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Funktionen & Kosten erklärt

28.12.2007 | 08:02 Uhr |

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Geld an einen anderen Teilnehmer zu übertragen:
Zum einen lässt sich ein Geldbetrag direkt von einem Paypal-Guthabenkonto versenden. Dazu erfolgt eine Aufladung von einem handelsüblichen Bankkonto, die in der Regel drei Tage in Anspruch nimmt. Weiterhin lässt sich aber auch eine Kreditkarte zur Zahlung verwenden, wobei nur Paypal selbst die Kreditkartendaten bekommt. Dabei wird das Geld nicht erst auf das Paypal-Konto eingezahlt, sondern der Empfänger bekommt es direkt gutgeschrieben.

So funktioniert die Zahlungsweise bei Paypal
Vergrößern So funktioniert die Zahlungsweise bei Paypal
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Ähnlich funktioniert der Lastschrifteinzug direkt vom eigenen Konto. Hierfür wird eine Kontonummer eingetragen und Paypal testet zweimal die Validität, indem einzelne Kleinbeträge auf das Konto überwiesen werden. Danach werden Zahlungen dem Empfänger direkt gutgeschrieben.
Last not least sind Zahlungen per Überweisung unter Umgehung des Aufladeprozesses möglich, wobei ein für jede Transaktion individueller Code vergeben wird. Dieser muss in das Verwendungszweck-Feld eingetragen werden, damit die Überweisung zugeordnet werden kann.

Das klingt auf den ersten Blick etwas komplizierter als eine klassische Überweisung, ist es aber gar nicht. Wer die Online-Überweisung gewohnt ist und zum ersten Mal Paypal nutzt, wird staunen: Beim Expresskauf ist die Bezahlung mit nur drei Klicks abgeschlossen. Keine manuelle Übertragung von Produkt- und Adressdaten mehr, keine PIN und keine TAN. Direkt von der Shop-Seite geht’s zum Paypal-Konto, nach dem Einloggen wird die bereits voll mit Daten hinterlegte Zahlung nur bestätigt - fertig.

Die Kosten: Paypal ist für Käufer immer kostenlos. Das ist ein Vorteil gegenüber Kreditkartenzahlungen, für die manche Verkäufer eine Extra-Gebühr verlangen.
Für den Verkäufer sieht dies anders aus. Grundsätzlich gibt es in Deutschland zwei Tarifmodelle, das Privatkonto und das Geschäftskonto. Die Unterschiede liegen insbesondere im Funktionsumfang, in der Einbindbarkeit in Online-Shops und in der Übersichtlichkeit der Zahlungsverwaltung. Die Gebühren sind hingegen identisch. Diese betragen derzeit für Zahlungen aus Deutschland 1,9 % des Rechnungsbetrags. Bei Zahlungen aus der Euro-Währungszone sind es 3,4 %, bei allen anderen Ländern 3,9 % – jeweils zuzüglich einer Gebühr von 35 Cent pro Zahlung. Wer mehr als 1000 Euro monatlich per Paypal einnimmt, erhält günstigere Konditionen, die Sie unter http://www.paypal.de/neuegebuehren nachlesen können.

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