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Komprimierung

19.05.2004 | 09:37 Uhr | Michael Schmelzle

Wenn Sie ein analoges TV-Signal unkomprimiert auf der Festplatte speichern, beträgt der Datenstrom circa 20 MB/s. Damit wären nicht nur die internen Datenleitungen im PC samt Platinen-Chipsatz überfordert. Sie bräuchten für eine Stunde Film auch rund 70 Gigabyte freien Festplattenplatz. Deshalb müssen Sie den Videostrom bei der Aufnahme eindampfen. Diese Aufgabe übernimmt ein Komprimierungs-Codec.

Mit ihm legen Sie aber nicht nur - in Abhängigkeit von der Bit-Rate - die Bildqualität fest, sondern unter Umständen auch das Abspiellaufwerk: Wenn Sie Ihre TV-Mitschnitte im DVD-Player abspielen wollen, müssen Sie das MPEG(2)-Format nehmen - es sei denn, Ihr Gerät unterstützt zusätzlich den Divx-Codec (Handbuch konsultieren). Grundsätzlich gilt: je höher die Bit-Rate, desto besser die Bildqualität.

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