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Kaufratgeber 2020: Das beste Notebook finden

22.08.2020 | 08:01 Uhr |

Der Konkurrenzkampf zwischen Intel und AMD macht Laptops günstiger, aber das Angebot unübersichtlicher. Doch mit unseren Tipps finden Sie das Notebook, das genau für Sie gemacht ist.

„Am besten mit einer Intel-CPU“. Das war jahrelang der wichtigste Satz in jeder Notebook-Kaufberatung. Denn mit jeder Core-Generation baute Intel den Vorsprung gegenüber AMD aus, die Mobil-CPUs des Konkurrenten fanden sich deshalb nur in wenigen Laptops. Doch jetzt schlägt AMD zurück: Die Ryzen-Prozessoren sind schon im Desktop eine Erfolgsgeschichte, jetzt verbauen auch mehr Notebook-Hersteller mobile AMD-CPUs in ihren Modellen.

Doch nicht nur den Prozessor sollten Sie bei der Entscheidung für ein neues Notebook im Auge behalten. Denn oft ist die CPU eigentlich die unwichtigste Komponente der Ausstattung: Wer häufig Fotos und Videos bearbeitet oder spielt, braucht eine leistungsstarke GPU dringender. Wer sein Notebook mitnimmt, weil er unterwegs arbeiten muss oder zwischen Home-Office und Büro pendelt, sollte in erster Linie auf ein leichtes, flaches und stabiles Gehäuse achten. Und wer sich einen Allrounder für den Schreibtisch wünscht, bevorzugt eine große SSD und viele Anschlüssen.

Deshalb erläutern wir in dieser Kaufberatung die wichtigsten Kriterien, die Sie bei einem Notebook für einen bestimmten Einsatzzweck unbedingt beachten sollten. Außerdem geben wir Empfehlungen, welche Ausstattungsmerkmale unverzichtbar sind und welche nur den Preis hochtreiben, ohne Ihnen einen Vorteil zu bringen.

Die Ausstattung ist entscheidend, nicht der Herstellername

In vielen Notebooks findet sich ein AMD-Prozessor der neuen Generation: Das Acer Aspire A515 arbeitet mit einem Ryzen 5 4500U.
Vergrößern In vielen Notebooks findet sich ein AMD-Prozessor der neuen Generation: Das Acer Aspire A515 arbeitet mit einem Ryzen 5 4500U.
© Acer

Die großen Notebook-Hersteller wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo bieten in allen Preisklassen und für alle Einsatzbereiche zahlreiche Modelle an. Dabei setzen alle auf ähnliche Hardware, die sie von den gleichen Herstellern beziehen, zum Beispiel bei CPU, Arbeitsspeicher, SSD oder Display. Exklusiv hat ein Notebook-Anbieter ein Alleinstellungsmerkmal wie eine bestimmte CPU oder ein Display mit besonders hoher Helligkeit und sehr niedrigem Stromverbrauch nur für kurze Zeit, dann finden Sie es auch bei anderen Herstellern. Wirklich anders sind nur Notebooks von Apple, weil sie ein anderes Betriebssystem haben.

Statt nur einen bestimmten Hersteller zu berücksichtigen, sollten Sie festlegen, welche Ausstattung Sie im Laptop benötigen und wieviel Sie dafür ausgeben wollen. Dann haben Sie freie Auswahl und können ewa bei einer Rabattaktion, wenn ein Hersteller ein passendes Gerät für eine bestimmte Zeit günstiger anbietet, zugreifen. Wichtig ist außerdem, dass Sie bei Ihrem Wunsch-Notebook genau auf die Ausstattungsliste und die Produktbezeichnung achten. Denn alle Hersteller bieten ihre verschiedenen Serien unter einer gemeinsamen Bezeichnung aber mit unterschiedlich ausgestatteten Modellen an. Ein Acer Aspire A315 bekommen Sie zum Beispiel als A315-23-A669 für rund 350 Euro und als A315-41G-R8M5 mit einer völlig anderen Ausstattung für 780 Euro. Auch zwei Modelle mit sehr ähnlichen Preisen können sich bei wichtigen Komponenten unterscheiden: In einem bekommen Sie zum Beispiel 8 GB RAM und eine 512 GB große SSD, im anderen 16 GB RAM und nur 256 GB Flash-Speicher.

