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Kommunikation von Pictbridge

26.05.2004 | 09:38 Uhr |

Der Pictbridge-Standard ist unabhängig von der Übertragung. Die Verbindung zwischen Kamera und Drucker muss also nicht zwangsläufig über das USB-Kabel erfolgen. Theoretisch sind auch kabellose Wege möglich - entsprechende Geräte gibt's allerdings noch nicht.

Das Schichtenmodell

Die anfallenden Aufgaben sind beim Pictbridge-Druck in Schichten aufgeteilt, die hierarchisch aufeinander folgen. Der Pictbridge-Standard definiert ausschließlich die Anwendungsschichten DPS Application und DPS.

Die DPS-Schicht kommuniziert nur mit der unmittelbar darunter liegenden Transportschicht PTP (Picture Transfer Protocol). Diese ist im weiteren Sinne mit der Transportschicht TCP beim Netzwerk-Protokoll TCP/IP vergleichbar (siehe Know-how: TCP/IP - So geht es ).

Ganz unten befindet sich die physikalische Schicht USB Physical. Diese kümmert sich um den Datenfluss durch die physikalischen Leitungen. Geregelt wird das durch den USB-Standard.

So verstehen sich Pictbridge-Geräte

Pictbridge legt exakt fest, wie die Kommunikation abläuft: Nach dem Verbinden checkt die Kamera, ob ihr Gegenüber Pictbridge-fähig ist. Wenn ja, klärt sie die Rollenverteilung: Sie selbst ist Speicher-Server und Druck-Client, der Drucker ist Speicher-Client und Druck-Server. Nun erkundigt sie sich, welche Funktionen der Drucker kennt, und passt das Menü daran an.

Ist der Druckauftrag erteilt, sendet sie ein Signal an den Drucker, der sich daraufhin die Bilddaten von der Kamera beschafft und ausgibt. Schließlich teilt der Drucker der Kamera das Druck-Ergebnis mit.

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