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Kaufratgeber: So finden Sie das perfekte TV-Gerät

01.05.2018 | 17:09 Uhr |

Neue Modelle, fallende Preise: Die bevorstehende Fußball-WM sorgt für Bewegung bei den TV-Angeboten. Mit unserem Überblick finden Sie sofort das passende Modell.

Es gibt den Tatort, das Dschungelcamp oder die Tagesschau. Das wichtigste Fernsehereignis 2018 ist aber fraglos die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Vor vier Jahren war die WM auf jeden Fall der absolute Quotenrenner: 19 der 20 meistgesehenen TV-Sendungen des Jahres 2014 waren Spiele der WM in Brasilien.

Das Kickerspektakel bietet also einen willkommenen Anlass, um über den Kauf eines neuen Fernsehers nachzudenken. Doch die technische Entwicklung bei Displaygröße, Auflösungen und Bildqualität macht einen neuen TV auch für Fußballmuffel interessant: Fernseher mit farb-und kontraststarker Oled-Technik werden kostengünstiger, und die Preise für Geräte mit 4K-Auflösung und HDR-Darstellung sinken ebenso. Passenderweise wird auch das Angebot an entsprechenden Filmen und Serien, besonders bei Streamingdiensten wie etwa Netflix und Amazon Prime Video, immer größer.

Doch der Fernseher mit neuester Technik muss nicht unbedingt das optimale Gerät für Sie sein: Ihr Favorit ist das TV-Gerät, das die Sendungen, die Sie am häufigsten sehen, am besten darstellt, und zwar in der Umgebung, in der Sie fernsehen. In unserer Kaufberatung finden alle TV-Freunde ein passendes Gerät – egal, ob Sie Fußball oder Netflix gucken, nur tagsüber oder in abgedunkelter Heimkinoatmosphäre.

TV-Test: Aktuelle UHD-Fernseher im Vergleich mit neuem OLED-Boliden

Bildschirmdiagonale: So groß sollte Ihr Fernseher sein

Das wichtigste Entscheidungskriterium bei einem neuen Fernseher sollte die Bilddiagonale sein: Denn der TV sollte gut in das Zimmer passen, in dem Sie fernsehen. Außerdem hängt die optimale Größe vom Sitzabstand ab, den Sie vom TV-Gerät haben. Die Faustregel besagt, dass der optimale Abstand vom TV bei der 2,5-fachen Bildschirmdiagonale in Zentimetern liegt, wenn Sie in Full-HD schauen. Steht Ihre Couch also rund 3,50 Meter entfernt vom TV, ist ein 55-Zoll-Gerät mit 139 Zentimetern Bilddiagonale passend. So können Sie das Fernsehbild mit einem Blick erfassen, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Wenn Sie weniger Platz haben, müssen Sie zu einer kleineren Bilddiagonale greifen – oder zu einem Fernsehgerät mit einer höheren Auflösung: Denn in unserem Beispiel können Sie an einen 55-Zoll-Fernseher mit 4K-Auflösung auf bis zu 2,10 Meter heranrücken, ohne dass Sie ein Pixelraster auf dem Bildschirm erkennen.

Die größte Auswahl an aktuellen TVs gibt es in den Größen zwischen 49 und 55 Zoll. Für ein kleineres Wohnzimmer oder einen günstigen Zweit-TV kommen Größen zwischen 32 und 40 Zoll infrage. Die Top-Größen liegen derzeit zwischen 65 und 75 Zoll. In beiden Größenklassen sind Sie durch die Diagonale meist schon auf eine bestimmte Auflösung festgelegt, denn unter 40 Zoll sind kaum Modelle mit 4K erhältlich und über 55 Zoll gibt es kaum Geräte mit Full-HD.

Im Fernsehen gibt es noch kaum Sendungen in 4K-Auflösung. Entsprechendes Bildmaterial liefern aber Onlinestreaming-Angebote oder Ultra-HD-Blu-rays.
Vergrößern Im Fernsehen gibt es noch kaum Sendungen in 4K-Auflösung. Entsprechendes Bildmaterial liefern aber Onlinestreaming-Angebote oder Ultra-HD-Blu-rays.

