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NAS-Kaufberatung: Die besten Netzwerkspeicher

22.06.2020 | 11:20 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Ein NAS spielt als private Datenzentrale, Medienserver und Backupspeicher eine zentrale Rolle fürs Heimnetz. Wir helfen dabei, das passende Gerät für Ihre Ansprüche zu finden.

Onlinespeicher wie etwa Dropbox oder Google Drive sind praktisch, eignen sich jedoch nicht als Speicher für sensible Daten wie Geschäfts- oder Steuerunterlagen. Der Grund: Sie wissen nicht genau, auf welchen Servern Ihre Daten landen und wie gut diese vor Angriffen von außen geschützt sind. Dazu kommt, dass auch Clouddienste ausfallen können. In diesem Fall sind Ihre Daten einfach nicht abrufbar. Ein NAS-System (Network Attached Storage) ist hier die ideale Alternative. Der kleine Heimserver steht zu Hause oder im Büro, wird im Heimnetz administriert und lässt sich auf Wunsch so einrichten, dass Sie ihn auch über das Internet erreichen.

Synologys 1-Bay-NAS DS120j bietet wenig Schnittstellen, aber gute Backup-Funktionen.
Vergrößern Synologys 1-Bay-NAS DS120j bietet wenig Schnittstellen, aber gute Backup-Funktionen.
© Synology

Bei NAS-Systemem erfolgt die Einteilung der Geräte anhand der Laufwerkseinschübe, die auch als „Bay“ (englisch für „Bucht“) bezeichnet werden. Die Anzahl der Bays gibt die maximale Anzahl der internen Festplatten eines NAS vor und bestimmt somit die maximale Speicherkapazität des Geräts. Außerdem bieten Netzwerkspeicher mit mehr als einer Bay die Option auf eine deutlich gesteigerte Sicherheit für Ihre gespeicherten Daten – sofern Sie die internen Laufwerke beim Setup Ihres NAS als Raid-System (Raid 1, 2, 5, 6 oder 10) konfigurieren.


NAS-Geräte mit einem Schacht: Fokus auf Backup-Aufgaben

One-Bay-NAS-Geräte sind vergleichsweise günstig und bieten dabei oft ähnlich viele Funktionen wie die teureren 2-Bay- oder 4-Bay-Modelle - wie beispielsweise die Modelle Qnap TS-131K oder Synology DS120j. Der große Nachteil: Wenn das eine interne Laufwerk des 1-Bay-NAS ohne Vorwarnung seinen Geist aufgibt – und das kann schon vorkommen, dann sind alle Daten auf dem Netzwerkspeicher verloren. Ein 1-Bay- NAS eignet sich deshalb vornehmlich als zusätzlicher Backup-Speicher im Heimnetz, auf den Sie beispielsweise die Daten von Ihrem PC oder Smartphone zusätzlich sichern können – oder als Backup-Speicher für ein bereits vorhandenes NAS. Wer ein 1-Bay-NAS dennoch als Datenzentrale nutzen möchte, sollte unbedingt für regelmäßige Backups auf externe Speicher sorgen. Alle Geräte in unserer Bildergalerie bieten entsprechende Sicherungsmöglichkeiten an.

Gerade bei den Geräten mit einem Schacht gibt es eine große Auswahl an fertig bestückten Systemen. In diesem Fall ist im Gehäuse bereits eine Festplatte eingebaut. Der Preis gilt fürs Gesamtpaket und unterscheidet sich je nach mitgelieferter Festplattenkapazität. Derzeit müssen Sie für ein Fertiggerät mit 2-TB-Platten mit gut 130 Euro aufwärts rechnen. Dafür erhalten Sie aber auch Geräte von etablierten Anbieter wie etwa Buffalo mit der LS210D0201-EU LinkStation 210 oder WD mit der WD My Cloud Home . Mehr Details zu den Geräten finden Sie in der Bildergalerie.

Darüber hinaus bieten 1-Bay-NAS-Geräte genau wie die Varianten mit mehr Schächten einen großen Fundus an Erweiterungen oder „NAS-Apps“. Damit lassen sich eine Vielzahl von interessanten Funktionalitäten realisiseren – vom Plex-Medien-Server über eine professionelle Videoverwaltung bis hin zur IP-Kamera-Zentrale. Eine besonders große Auswahl an NAS-Apps gibt es zu den Geräten der Hersteller Qnap und Synology .


