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Kostenersparnis für Business-Kunden

Insofern verwundert es keinen, dass die Schar derer, die aktiv Geschäftskunden von den Vorzügen mobilen Arbeitens mit ganz einfachen Argumenten überzeugen, täglich größer wird. Wie das geht? Ganz einfach! Zum einen entstehen Produktivitätssteigerungen durch genutzte Leerlaufzeiten.

Tabelle 1 verdeutlicht es: Für Vertrag, Datenkarte, Installation und Wartung fallen bei einem 400-MB-Datenvertrag monatlich gerade einmal 39,20 Euro an. Anhand unterschiedlicher Mobilitätsprofile für Führungskräfte, Mitarbeiter im Vertrieb und andere Fachkräfte lässt sich die alltägliche Nutzung konservativ mit 32 Minuten bewerten. Geht man in der Berechnung von einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 75.000 Euro aus, liegt bei monatlich 20 Arbeitstagen eine Produktivitätssteigerung von 412 Euro
((75.000 Euro: (12 Monate x 20 Arbeitstage x 8 Stunden)) x (31,67 Minuten : 60 Minuten) x 20 Arbeitstage) vor (siehe Tabelle 2).

Indem man die jährlichen Gesamtkosten pro Mitarbeiter in Höhe von 470,40 Euro (39,20 Euro x 12 Monate) durch den täglichen Gesamtnutzen von 20,60 Euro (412 Euro : 20 Arbeitstage) teilt, lässt sich nun die Amortisationsdauer ganz einfach errechnen (siehe Tabelle 3).

Damit rentiert sich eine 400-MB-Breitband-UMTS-Lösung bereits nach 23 Arbeitstagen. Andererseits lassen sich durch eine UMTS-Lösung Kosten sparen. Wer‘s nicht glaubt, sollte sich folgendes Beispiel vor Augen führen: Wir behalten den bereits angeführten Datenvertrag und die damit verbundenen Kosten pro Mitarbeiter bei und veranschlagen für ein Unternehmen mit 15 Mitarbeitern jährliche IT-Infrastrukturkosten in der Größenordnung von 10.000 Euro. Die anfallenden Investitionskosten, um fünf Mitarbeiter mit UMTS zu mobilisieren, übersteigen das einstige IT-Budget um 2.352 Euro (470,4 Euro x 5 Mitarbeiter) im Jahr, also um 23,52 Prozent (siehe Tabelle 4).

Wenn nun diese fünf Mitarbeiter aber auf Dienstreisen nur einmal wöchentlich abends im Hotel einen WLAN-Hotspot für zwölf Euro nutzen, so verursachen sie jährlich 2.880 Euro (12 Euro x 5 Mitarbeiter x 48 Wochen), die über die Reisekosten abgerechnet werden. Insofern erzielen Unternehmen sogar eine Kosteneinsparung von 528 Euro im Jahr (siehe Tabelle 5).

Angesichts darstellbarer Wettbewerbsvorteile und Produktivitätssteigerung ist es vergleichsweise einfach, Geschäftskunden vom Breitband-UMTS-Einsatz zu überzeugen. Insbesondere wenn eine Kostenersparnis damit verbunden ist oder allenfalls nur geringe Investitionskosten notwendig sind. Obendrein ist das Geschäft mit den Datenverträgen nicht nur einfach, sondern auch äußerst lukrativ. Also immer her mit dem UMTS-Geschäft! Was wir allerdings wirklich nicht brauchen, sind verkabelte Hosen oder elektrische Jacken.

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