Kommt für Sie eine Bildschirmgröße infrage, bei der es sowohl 4K-als auch Full-HD-Modelle gibt, sollten Sie sich für die höhere Auflösung entscheiden: 3840 x 2160 Bildpunkte, wie UHD (Ultra-High Definition) sie darstellt, meist auch 4K-Auflösung genannt. Das klingt zunächst unsinnig, denn aktuell senden beinahe alle TV-Anstalten maximal in Full-HD-Auflösung – die öffentlich-rechtlichen Anstalten zumeist in 720p, die privaten Sender in 1080i. UHD-Sendungen gibt es regelmäßig nur bei Sky, das eine Bundesligapartie pro Spieltag in 4K ausstrahlt, und für den Satellitenempfang im Kanal UHD1 von HD+, der überwiegend Serien und Dokumentationen zeigt.

Bei den Streamingdiensten Amazon Prime und Netflix gibt es jedoch schon eine große Anzahl an UHD-Sendungen. Damit sind Sie mit UHD auf der zukunftssicheren Seite und haben auch bei aktuellen Sendungen keine Nachteile: Denn die leistungsfähigen Bildprozessoren der meisten UHD-Fernseher rechnen HD-Inhalte sehr gut und ohne sichtbaren Qualitätsverlust auf die 4K-Auflösung hoch. Zusätzliches Plus: Wer Fotos am TV-Bildschirm betrachten will, profitiert auf jeden Fall von der höheren Auflösung.

Oled gegen LED: Welche Technik bietet die bessere Bildqualität?

Dunkle Bildinhalte kann nur ein Oled-TV optimal darstellen, weil ein schwarzer Bildpunkt komplett ausgeschaltet ist. Bei LCD-TVs scheint dagegen auch durch einen schwarzen Bildpunkt immer etwas Hintergrundlicht.
Vergrößern Dunkle Bildinhalte kann nur ein Oled-TV optimal darstellen, weil ein schwarzer Bildpunkt komplett ausgeschaltet ist. Bei LCD-TVs scheint dagegen auch durch einen schwarzen Bildpunkt immer etwas Hintergrundlicht.

Neben TV-Größe und -Auflösung haben Sie beim aktuellen Fernseherangebot auch die Wahl zwischen den Displaytechniken Oled und LED respektive LCD. Bildschirme mit Oled (Organic Light Emitting Display) nutzen organische Strukturen zur Darstellung: Sie leuchten, wenn sie mit Strom versorgt werden, sodass Oled-TVs auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten können. Deshalb können Oled-Fernseher sehr schmal ausfallen. Grundsätzlich bietet Oled überdies eine bessere Bildqualität: Die TVs sind sehr kontraststark, weil sie echtes Schwarz darstellen können. Denn bei einem schwarzen Bildpunkt ist das entsprechende Pixel komplett ausgeschaltet, während bei einem LCD-Fernsehgerät das Hintergrundlicht für einen schwarzen Bildpunkt geblockt werden muss, was jedoch nicht komplett gelingt. Entsprechend wirken bei einem Oled auch Farben kräftiger und satter.

Die optimale Bildqualität erreichen Sie bei einem Oled allerdings nur, wenn möglichst wenig Umgebungslicht auf den Bildschirm fällt. Oled-Fernseher haben meistens eine wesentlich geringere Leuchtdichte als LCD-TVs, weshalb Reflexionen auf dem Bildschirm die Darstellung stärker beeinträchtigen als bei LCDs, wo sie wegen der höheren Bildschirmhelligkeit weniger auffallen. Wollen Sie das Wohnzimmer also nicht fürs Fernsehschauen abdunkeln oder muss der TV zu Hause so platziert werden, dass sich Tageslichteinfall nicht vermeiden lässt, ist ein LCD-TV die bessere Wahl.

Grundsätzlich sind Oled-TVs viel weniger blickwinkelabhängig als LCDs: Selbst wenn Sie zum Beispiel viele Freunde zum Fußballschauen um Ihren neuen TV versammeln, haben Zuschauer, die seitlich sitzen, keine Einbußen bei der Bildqualität. Bei LCDs ist das anders – wenn Sie schräg auf den Fernseher schauen, wirken Farben matter, der Kontrast geringer und das Bild insgesamt grauer und langweiliger.

