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Kleinere Chips - größere Taktraten

05.07.2001 | 14:15 Uhr |

Die Größe der CPU-Bauteile (Transistoren, Datenleitungen) wirkt sich direkt auf den Preis und die Temperaturentwicklung einer CPU aus. Kleinere Transistoren schalten schneller, brauchen eine geringere Versorgungsspannung und weniger Platz. Das bedeutet höhere Taktfrequenzen, geringeren Stromverbrauch und damit weniger Abwärme und letztlich auch niedrigere Kosten.

Noch ist diese CPU aktuell, doch bald schon überholt

Die aktuellen Intel-CPUs (Pentium 3 und 4) werden im 0,13-Mikrometer-Prozess hergestellt. So "groß" ist etwa der halbe Abstand zweier Leiterbahnen. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange nicht erreicht. Auf der Prozess-Roadmap von Intel steht eine 30-prozentige Größenreduktion alle zwei Jahre. Danach ist bis 2007 mit Taktraten um 20 Gigahertz und mit einer Milliarde Transistoren pro CPU zu rechnen. Heute sind es rund zwei Gigahertz Taktfrequenz und 42 Millionen Transistoren.

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