Höchstens bei ausgefallenen Detailwünschen wie einer bestimmten Gehäusefarbe, einem besonders cleveren Klappmechanismus bei einem Convertible oder einem Zweitdisplay im Touchpad kann es sein, dass es nur einen Hersteller dafür gibt. Bei Business-Notebooks kann es sich um Zusatzfunktionen wie eine hochwertige Sicherheitssoftware, ein Display mit Blickschutz oder eine mechanische abschaltbare Webkamera handeln, die tatsächlich nur ein Hersteller in seinen Notebooks anbietet. Auch bestimmte Supportangebote können den Ausschlag für einen Hersteller geben.

Bestseller: Die meistverkauften Notebooks bei Amazon

Allround-Notebook: Das ist eine empfehlenswerte Ausstattung 

Besonders in der günstigen Preisklasse unterscheiden sich die Notebooks verschiedener Hersteller kaum. Extras wie ein zweites Display oberhalb der Tastatur gibt es vor allem in höherwertigen Modellen.
Vergrößern Besonders in der günstigen Preisklasse unterscheiden sich die Notebooks verschiedener Hersteller kaum. Extras wie ein zweites Display oberhalb der Tastatur gibt es vor allem in höherwertigen Modellen.

Die meisten Anwender wünschen sich ein Notebook, das alles kann: Es soll gut genug sein für die Arbeit mit Office-Programmen, auch beim Websurfen und Filme anschauen soll es glänzen, und schließlich wäre es gut, wenn auch Foto- und Videobearbeitung sowie ein Spiel möglich wäre. Die gute Nachricht: Die meisten Notebooks ab rund 400 Euro meistern diese Aufgaben. Die schlechte Nachricht: Diese Allround-Geräte sind nie die beste Lösung dafür. Allerdings kosten Spezialisten, die mehr Rechenleistung für Multimedia und Spiele sowie eine höhere Displayqualität aufweisen, deutlich mehr. Und oft fehlen ihnen Ausstattungsmerkmale, die für ihr hauptsächliches Einsatzgebiet nicht wichtig sind, ein günstiger Allrounder aber mitbringt.

Für ein empfehlenswertes Allround-Notebook müssen Sie derzeit rund 500 bis 600 Euro anlegen. Dafür bekommen Sie eine Hardwareausstattung, mit der sich die üblichen Standardaufgaben problemlos bewältigen lassen und die auch noch in etwa drei Jahren dafür ausreicht.

Zukunftssicher ist ein Notebook, wenn es sich aufrüsten lässt: Wenigstens RAM und SSD sollten sich austauschen lassen – die meisten aktuellen Notebooks nutzen eine SSD im M.2- Steckformat.
Vergrößern Zukunftssicher ist ein Notebook, wenn es sich aufrüsten lässt: Wenigstens RAM und SSD sollten sich austauschen lassen – die meisten aktuellen Notebooks nutzen eine SSD im M.2- Steckformat.
© Samsung

Prozessor: Als CPU sollten Sie auf einen Core i5 von Intel oder einen Ryzen 5 setzen. Bei Notebooks in dieser Preisklasse kommt dann ein Core i5-8265U aus der 8. Generation oder ein Core i5-1035G1 aus der 10. Generation zum Einsatz. Die entsprechenden AMD-CPUs sind der Ryzen 5 3500U oder der aktuelle Ryzen 5 4500 .

Diese Prozessoren bieten 4 Kerne und können bis zu 8 Programm-Threads parallel bearbeiten, der Ryzen 5 4500U hat 6 Kerne und schafft 6 Threads. Mehr Kerne benötigen die meisten Standardprogramme derzeit nicht und auch für die nähere Zukunft reichen sie aus. Zwar gibt es bestimmte Software wie Packprogramme oder Formatwandler, die auch noch mehr Kerne auslasten können. Doch wenn Sie solche Tools nicht permanent einsetzen, haben Sie keine Temponachteile zu befürchten.

