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Kontakt zum Festnetz: Access-Point-Einrichtung

08.12.2003 | 10:19 Uhr |

Der Access Point stellt die Verbindung in das fest verkabelte Netzwerk her und ermöglicht die Kommunikation der WLAN-Clients untereinander. Dazu schließen Sie den Access Point wie einen normalen PC an Ihren Switch oder Hub an. Bei größeren Office-Netzwerken lässt sich der Access Point optional auch über eine zusätzliche Netzwerkkarte direkt an den Server anbinden, der für die Kommunikation zuständig ist. Dieser Server kann dann auch gleich weitere Sicherheitsmaßnahmen gegen unerwünschte Eindringlinge treffen. Die Access-Point-Konfiguration erfolgt über herstellerspezifische Software - häufig recht bequem über eine Web-Bedienerführung, die Sie über Ihren Browser steuern.

Damit überhaupt eine Verbindung vom LAN zum Access Point hergestellt werden kann, muss dieser eine eigene IPAdresse verwenden, die im fest verkabelten Netzwerk gültig ist und nicht mit anderen Geräten kollidiert. Diese Adresse geben Sie dann im Browser oder im mitgelieferten Konfigurationsprogramm ein, falls das Konfigurationsprogramm den Access Point nicht automatisch erkennt. Einige Access Points haben eine ab Werk voreingestellte IP-Adresse, beispielsweise "192.168.0.1". Das hat den Nachteil, dass Sie Ihr Netzwerk oder den zur Konfiguration genutzten PC eventuell vorübergehend umkonfigurieren müssen, falls bereits ein anderes Gerät die vom Access Point genutzte IP-Adresse verwendet.

Um dies zu umgehen, ist es am einfachsten, das Gerät mit der identischen IP-Adresse während der ersten Access-Point-Konfiguration einfach vorübergehend abzuschalten, bis Sie dem Access Point eine neue IP-Adresse zugewiesen haben. Ob das klappt, müssen Sie ausprobieren. Manche Access Points umgehen dieses Problem durch einen integrierten DHCP-Client, der beim Einschalten versucht, automatisch eine noch nicht genutzte IP-Adresse im Netz anzufordern. Das setzt natürlich einen DHCP-Server im Netzwerk voraus.

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