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Kommunikation / WLAN

23.12.2004 | 11:22 Uhr |

Handy verloren: Die Imei-Kennung hilft weiter

Problem : Sie haben Ihr Handy verloren, haben aber dessen Imei-Kennung. Hilft sie weiter?

Lösung : Ja. Über die Imei-Nummer (International Mobile Equipment Identity) lässt sich jedes Handy einwandfrei identifizieren. Denn die 15-stellige Zahlenkennung wird nur ein einziges Mal vergeben. Sie ist in einem Baustein des Handys gespeichert und lässt sich nicht verändern. Die Imei-Kennung benötigen Sie beispielsweise auch dann, wenn Ihr Handy gestohlen werden sollte, und Sie den Verlust bei der Polizei melden wollen. Die Seriennummer würde hier nicht weiterhelfen, denn sie gilt jeweils für eine ganze Modellreihe.
Tipp: Registrieren Sie das Handy in einer Imei-Datenbank, etwa in „Handy verloren – Handy gefunden" . Das bietet mehrere Vorteile: Sie haben Ihre Imei-Nummer parat, wenn Sie sie benötigen sollten. Ihr verlorenes Handy, können Sie im Abschnitt „Verloren“ beziehungsweise „Gestohlen“ samt Imei-Nummer vermerken. Manche Betreiber von Second-Hand-Shops werfen gern einen Blick in Imei-Datenbanken, um sich zu vergewissern, dass sie kein gestohlenes Gerät weiterverkaufen. Übrigens: Die Imei-Nummer befindet sich nicht bei jedem Modell auf der Rückseite. Sie steht auch oftmals unter dem Akku des Handys und/oder erscheint nach Eingabe einer bestimmten Tastenkombination, vielfach „*#06#“, auf dem Display.

Bluetooth-Handy verlangt ein Passwort

Problem : Sie haben PC und Handy per Bluetooth verbunden. Vom PC aus können Sie problemlos auf das Mobiltelefon zugreifen. Doch wenn Sie die Bluetooth-Verbindung vom Handy aus anstoßen, verlangt das Telefon die Eingabe eines Passworts. Sie hatten aber gar keins vergeben.

Lösung : Grundsätzlich sollten Sie ein Passwort einrichten, wenn Sie zwei Bluetooth-Geräte zum ersten Mal verbinden. Wenn sich die Komponenten dann kennen oder „gekoppelt“ sind, wie es bei Bluetooth heißt, kann die erneute Kennworteingabe bei der nächsten Verbindung unterbleiben. Das Passwort geben Sie im Treiber beziehungsweise im Menü des Handys ein. Besteht das Handy auf der Eingabe eines Passworts, haben Sie wohl bei der ersten Verbindungsaufnahme im Bluetooth-Menü des Telefons kein Passwort vergeben.
Tippen Sie also ein numerisches Passwort am Handy ein. Nun poppt am PC-Bildschirm rechts unten über der Taskleiste ein Windows-Dialog auf, der Sie zur Eingabe des Passworts am PC auffordert. Seien Sie schnell, sonst ist die Windows-Meldung verschwunden. In diesem Fall öffnen Sie die Passwortabfrage über das Icon der Bluetooth-Software in der Taskleiste.

WLAN absichern: So schützen Sie Ihr Funknetz vor ungebetenen Gästen

Problem : Sie haben Ihr WLAN erfolgreich in Betrieb genommen und wollen nun Schwarzsurfer und ungebetene Lauscher aussperren.

Lösung : Ein WLAN ist grundsätzlich nicht so sicher wie ein kabelgebundenes Netzwerk. Mit ein paar Tricks schotten Sie es dennoch so ab, dass nur noch Profi-Hacker unter hohem Zeitaufwand in Ihr Netz eindringen können – also sicher genug für den Normalgebrauch.
Schritt 1: Passwort ändern. Wenn Sie einen Access Point betreiben, sollten Sie das Kennwort für die Konfigurationsseiten ändern. Die Werkseinstellungen (etwa „password“) sind nicht sicher und häufig wohlbekannt – schließlich kann jeder sie im Handbuch nachschlagen. Verwenden Sie deshalb ein möglichst ungewöhnliches Passwort aus mindestens acht Buchstaben und Ziffern.
Schritt 2: Fernkonfiguration ausschalten. Häufig lassen sich Access Points auch per Internet konfigurieren. Diese Fernkonfiguration („Remote Management“) sollten Sie deaktivieren, wenn Sie sie nicht ganz dringend brauchen.
Schritt 3: Datenübertragung verschlüsseln . Alle WLAN-Geräte beherrschen das Authentifizieren der Verbindung und das Verschlüsseln der übertragenen Daten per WEP (Wired Equivalent Privacy). Diese Option sollten Sie unbedingt nutzen. Häufig können Sie dafür bis zu vier Schlüssel verwenden. Diese müssen auf allen beteiligten WLAN-Geräten identisch sein und in der gleichen Reihenfolge eingetragen werden. Wenn Sie mit Win-XP-Bordmitteln arbeiten, wählen Sie in den „Eigenschaften“ des Netzwerks „Datenverschlüsselung (WEP aktiviert)“ sowie „Netzwerkauthentifizierung (gemeinsamer Modus)“ und deaktivieren „Schlüssel wird automatisch bereitgestellt“. Wenn alle Ihre WLAN-Geräte die 128- Bit-Verschlüsselung unterstützen (Handbuch), geben Sie als Schlüssel eine Hexadezimalzahl (0 bis 9, A – F) mit 26 Stellen ein. Beherrschen nicht alle beteiligten Geräte die 128-Bit-Verschlüsselung oder kommt damit keine Verbindung zustande, müssen Sie mit der 64-Bit-Verschlüsselung arbeiten. Geben Sie dann eine 10-stellige-Hexadezimalzahl ein.

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