Zwei-Schacht-NAS: Der perfekte Speicher fürs kleine Heimnetz

Wer seine Daten im Netzwerk sichern möchte, sollte zu einem NAS mit wenigstens zwei Laufwerkseinschüben greifen. Denn ein 2-Bay-NAS ist der günstigste Netzwerkspeicher für redundanten Datenschutz, da er den Totalausfall eines internen Festplattenlaufwerks abfangen kann. Dieser Schutz greift allerdings nur, wenn Sie Ihr 2-Bay-NAS mit zwei internen Festplatten bestücken und als Raid-1-Verbund konfigurieren. In dieser Kategorie finden Sie eine Riesenauswahl. Günstige Leergehäuse, in die Sie selbst die Fesplatten Ihrer Wahl einbauen, starten bei gut 100 Euro - wie das Zyxel NAS326. 

Wie bei den Fertiggeräten mit einem Schacht hängt auch bei den Zweischachtsystemen der Preis unmittelbar mit der Plattenkapazität zusammen. NAS mit 4 TB Speicherplatz bekommen Sie im Moment ab rund 200 Euro - wie etwa die Buffalo LinkStation LS220 4 TB . Mehr RAM bei gleicher Kapazität schlägt sich auf den Anschaffungspreis nieder, wie das Modell WD My Cloud EX2 Ultra 4 TB für rund 270 Euro zeigt.

Dazu kommen noch andere Kriterien, die ein NAS verteuern: Da die Heimserver kleine Rechner sind, spielt die CPU eine zentrale Rolle. Potentere Intel-Prozessoren wie etwa der Vierkerner Celeron J1900 mit 2 GHz Takt und einem Turbo-Boost auf 2,42 GHz, wie er im Modell Qnap TS-251x steckt, schlagen sich unmittelbar im Preis nieder. Das gilt genauso für die Größe des eingebauten Arbeistspeichers und der Möglichkeit einer Aufrüstung desselben - beides bewirkt, dass Sie für das genannte Qnap-NAS-Modell mit knapp 430 Euro einen stolzen Preis nur für das Leergehäuse hinblättern müssen.

Asustor AS6302T bietet auch einen HDMI-Ausgang.
Vergrößern Asustor AS6302T bietet auch einen HDMI-Ausgang.
© Asustor

Tipp: NAS kabellos ins Heimnetz einbinden

2-Bay-NAS für den Einstieg: Wer sich für den Kauf eines günstigeren Modells für etwa 200 Euro entscheidet, erhält mit der Asustor AS1002T v2 , der Qnap TS-230 oder der Synology DS218j ordentlich ausgestattete Geräte mit umfangreichen App-Erweiterungsmöglichkeiten. Qnap und Synology punkten außerdem mit einem Relay-gestützten Fernzugang und sind damit für Heimnetzwerke mit DS-Lite-Zugang interessant.

Die WD My Cloud EX2 mit ihrer benutzerfreundlichen Weboberfläche gibt sich besonders einsteigerfreundlich, bietet ebenfalls einen Relais-gestützten Fernzugang, aber weniger Erweiterungsmöglichkeiten. Wem Extras nicht so wichtig sind, kann sich das 2-Bay- NAS von Zyxel ansehen. Mit einem Straßenpreis von etwa 100 Euro ist das NAS326 ein sehr günstigstes 2-Bay-NAS.

2-Bay-NAS für Anspruchsvolle: Wer sein 2-Bay-NAS auch für anspruchsvollere Aufgaben einsetzen möchte, beispielsweise als Host für virtuelle Maschinen (VMs), findet in der Asustor AS6302T oder der Qnaps TS-251x interessante Kandidaten. Beide Geräte können hierzu mit Arbeitsspeicher bis 8 GB erweitert werden. Außerdem besitzen beide NAS-Geräte je zwei Gigabit-LAN-Ports und können über einen HDMI-Port direkt an einen Monitor oder Fernseher angeschlossen werden. So lässt sich das NAS beispielsweise auch als Media Player oder – mit zusätzlich angeschlossener Tastatur – als Workstation nutzen. Das Asustor AS6302T hat noch eine Besonderheit: Es bietet mit USB-C den aktuellen, verdrehsicheren Anschluss für externe Festplatten und USB-Sticks. Derartige Ausstattung hat ihren Preis mit rund 310 Euro fürs Leergehäuse.