Die Preise für Oled-TVs sind im letzten Jahr zwar deutlich gefallen: Trotzdem sind Fernseher mit einem organischen Display immer noch wesentlich teurer als vergleichbare LCD-Geräte – die Preise beginnen ab rund 1200 Euro für 55-Zoll-Modelle. Die Hersteller platzieren Oled-TVs als Spitzenmodelle in ihrem Angebot und bieten daher zumeist lediglich Geräte ab 55 Zoll an. Daneben haben sie jedoch eine wesentlich größere Auswahl an LCD-Varianten im Programm. Nur Samsung bietet keine Oled-Fernseher an, sondern setzt ausschließlich auf LCD: In den Top-Modellen kommt dabei die sogenannte Qled-Technik zum Einsatz: Dabei handelt es sich um blaue LEDs fürs Hintergrundlicht, deren Licht auf eine Streufolie mit anorganischen Nanopartikeln trifft, welche daraus grünes und rotes Licht für reinweißes Backlight erzeugen, was in der Praxis für sehr kräftige Farben sorgt. Trotz der ähnlichen Bezeichnungen hat Qled aber nichts mit Oled zu tun. Auch der Begriff LED-TV steht für LCD-Fernseher.

Siehe auch: Samsung will unsichtbaren Fernseher herstellen

HDR: Für wen sich die neue Technik wirklich lohnt

HDR liefert einen größeren Kontrastumfang: Fernseher können damit mehr Details in hellen und dunklen Bereichen sichtbar machen. Dafür muss das Bildmaterial entsprechende Informationen mitbringen.
Vergrößern HDR liefert einen größeren Kontrastumfang: Fernseher können damit mehr Details in hellen und dunklen Bereichen sichtbar machen. Dafür muss das Bildmaterial entsprechende Informationen mitbringen.

Eine noch bessere Bildqualität garantiert High Dynamic Range (HDR): Der Fernseher kann damit Bilder mit sehr hohem Kontrastumfang und feinen Farbabstufungen wiedergeben, was die Darstellung noch detaillierter und realitätsgetreuer macht. Damit erhalten Sie immer ein sichtbar besseres Bild, ganz unabhängig von der Bildschirmdiagonale und dem Sitzabstand zum Fernseher. Voraussetzung ist, dass Sie auf dem Fernseher HDR-Bildmaterial wiedergeben, etwa einen Film von Ultra-HD-Blu-ray oder HDR-Videostreams von Amazon und Netflix. Sie sollten aber darauf achten, dass der TV dafür das Format HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision unterstützt beziehungsweise das Logo für Ultra-HD Premium trägt: Denn nur dann bietet er die erforderlichen technischen Voraussetzungen wie die 10-Bit-Farbtiefe und eine maximale Leuchtdichte (1000 nits bei LCD-, 540 nits bei Oled-Geräten), um diese Inhalte in höchster Qualität darstellen zu können. Einige TV-Hersteller bezeichnen dagegen auch Modelle als HDR-kompatibel, die das nicht mitbringen: Damit lassen sich HDR-Inhalte zwar abspielen, jedoch nicht in der besten Qualität. Auch wenn Sie kein HDR-Bildmaterial anschauen möchten, kann der Hinweis auf HDR Ihre Kaufentscheidung erleichtern. Der Grund: Von einem entsprechenden Fernseher dürfen Sie bessere Helligkeit und Kontrastdarstellung erwarten als von einem TV-Gerät ohne diese Bezeichnung, was immer zu einem höherwertigen Bild führt.

Möchten Sie den Fernseher auch als Spiele-monitor für Konsole oder Rechner nutzen, sollten Sie sich ein Gerät mit 100 Hz Bildwiederholrate gönnen. Für normalen TV-Konsum reichen 50 Hz aus, da die Fernsehbilder mit dieser Wiederholrate gesendet werden. Fußballfans profitieren aber auch hier von einem 100-Hz-Fernseher, da dieser effizienter Zwischenbilder berechnen kann, die bei sehr schnell wechselnden Bildinhalten, wie sie bei einem Fußballspiel oft vorkommen, eine flüssige Darstellung erreichen.

Über die schon genannten Funktionen hinaus werben die TV-Hersteller noch mit einer Unzahl von Maßnahmen, die für bessere Bildqualität sorgen sollen, und betreiben dabei eher Verschleierung als Kundeninformation. Denn Sie können daraus nicht ersehen, ob diese das von Ihnen bevorzugte Bildmaterial – beispielsweise TV-Sendungen – wirklich optimieren oder in der Praxis nicht unnatürlicher aussehen lassen.

