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Fazit: Kritiker & Konkurrenten

06.05.2010 | 11:49 Uhr |

Google Street View steht immer wieder in der Kritik von Datenschützern: Mit dem Dienst sei es beispielsweise für Einbrecher bequem vom heimischen Rechner aus möglich, ihre nächsten Ziele auszukundschaften. Dauerthema sind bloßstellende Street-View-Aufnahmen, die auch nach der Löschung noch als Screenshot im Web herumgeistern - etwa von einem Mann, der gerade ein Bordell verlässt oder einem Radfahrer, der am Straßenrand eine Pinkelpause einlegt.

Google sammelt aber auch weitere Daten, etwa von verfügbaren WLAN-Netzwerken, also auch SSID-Daten und Mac-Adressen. Man wolle diese Daten einsetzen, um ortsbasierte Dienste zu verbessern, heißt es bei Google. Mithilfe der eingebauten Laser zum Messen von Entfernungen speichern die Google-Fahrzeuge außerdem 3D-Daten von Gebäuden. Zumindest die WLAN-Messung wurde anfangs nicht explizit kommuniziert - ob Google schon jetzt weitere Messungen vornimmt, ist unbekannt.

Microsoft-Konkurrenz Streetside
Vergrößern Microsoft-Konkurrenz Streetside
© 2014

Auch Microsoft bietet seit Ende 2009 eine ähnliche Ansicht namens Streetside . Hier können Sie ähnlich wie bei Google ein kleines Männchen auf die blau markierten Orte bewegen, um sich die Umgebung in 360° anzuschauen. Allerdings gibt es erst relativ wenige mögliche Orte in den USA, Qualität und Ladegeschwindigkeit überzeugen dafür. Daneben gibt es noch diverse lokale Anbieter, die sich von vornherein auf ein bestimmtes Gebiet konzentrieren.

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