Die höhere Anzahl an Kernen und Threads macht diese Mittelklasse-CPUs alltagstauglicher als die Modelle der Core i3- beziehungsweise Ryzen-3-Familie, die nur zwei Kerne haben und vier Threads parallel schaffen. Außerdem haben die empfohlenen CPUs einen höheren Turbo-Takt – sie können bei Bedarf also für einige Zeit deutlich schneller arbeiten, um anstehende Rechenaufgaben zu bewältigen. Wie oft und lange sie diesen Boost einsetzen können, hängt aber unter anderem davon ab, wieviel Kerne im Einsatz sind und wie leistungsfähig die Kühllösung im Notebook ist. Bei gleicher Ausstattung sind Notebook mit einem Prozessor aus der 3er-Serie rund 50 Euro günstiger.

Da AMD und Intel ihre aktuellen Prozessorgenerationen erst kürzlich vorgestellt haben, finden Sie neben Notebooks mit den neuen CPUs auch sehr viele Modelle mit einem Prozessor der Vorgängergeneration. Entsprechen Ausstattung und Preis Ihren Wünschen, spricht nichts dagegen, hier zuzugreifen. Zwar liefern die neuen Prozessoren eine rund zehn bis 20 Prozent höhere Rechenleistung gegenüber dem direkten Vorgänger, das macht sich aber im Alltag kaum bemerkbar. Allerdings kann das Leistungsplus bei speziellen Anwendungen auch höher ausfallen, was häufig an einer besseren internen Grafiklösung liegt: Die entlastet den Prozessor bei Multimedia-Aufgaben oder beim Abspielen hochaufgelöster Videos. Außerdem können neue Prozessoren meist mit schnellerem Arbeitsspeicher zusammenarbeiten und sind die Voraussetzung für neue Techniken wie Thunderbolt 3 oder Wi-Fi 6. Außerdem bekommen neuere Geräte noch länger Support in Form von Bios- und Treiber-Updates als Vorjahresmodelle. Deshalb sollten Sie auch bei Schnäppchen-Preisen nicht zu Laptops mit älteren CPUs greifen, denn das sind eindeutig Restposten, bei denen unklar ist, wie lange der Hersteller noch Updates bereitstellt.

SSD: Die Preise für SSDs sind in letzter Zeit stark gesunken. Daher finden Sie jetzt viel mehr Notebooks mit einem großen Flash-Speicher zu einem günstigen Preis als noch vor einem Jahr. Deshalb empfiehlt sich in einem neuen Laptop unbedingt eine mindestens 512 GB große SSD : Diese Speichergröße dürfte für die meisten Anwendungen genügen. Zusätzlicher Speicher in der Cloud oder auf einem externen Medium kann den lokalen Notebook-Speicher ergänzen und sollte zum Beispiel fürs Backup oder zum Auslagern älterer Dateien auch genutzt werden. Die optimale SSD-Geschwindigkeit erhalten Sie mit einem NVMe-Flashspeicher – suchen Sie in den technischen Daten Ihres Wunsch-Notebooks nach dieser Angabe. Eine SATA-SSD ist etwas langsamer.

Je schmaler und leichter ein Notebook, desto weniger Anschlüsse passen ans Gehäuse. Deshalb nutzen ultramobile Laptops wie das Dell XPS 13 den Universalanschluss USB C mit Thunderbolt 3.
Vergrößern Je schmaler und leichter ein Notebook, desto weniger Anschlüsse passen ans Gehäuse. Deshalb nutzen ultramobile Laptops wie das Dell XPS 13 den Universalanschluss USB C mit Thunderbolt 3.
© Dell

Da selbst günstige Allround-Notebooks mit 15,6-Zoll-Display deutlich unter zwei Kilogramm wiegen und eine geringe Bauhöhe aufweisen, finden Sie in aktuellen Notebooks kaum noch die Kombination aus kleiner SSD für Windows und wichtige Programme sowie einer großen Festplatte für Dateien. Sinnvoller ist es, unbedingt darauf zu achten, dass sich die SSD im Laptop durch eine größere ersetzen lässt, wenn Sie mehr Speicher benötigen: Selbst viele Allround-Laptops haben inzwischen eine SSD als M.2-Steckriegel eingebaut, die sich bei Bedarf einfach vom Anwender austauschen lässt. Ist die SSD allerdings gelötet, funktioniert der Austausch in Eigenregie nicht.