Synologys DS218-NAS wiederum unterstützt als Besonderheit das Btrfs-Dateisystem, das über zusätzliche Schutzmechanismen vor Verlust gespeicherter Daten verfügt. Darüber hinaus unterstützen die leistungsstärkeren 2-Bay-Modelle von Asustor, Qnap und Synology das sogenannte 4K-Live-Transcoding. Hierbei können Filme bis hin zur 4K- oder UHD-Auflösung direkt beim Abspielen in ein Videoformat geringerer Auflösung umgewandelt werden, so dass man den Film auch auf einem weniger leistungsfähigen Netzwerkclient oder bei schlechter Verbindungsqualität wiedergeben kann.

Tipp: Einige der genannten NAS-Modelle haben wir getestet. Die Ergebnisse finden Sie im Vergleichstest zu den besten Netzwerkspeichern zusammengefasst.


4-Bay-NAS-Geräte: Großer Speicher für den Heimnetz-Profi

Eine 4-Bay-NAS verschafft Ihnen richtig viel Speicher im heimischen Netzwerk. Die maximal mögliche Kapazität bei internen 3,5-Zoll-Festplatten liegt derzeit bei 16 Terabyte. Mit vier Platten dieser Größe erreichen Sie eine Rohkapzität von 64 Terabyte. Diese ist bei fast allen 4-Bay-NAS-Geräten unserer Bildergalerie möglich. Neben dem Preis für das NAS-Leergehäuse müssten Sie dann aber noch gut 2100 Euro zusätzlich investieren, da eine 16-TB-NAS-Festplatte, wie die Ironwolf ST16000VN001 von Seagate, aktuell um die 540 Euro kostet. Wer sich für eine moderate Ausstattungsvariante mit vier 4-TB-Platten entscheidet, zahlt für alle vier Laufwerke zusammen nur etwa 480 Euro.

Doch ein 4-Bay-NAS ist nicht allein wegen seiner maximalen Speicherkapazität interessant, sondern auch durch die effizientere Datensicherungsoption Raid 5. Damit müssen Sie nicht mehr wie bei einem 2-Bay-NAS die Hälfte des internen Speichers opfern, sondern nur noch ein Drittel oder ein Viertel des intern verbauten Speichers. Bei vier 4-TByte-Laufwerken können Sie im Raid-5-Verbund folglich drei Viertel des internen Speichers (also 12 TB) als Netzwerkspeicher für Ihre Daten nutzen. Trotzdem bleiben beim Ausfall eines der vier internen Laufwerke alle Ihre Daten auf den restlichen drei Laufwerken erhalten und lassen sich wiederherstellen.

Raid 5 funktioniert auch mit drei internen Laufwerken. Und auch hier wird die Kapazität eines Einzellaufwerks für die Datenredundanz benötigt. Von den insgesamt 3 x 4 Terabyte (12 Byte) bleiben Ihnen dann noch 8 TB Speicher für Ihre Daten. Damit müssen Sie bereits ein Drittel Ihres Speichers für den Ausfall eines Laufwerks opfern. Doch das ist immer noch deutlich besser als die Hälfte des Speichers – wie bei einem 2-Bay-NAS im Raid-1-Verbund.

Alle weiteren Ausstattungsmerkmale und Unterschiede zwischen den günstigeren 4-Bay-Modellen für Einsteiger und den teureren, besser ausgestatteten Modellen gelten analog zu denen der 2-Bay-NAS-Geräte. Im günstigsten Fall erhalten Sie bereits für rund 200 Euro ein Vierschacht-NAS - etwa das Zyxel NAS542 .

