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Komprimieren statt verkleinern

Selbst die größte Speicherkarte wird einmal voll – und oft geht der Speicherplatz meist gerade dann zur Neige, wenn Sie noch ein paar wichtige Fotos schießen möchten. Sollten Sie in diesem Fall keinen Zusatzspeicher zur Hand haben, nutzen Sie den noch verbleibenden Speicher mit einem Trick optimal aus: Schalten Sie rechtzeitig die JPEG-Komprimierung herauf. Das ist viel effektiver, als die Pixelauflösung zu reduzieren. Ein Beispiel: Ein Bild in optimaler Qualität mit 1632 x 1224 Bildpunkten benötigt – abhängig vom jeweiligen Motiv – etwa 980 KB Speicherplatz. Auf 1024 x 768 Pixel reduziert hat es zwar nur noch 400 KB, doch der Verlust an Bilddetails und Schärfe ist gravierend.

Eine etwa gleich große Bilddatei erhalten Sie, wenn Sie stattdessen die in der Kamera gewählte JPEG-Bildqualität von "Fine" auf "Normal" senken. Die stärkere Komprimierung schadet der Bildqualität viel weniger, als wenn Sie die Auflösung reduzieren.

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