Arbeitsspeicher: Die RAM-Ausstattung sollte bei 8 GB liegen. Selbst Standardprogramme wie Office-Software oder Browser profitieren von dieser Arbeitsspeichergröße, für Multimedia-Anwendungen rund um Fotos und Videos gelten sie als Mindestausstattung. Wie bei einer SSD können Sie in den meisten Notebooks auch den Arbeitsspeicher selbst erweitern – sofern er nicht auf die Hautplatine gelötet ist. Bei den meisten aktuellen Allround-Notebooks lässt sich mindestens ein Speicherriegel austauschen, der andere nicht – im Fall unserer Ausstattungsempfehlung können Sie also den 4-GB-Riegel bei Bedarf durch einen größeren ersetzen, der andere verbleibt im Notebook. Das Speichertempo müssen Sie nicht beachten – diese Information ist ohnehin nur selten in den Ausstattungsdaten zu finden. Auch ob das RAM im Dual- oder Single- Channel-Modus konfiguriert ist, hat nur minimale Auswirkungen aufs Systemtempo: Die meisten Notebooks nutzen zwei RAM-Riegel im Dual-Channel-Betrieb.

Bildschirm: Das Allround-Notebook bleibt meist an einem Ort, soll aber bei Bedarf auch mal durch die Wohnung bewegt oder gelegentlich auf Reisen mitgenommen werden. Für diesen Einsatzzweck ist eine Displaygröße von 15,6 Zoll empfehlenswert – damit haben Sie außerdem die größte Auswahl. Notebooks mit einem größeren 17,3-Zoll-Bildschirm sind bei gleicher Ausstattung rund 50 bis 80 Euro teurer. Allerdings zeigen die größeren Notebooks keine höhere Auflösung, sondern in dieser Preisklasse ebenfalls Full-HD wie die Laptops mit 15,6-Zoll-Display. Wenn Sie eine größere Bildschirmfläche brauchen, sollten Sie besser einen externen Monitor ans Notebook anschließen.

Chromebooks wie hier von HP bieten häufig zum gleichen Preis mehr Ausstattung als Windows- Notebooks.
Vergrößern Chromebooks wie hier von HP bieten häufig zum gleichen Preis mehr Ausstattung als Windows- Notebooks.
© HP

Full-HD ist außerdem die empfehlenswerteste Auflösung: Denn damit lassen sich Fotos und Filme detailreich darstellen sowie mehrere Programmfenster nebeneinander auf dem Desktop platzieren, ohne dass Schrift und Menü zu klein erscheinen. Achten Sie außerdem auf die verwendete Paneltechnik: Empfehlenswert ist IPS, das einen stabileren Blickwinkel und bessere Farben bietet als TN.

Schnittstellen: Ein Allround-Notebook soll den PC ersetzen. Deshalb sind auch ausreichend Anschlüsse am Laptop wichtig, für die Peripheriegeräte, die Sie anschließen wollen. Standard in der Preisklasse um 500 Euro sind zwei bis drei USB-Anschlüsse, von denen entweder alle oder mindestens zwei USB 3.0 unterstützen sollten, sowie HDMI für einen externen Monitor sowie ein Kartenleser. Benötigen Sie einen DVD-Brenner oder einen LAN-Anschluss, schränkt diese Anforderung die Auswahl ein, denn selbst bei günstigen Notebooks sind die Gehäuse inzwischen so flach, dass die Hersteller auf diese Ausstattung verzichten. Deshalb finden Sie auch immer mehr Modelle mit USB-C-Buchse, an die Standard-USB-Peripherie nur mit einem Adapter passt. Soll das Notebook vor allem auf dem Schreibtisch zum Einsatz kommen, achten Sie am besten auch auf die Platzierung der Schnittstellen am Gehäuse: Sind sie gut verteilt, verhindern sie Kabelsalat auf dem Schreibtisch – und Sie können alle Anschlüsse nutzen.

Der Trend zu Home-Office und Videokonferenzen macht auch die Qualität und Platzierung der Webkamera im Notebook zu einem Kaufkriterium, auf das Sie achten sollten: Idealerweise bietet sie Full-HD-Auflösung.