Als Sonderfall bei den 4-Bay-NAS-Geräten läuft die extrem kompakte Synology DS-416slim , in die ausschließlich kleine 2,5-Zoll-HDDs (oder SSDs) eingebaut werden können. Der Strombedarf dieses Geräts ist im Vergleich zu dem einem 3,5-Zoll- NAS sehr gering, doch dafür lässt es sich nur mit maximal 8 Terabyte (4x2TB) bestücken. Wem es um Speicherkapazität geht, fährt mit einem „gewöhnlichen“ 2-Bay- oder 4-Bay-NAS erheblich günstiger. Zudem lassen sich viele der 3,5-Zoll-NAS-Modelle mit kleineren 2,5-Zoll-Festplatten (oder SSDs) bestücken – die ebenfalls weniger Strom verbrauchen. Welches interne Laufwerksformat ein NAS unterstützt, entnehmen Sie unserer Übersichtstabelle.


3-Bay-NAS: Kompromiss aus Preis und Größe

Einen interessanten Kompromiss zwischen einem 2-Bay-NAS mit wenig effizientem Raid-1-Modus und einem klobigen 4-Bay- NAS bietet Qnap mit dem 3-Bay-NAS TS-328 . Auch dieser Netzspeicher lässt sich mit drei Festplatten als Raid 5 betreiben, doch Sie opfern statt der Hälfte nur ein Drittel Ihres Gesamtspeichers für die Datenredundanz. Zudem benötigt nicht jeder den Speicherplatz einer 4-Bay-NAS oder besitzt das nötige Kleingeld für vier Festplatten.

Unabhängig davon lässt sich natürlich auch ein 4-Bay-NAS mit nur drei internen Festplatten im Raid 5 betreiben – und später bei Bedarf noch durch ein viertes Laufwerk erweitern. Dann wiederum spielt auch der Preis für das jeweilige NAS-Leergehäuse eine Rolle. Denn für den Preis einer TS-328 bekommen Sie vom selben Hersteller die Qnap TS-431P mit durchaus vergleichbarer Ausstattung – aber eben mit einem zusätzlichen Schacht.

Im Kommen: Multigigabit-Ethernet-NAS

Wollen Sie Ihr heimisches Netzwerk besonders zukunftssicher ausstatten, dann denken Sie eventuell bereits über ein NAS nach, das den neuen Standard IEEE 802.3bz, bekannter als NBase-T oder Multigigabit-Ethernet unterstützt. Hier müssen Sie auf die technischen Details achten. Denn für NBase-T gibt es drei Geschwindigkeitsklassen - 2,5, 5 und 10 GBit/s.

Als einer der ersten NAS-Hersteller hat Asustor Modelle mit NBase-T-Anschlüssen im Angebot. Sie sind mit 2,5GBase-T-Ports ausgestattet  - etwa das AS5202T mit zwei Schächten oder das AS5304T mit vier Schächten. Sie firmieren auch unter Nimbustor 2 und 4 und kosten ab 360 sowie 530 Euro als Leergehäuse. Sie finden Multigigabit-Ethernet-NAS inzwischen auch bei anderen Herstellern - etwa bei Buffalo im Modell Terastation TS3220DN , das allerdings derzeit nur inklusive eingebauter Platten angeboten wird.

Alternativ lassen sich Netzwerkspeicher auch später auf Multigigabit-Ethernet aufrüsten. Ein Beispiel dafür ist das Modell Qnap TS-251D , für das Sie ab 350 Euro investieren. Es bietet einen PCIe-Slot, der sich bei Bedarf unter anderem mit einer Erweiterungskarte für NBase-T bestücken lässt.


Raid 1 mit den richtigen Festplatten

Raid 1: Für die Sicherheit Ihrer Daten opfern Sie im Raid-1-Modus die Hälfte der Speicherkapazität. Bei einem 2-Bay-NAS sichert stets eines der beiden Laufwerke das andere ab. Anders gesagt: Alle Daten werden gleichzeitig auf beide Laufwerke geschrieben. Der Vorteil: Fällt eine der Festplatten aus, sind alle Daten noch auf dem anderen Laufwerk intakt. Wer sein NAS als Netzwerkspeicher für das Heimbüro nutzen möchte, um zentral auf Arbeitsprojekte und Dokumente zugreifen zu können, findet in einem 2-Bay-NAS somit das ideale Einstiegsgerät. Neben Raid 1 beherrschen die Geräte teils auch herstellereigene Modi - einen Kompromiss aus Platz und Sicherheit macht etwa Synology mit dem Synology Hybrid Raid - etwa beim NAS-System Synology DS218J für gut 170 Euro.

