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Kaum Unterschiede

Anforderung

Zeitaufwand

Die Unterschiede zwischen einer CD-ROM aus dem Presswerk und einer selbstgebrannten CD-R:

Sowohl CD-Rohling als auch gepresste CD bestehen überwiegend aus Polykarbonat, einem durchsichtigen Kunststoff. Außerdem sind beide 1,2 Millimeter dick. Bei der CD-ROM wird mit einem Chrom-Nickel-Werkzeug die Informationsstruktur eingepreßt. Sie besteht aus Vertiefungen (Pits) und Zwischenräumen (Lands). Diese unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit repräsentiert die binären Werte Null (0) und Eins (1). Nach dem Pressvorgang wird die bearbeitete Seite mit einer hauchdünnen Aluminiumschicht als Reflektor überzogen. Eine abschließende Schutzlackschicht verhindert die Oxidation.Der CD-Rohling dagegen hat in der Polykarbonatscheibe nur eine Spur zum Führen des Laserstrahls eingeprägt. Darüber liegt eine Farbschicht, anschließend meist eine dünne Goldschicht als Reflektor, gefolgt von einem dünnen Schutzlack. Der "Brennvorgang" läuft hier so ab: Ein energiereicher Laserstrahl - daher spricht man auch von "Brennen" -erhitzt und verändert dauerhaft die Farbschicht. Die verbrannten Stellen entsprechen den Pits. Diese Veränderungen sorgen für eine unterschiedliche Lichtreflexion. So besitzt der nun beschriebene Rohling eine annähernd gleiche Struktur wie die gepreßte CD und läßt sich in jedem CD-Laufwerk lesen.

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