuntu und will eine MacOS-ähnliche schicke Optik bieten. Als Desktop-Umgebung kommt Pantheon zum Einsatz. Installer, Software-Center und viele Systemkomponenten stammen von Ubuntu. Allerdings ist die Auswahl der Anwendungsprogramme etwas anders als unter Ubuntu: So kommt beispielsweise Midori als Browser zum Einsatz.

Nachteil: ElementaryOS spielt nach der Installation keine Videos, keine Film-DVDs und keine Musikdateien ab. Das die dafür benötigten Codecs und die Entschlüsselungssoftware fehlen. Anders als beispielsweise Ubuntu bietet ElementaryOS von sich aus nicht den Download der benötigten Codecs an, sondern der Benutzer muss selbst nach der Lösung googeln. Wir erklären in diesem Ratgeber ab dem Punkt Teil 2: Filme und (verschlüsselte) DVDs abspielen, wie Sie das Problem lösen..

Der deutsche Hardware-Hersteller Tuxedo verkauft mit dem InfinityBook ein optisch ansprechendes Notebook mit Macbook-Anmutung.

Wir hatten solch ein Infinitybook im Praxistest.

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