Festplatten: Für den Einbau der internen Festplatten verwenden Sie möglichst baugleiche HDDs, also Modelle mit derselben Speicherkapazität. Bei Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten richtet sich das Raid immer nach der Festplatte mit dem kleineren Speicher. Der Restspeicher der größeren Festplatte kann bei manchen NAS-Modellen zwar noch durch Einrichtung eines separaten Speicher-Volumes genutzt werden, doch ist der Inhalt dieses Volumes dann nicht mehr durch das Raid 1 gesichert.

Wer Festplatten unterschiedlicher Hersteller in sein NAS einbauen und als Raid 1 konfigurieren möchte, sollte neben der Kapazität darauf achten, dass die Laufwerke mit derselben Umdrehungsgeschwindigkeit arbeiten. Checken Sie außerdem auf der Webseite des NAS-Herstellers die Laufwerksempfehlungen („Kompatibilitätsliste“) ab. Dort sind alle Modelle interner Festplattenlaufwerke gelistet, die der NAS-Hersteller in seinen NAS-Geräten erfolgreich getestet hat.

Die Fritzbox als NAS-Speicher: Mit Fritz-OS 7 endlich schnell

AVMs Fritzbox-Modelle unterstützen schon seit Langem die Einbindung eines externen USB-Speichers ins Netzwerk. Allerdings waren die Übertragungsraten beim Lesen oder Beschreiben eines solchen USB-Speichers sehr gering. Selbst bei AVMs aktuellem Flaggschiff-Router, der Fritzbox 7590, waren am NTFS-formatierten USB-3.0-Speicher bis vor Kurzem nur Datenraten von bis zu 27 MByte/s beim Lesen und etwa 9 Mbyte/s beim Schreiben möglich. Doch mit Fritz-OS-7 verdoppelt sich die Übertragungsrate der 7590 auf rund 54 Mbyte/s beim Lesen und 23 MByte/s beim Schreiben. Damit lässt sich auch die Fritzbox als Datenspeicher im Heimnetz nutzen, allerdings ohne redundante Sicherheitsfunktion. Wichtige Daten sollten Sie niemals ohne zusätzliches Backup nur auf dem USB-Speicher der Fritzbox ablegen.

Die Fritzbox als NAS: So klappt die Einrichtung

Dafür leistet Fritz-NAS gute Dienste als schnell einzurichtender Medienserver: So lassen sich Videos, Musikdateien und Fotos schnell im Heimnetz für Clients verfügbar machen. Sollte der Fritz-Medienserver die neu hinzugefügten Dateien im Netzwerk nicht anzeigen, sehen Sie im Webmenü der Fritzbox unter „Heimnetz –› USB-Geräte –› Geräte-Übersicht“ nach, ob der USB-Speicher eingebunden ist. Falls nicht, ziehen Sie ihn von der Fritzbox ab und stecken ihn erneut an. Warten Sie kurz und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Aktualisieren“. Nun sollten entsprechende Details zum USB-Speicher angezeigt werden. Danach prüfen Sie unter „Heimnetz –› Speicher (NAS)“, ob in der Spalte „Datei-Index“ irgendwo der Link „nicht erstellt“ erscheint.

Wird der Fritzbox-USB-Speicher nicht angezeigt, ziehen Sie ihn ab und stecken Sie ihn erneut an.
Vergrößern Wird der Fritzbox-USB-Speicher nicht angezeigt, ziehen Sie ihn ab und stecken Sie ihn erneut an.

Falls ja, klicken Sie auf diesen Link und die Fritzbox legt den Datei-Index an. Wer den Medienserver der Fritzbox bisher noch nie verwendet hat, sollte unter „Heimnetz –› Mediaserver –› Einstellungen“ außerdem prüfen, ob dieser aktiviert ist. Falls nicht, setzen Sie das entsprechende Häkchen. Im Anschluss können Sie die Medieninhalte des USB-Speichers von einem beliebigen UPnP- oder DLNA-Client (Smart-TV, Mediaplayer, Smartphone mit UPnP-App …) im Heimnetz abspielen.

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