Ausstattung: Das müssen Sie bei Tunern und Anschlüssen beachten

Fast alle aktuellen TVs bringen einen Tuner für das HD-Antennenfernsehen DVB-T2 mit. DVB-C und DVB-S2 hat die überwiegende Anzahl der Fernsehgeräte ebenfalls mit an Bord. Damit Sie eine Sendung anschauen können, während Sie gleichzeitig über denselben Empfangsweg eine zweite aufzeichnen, benötigt der Fernseher des Weiteren einen Twin-oder Doppel-Tuner. Die Bezeichnungen Dual-respektive Triple-Tuner bedeuten dagegen lediglich, dass der Fernseher über zwei oder drei Empfangsarten Bildsignale empfangen kann.

Bei den Anschlüssen sollten Sie vor allem auf die Anzahl der HDMI-Eingänge achten: Aktuelle UHD-TVs haben HDMI in der Version 2.0 und können damit 4K-Bildsignale mit 60?Hz Wiederholfrequenz, HDR-Informationen und dem Kopierschutz HDCP 2.2 verarbeiten. Allerdings verstehen nicht immer alle HDMI-Anschlüsse am TV die Version 2.0, manche arbeiten noch mit HDMI 1.4. (die meisten aktuellen TVs bieten drei, teurere Modelle haben vier HDMI-Anschlüsse). Ob der HDMI-Port 2.0a oder 2.0b unterstützt, ist derzeit nicht wichtig. Die Version 2.0b unterstützt unter anderem den TV-Übertragungsstandard HLG (Hybrid Log Gamma) mit dynamischem HDR, der aber bislang kaum eingesetzt wird.

Um Fotos am TV-Gerät anzuzeigen, ist ein USB-Anschluss oder Kartenleser sinnvoll, jedoch nicht unbedingt erforderlich: Aktuelle Fernseher lassen sich über LAN oder WLAN ins Netzwerk einbinden, sodass Sie Multimedia-Inhalte auch mittels Streaming auf den Fernseher bringen können. Interessanter ist im Zusammenhang mit USB die Funktion PVR-Ready (Personal Video Recorder), auch USB-Recording genannt: Denn damit lassen sich TV-Sendungen auf eine angeschlosse-ne USB-Festplatte oder einen Stick aufnehmen. Aber auch die Aufnahmemöglichkeit auf eine Speicherkarte kann damit gemeint sein. Alle aktuellen Fernseher sind Smart-TVs und bieten daher eine PC-ähnliche Bedienoberfläche, über die Sie Apps installieren und starten können: So lässt sich ohne Umweg zum Beispiel auf Mediatheken sowie Streamingportale wie Youtube, Netflix oder Amazon Prime zugreifen. Wesentliche Unterschiede, die für die Kaufentscheidung wichtig sind, gibt es dabei nicht. Einige TV-Anbieter wie etwa Samsung oder Sony unterstützen in ihren aktuellen Modellen auch Sprachsteuerung über digitale Assistenten wie Amazon Alexa und OK Google oder wollen eine entsprechende Funktion per Firmware-Update nachrüsten.

Die neuen Geräte der 2018er Serien kommen zunächst mit den hochpreisigen Top-Geräten, da die Hersteller damit rechnen, dass sich anlässlich der Fußball-WM viele Leute neue Fernseher kaufen und dabei zukunftsträchtige Geräte wählen, für die sie bereit sind, mehr Geld zu investieren. Auch daher kann ein Blick auf die TVs von 2017 sinnvoll sein. Zumal es stets empfehlenswert ist, bei TVs nicht zur neuesten Technik zu greifen: Neue Standards sind anfangs wenig ausgereift oder werden nicht von allen Herstellern in allen Details unterstützt. Zudem stellt sich erst mit der Zeit heraus, welche TV-Funktionen wirklich bei den Käufern ankommen und weiterentwickelt werden – 3D-Fernsehen und Curved-TVs sind nur zwei Beispiele von früheren Top-Trends, die schon wieder stark abgeflaut sind.