Vor allem Notebooks zwischen 300 und 500 Euro sind häufig mit Windows 10 Home im sogenannten S-Modus ausgestattet. Der soll für mehr Sicherheit und Leistung sorgen, weil das Betriebssystem dann nur Programme aus dem Windows-Store zulässt. Lehnen Sie diese Einschränkung ab, können Sie trotzdem ein Notebook mit dieser Ausstattung kaufen und mit wenigen Mausklicks kostenlos Windows 10 Home freischalten. Der Weg zurück zum S-Modus ist aber nicht möglich. Wer ein Notebook mit Windows 10 Pro benötigt, zahlt bei gleicher Ausstattung rund 50 Euro Aufpreis. Viele Hersteller bieten Notebook mit Pro-Version allerdings nur in bestimmten Modellreihen an. 

Allround-Notebook: Gute Ausstattung

Preis

ca. 600 Euro

Prozessor

Intel Core i5-1035G1 / AMD Ryzen 5 4500U

Grafikkarte

SSD

512 GB

Arbeitsspeicher

8 GB

Displaygröße / -auflösung

15,6 Zoll / Full-HD

Allround-Notebook: Diese Ausstattung ist wünschenswert 

Ab rund 700 Euro finden Sie Notebooks, die dank eines Core i7 oder eines entsprechenden Ryzen-7 -Prozessors mehr Rechenleistung bieten, auch weil die Prozessoren mit einem höheren Standard- und Boost-Takt arbeiten können. Alternativ bekommen Sie zu diesem Preis eine 1 TB große SSD oder einen größeren Arbeitsspeicher mit 12 oder 16 GB . Hier müssen Sie sich entscheiden, welche Ausstattung Ihrem Einsatzzweck am besten entspricht: Üblicherweise ist eine größere SSD die beste Wahl für ein Allround-Notebook. Wenn Sie sich ausgiebig mit Multimedia-Bearbeitung beschäftigen, ist ein größerer Arbeitsspeicher hilfreich. Statt einer schnelleren CPU können Sie auch nach einem Notebook mit einer Einsteiger-GPU wie der Geforce MX350 Ausschau halten. Für aktuelle Spiele in Full-HD-Auflösung reicht sie zwar nicht: Aber immerhin lassen sich viele aktuelle Sport-Spiele und Simulationen sowie ältere Games in ordentlicher Bildqualität darstellen – und die GPU kann eine schwächere CPU beim Bearbeiten von Fotos und Videos unterstützen.

Lassen Sie sich bei Notebook mit einem AMD-Prozessor nicht von Hinweisen auf eine „Radeon RX Vega 10“ oder „Radeon Vega 8“ verwirren: Dabei handelt es sich nicht um eine Grafikkarte, sondern um die im Prozessor eingebaute Grafiklösung. Die interne GPU ist bei Ryzen-CPUs zwar besser als bei Intel-Prozessoren derselben Leistungsklasse, aber langsamer als die Einsteiger- CPUs in Notebooks dieser Preisklasse.

Allround-Notebook: Optimale Ausstattung

Preis

ca. 900 Euro

Prozessor

Intel Core i7-1065G7

Grafikkarte

Nvidia Geforce MX350

SSD

1 TB

Arbeitsspeicher

16 GB

Displaygröße / -auflösung

15,6 Zoll / Full-HD

Aufpassen bei dieser Ausstattung 

Notebooks für unter 400 Euro bieten weniger als die zuvor empfohlene Ausstattung. Deshalb sind sie als Allround-Notebook für den täglichen Gebrauch nicht sinnvoll. Trotzdem gibt es Argumente, die für sie sprechen: Zum einen macht sie natürlich der günstige Preis interessant, wenn Sie ein Notebook für den Nachwuchs suchen, der kein teures Gerät braucht. Außerdem gibt es besonders in diesem Preisbereich viele leichte und kleine Modelle, die sich für unterwegs eignen.