TV-Test Vor ort

Anhand der technischen Daten lassen sich TV-Geräte kaum vergleichen. Deshalb empfiehlt es sich, Ihren Wunsch-TV direkt im Geschäft zu prüfen:

1. Lassen Sie sich ein normales Fernsehprogramm zeigen. Anhand einer bekannten Sendung wie beispielsweise der Tagesschau können Sie die Bildqualität am besten einschätzen.

2. Wählen Sie verschiedene Bildmodi aus: Damit können Sie feststellen, ob der TV Voreinstellungen mitbringt, die Ihnen zusagen.

3. Bei LCDs sollten Sie auch von einer etwas seitlichen Position auf den Bildschirm schauen, um auf diese Weise beurteilen zu können, wie sehr sich der Bildeindruck dabei verändert.

4. Nehmen Sie die Fernbedienung in die Hand: Lässt sich diese angenehm greifen und sind die wichtigen Tasten gut erreichbar? Wechseln Sie zudem die Programme und starten Sie Apps, um so die Umschaltgeschwindigkeit und Smart-TV-Funktionen zu testen.

OLED-TV: Die beliebtesten Geräte im Überblick

So viel TV bekommen Sie für Ihr Geld

32-Zoll-Geräte im Preisvergleich:
JVC LT-32V4201Telefunken XF32D401Grundig 32 GFTLG 32LJ610VSamsung UE32M5590A

Im Überblick: Fernseher (32 Zoll / 81 Zentimeter)
Vergrößern Im Überblick: Fernseher (32 Zoll / 81 Zentimeter)

Die TV-Einsteigerklasse beginnt bei 32-Zoll-Geräten: Es gibt sie schon ab rund 200 Euro mit Full-HD-Auflösung, wie zum Beispiel von Grundig und Telefunken, die Geräte der größeren Hersteller wie LG und Samsung sind rund 100 Euro teurer. Preisgünstigere Geräte zeigen nur 720p. Die kleinen Fernseher sind optimal als Zweit-TV fürs Kinder-oder Schlafzimmer oder wenn ein größeres Gerät nicht ins Wohnzimmer passt. Selbst in dieser Preisklasse sind nahezu alle Geräte netzwerktauglich und bieten Internetanbindung mittels LAN oder WLAN für Videostreaming sowie Smart-TV-Apps. Die wichtigsten Anschlüsse wie HDMI und USB sind ebenfalls vorhanden, jedoch meist in geringerer Anzahl als bei etwas teureren Geräten.

40- bis 43-Zoll-Geräte im Preisvergleich:
JVC LT-40V54JFLG43UJ635VSamsung UE40MU6179UXZGPhilips 43PUS7303Panasonic TX-40FXW724

Im Überblick: Fernseher (40 bis 43 Zoll / 100 bis 108 Zentimeter)
Vergrößern Im Überblick: Fernseher (40 bis 43 Zoll / 100 bis 108 Zentimeter)

In der unteren Mittelklasse mit einer Displaydiagonale von 40 bis 43 Zoll finden Sie bereits eine große Anzahl von Modellen mit UHD-Auflösung sowie HDR-Unterstützung, etwa bei LG oder Samsung ab rund 450 Euro. Für rund 300 Euro gibt es in dieser Größe Fernseher mit Full-HD. Oft unterstützen Modelle dieser Preisklasse darüber hinaus die Aufnahme auf einen angeschlossenen USB-Speicher. 43?Zoll ist derzeit die Mindestgröße, in der die wichtigen TV-Hersteller auch neue Serien auflegen: Dort finden sich auch Funktionen zur Bildverbesserung, die in der letzten oder vorletzten Generation noch wesentlich teureren Top-Geräten vorbehalten waren – wie etwa leistungsfähige Bildprozessoren oder bessere Schirmausleuchtung, indem die LEDs für das Hintergrundlicht über die Displayfläche verteilt sind (Direct LED) und nicht nur an der Seite sitzen (Edge-LED). Damit bekommen Sie auf jeden Fall schon sehr gute Bildqualität für TV, Streaming und Blu-ray.

49- bis 55-Zoll-Geräte im Preisvergleich:
LG 49SJ800VLG 49SK8000Thomson 55UC6406Hisense H55N5305Samsung UE55MU6179UXZG

Im Überblick: Fernseher (49 bis 55 Zoll / 123 bis 140 Zentimeter)
Vergrößern Im Überblick: Fernseher (49 bis 55 Zoll / 123 bis 140 Zentimeter)

49- bis 55-Zoll-Geräte im Preisvergleich:
Sony KD-55XE8096Samsung UE55MU7009TLG 55EG9A7VPhilips 55PUS7803Sony KD-55XF8505

Im Überblick: Fernseher (49 bis 55 Zoll / 123 bis 140 Zentimeter)
Vergrößern Im Überblick: Fernseher (49 bis 55 Zoll / 123 bis 140 Zentimeter)

Die obere Mittelklasse mit Bildschirmgrößen zwischen 49 und 55 Zoll ist momentan der Bereich mit der größten Auswahl: Hier bieten die großen Hersteller zahlreiche Modellreihen an, die sich insbesondere durch hellere und kontraststärkere Panels, Funktionen zur Bildverbesserung und die Leistungsfähigkeit des Prozessors unterscheiden und weniger durch die Ausstattung in punkto Schnittstellen, Sound und Aufnahmefunktion. Die Preise beginnen bei etwa 450?Euro, Geräte der großen Markenhersteller erhalten Sie zwischen 500 und 700 Euro. Modelle aus deren Premium-Serien kosten aber durchaus rund 1000?Euro oder mehr – hier zahlen Sie für die gleiche Bildschirmgröße für Merkmale wie 100-Hz-Wiederholrate oder doppelt vorhandene Tuner zum gleichzeitigen Anschauen und Aufnehmen und Full Array Local Dimming für gezielte Kontrasterhöhung in einzelnen Bildbereichen. In dieser Preisklasse gibt es auch die günstigsten Geräte mit Oled-Technik, die ab 55-Zoll-Diagonale angeboten werden.

65-Zoll-Geräte (und darüber) im Preisvergleich:
LG 65UJ6309Samsung UE65MU8009TXZGPanasonic TX-65FXW784Samsung QE65Q7FSony KD-65XF9005

Im Überblick: Fernseher (65 Zoll / 163 Zentimeter)
Vergrößern Im Überblick: Fernseher (65 Zoll / 163 Zentimeter)

Luxusklasse: In Bildschirmgrößen über 65 Zoll bauen die TV-Hersteller die besten Funktionen für die Bildverbesserung ein. Außerdem dürfen Sie erwarten, dass auch dynamische HDR-Formaste wie etwa Dolby Vision oder HDR10+ unterstützt werden. Mit Bildschirmdiagonalen von zwei Metern oder mehr haben Sie zu Hause ein Filmerlebnis wie im Kino. Hier reichen die Preise von knapp unter 1000 Euro bis über 3000 Euro. In diesem Preissegment ist auch die Auswahl an Modellen mit Oled-Bildschirmen am größten. Aufmacher: Der optimale Fernseher.

Die Themen in Tech-up Weekly #115: +++ Gaming ohne Grafikkarte: Raven-Ridge-APUs im Test +++ Youtube geht härter gegen verstörende Inhalte vor +++ Vodafone sperrt Zugriffe auf Kinox.to +++ Quick-News der Woche +++ Kommentar der Woche +++ Fail der Woche: HomePod hinterlässt unschöne Abdrücke im Holz

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► Gaming ohne Grafikkarte: Raven-Ridge-APUs im Test (0:18):
www.pcwelt.de/2330076

► Youtube geht härter gegen verstörende Inhalte vor (2:48):
www.pcwelt.de/2330100

► Vodafone sperrt Zugriffe auf Kinox.to (4:37):
www.pcwelt.de/2330058

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Quick-News (7:05):

► Galaxy S8/S8+: Samsung stoppt Android-8-Update:
www.pcwelt.de/2330687

► Massive Sicherheitslücke in Skype entdeckt:
www.pcwelt.de/2330424

► Intel: Erster Core i3 mit Turbo-Boost:
www.pcwelt.de/2330671

► Microsoft stoppt Entwicklung von Windows Mobile:
www.pcwelt.de/2330041

► THQ Nordic kauft Koch Media für 121 Mio. Euro:
www.pcwelt.de/2330668

► VLC Media Player 3.0 freigegeben:
www.pcwelt.de/2329792

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Kommentar der Woche (8:39)

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Fail der Woche (9:01):

► HomePod hinterlässt unschöne Abdrücke im Holz:
www.macwelt.de/2330856

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