Trotzdem erfordern ihre Nachteile bei Rechenleistung, Ausstattung, Akkulaufzeit und Displayqualität viele Kompromisse, die den Praxisalltag erschweren. Zum Beispiel arbeiten diese Laptops mit Einsteigerprozessoren wie einem Celeron oder einem Pentium und haben statt einer SSD einen kleineren und deutlich langsameren eMMC-Flash-Speicher.

Eine Alternative in dieser Preisklasse stellen Chromebooks dar: Diese Notebooks mit Chrome-OS kommen aufgrund des schlanken Browser-Betriebssystem und seiner Web-Apps auch mit wenig leistungsfähiger Hardware zurecht. Zudem bieten einige Modelle schon für deutlich weniger Geld als Windows-Notebooks zum Beispiel Full-HD-Auflösung, Touchscreen oder ein Metallgehäuse.

Praxis-Test: Die besten Business-Notebooks im Vergleich

Das optimale Notebook für unterwegs

Selbst Notebooks mit großem 17-Zoll-Display gibt es inzwischen in einem leichten und dünnen Gehäuse: Das LG gram 17 etwa wiegt nur rund 1,3 Kilogramm.
Vergrößern Selbst Notebooks mit großem 17-Zoll-Display gibt es inzwischen in einem leichten und dünnen Gehäuse: Das LG gram 17 etwa wiegt nur rund 1,3 Kilogramm.
© LG

Die Anforderung an die Ausstattung bei CPU, SSD und RAM unterscheidet sich bei einem ultramobilen Notebook nicht von einem Allrounder. Denn auch diese arbeiten mit sparsamen Prozessoren aus den U-Serien von AMD und Intel. Bei der Displaydiagonale kommen vor allem 14- und 13,3 Zoll in Frage. Zwar gibt es auch sehr leichte Notebooks mit 15,6- oder 17-Zoll- Diagonale: Doch Laptops mit kleinerem Display sind auch beim Transport in Rucksack oder Tasche platzsparender.

Empfehlenswerte Ausstattung: Für 600 bis 700 Euro finden Sie Modelle mit 14-Zoll-Display und einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm mit einer guten Ausstattung ( Core i5 oder Ryzen 5, 512 GB SSD, 8 GB RAM, Full-HD-Auflösung ). Je leichter, dünner und robuster das Gehäuse, desto teurer werden die Notebooks bei gleicher Ausstattung: Ab rund 900 Euro bekommen Sie einen gut ausgestatteten Laptop, der mit 1,2 Kilogramm und Alu- beziehungsweise Magnesiumgehäuse auch leicht und solide genug ist, um ihn täglich mitzunehmen.

Um Gewicht und Bauhöhe zu minimieren, verzichten die meisten ultramobilen Notebooks auf viele Schnittstellen und haben oft nur platzsparende Buchsen wie USB C. Besonders wenn über diese Schnittstelle das Protokoll Thunderbolt 3 läuft, was meist bei Modellen ab rund 1000 Euro der Fall ist, macht für den Einsatz am Schreibtisch eine passende Dockingstation Sinn, die über ein Kabel das Notebook um zusätzliche Anschlüsse wie USB Typ A, HDMI, Displayport, LAN und ähnliche erweitert.

Werfen Sie auf jeden Fall einen Blick auf die Akkukapazität: Sie sollte bei rund 50, besser bei 70 Wattstunden liegen. Nur wenn Sie das Notebook lediglich von Steckdose zu Steckdose bewegen und nur selten im Akkubetrieb betreiben wollen, können Sie die Akkukapazität zugunsten des Gewichts außer Acht lassen. Wer dagegen auf eine lange Laufzeit angewiesen ist, sollte sich bei der Displayauflösung mit Full-HD begnügen, statt auf mehr Pixel zu setzen, denn deren Darstellung knabbert heftig am Akku.

Optimale Ausstattung: Wie beim Allrounder helfen auch dem ultramobilen Notebook eine stärkere CPU, eine größere SSD und mehr Arbeitsspeicher. Mehr CPU-Leistung macht vor allem Sinn, wenn Sie auch im Akkubetrieb produktiv arbeiten wollen: Zwar steigt dadurch der Stromverbrauch, aber Sie können Ihre Aufgaben schneller erledigen, schaffen also mehr während der gleichen Akkulaufzeit.

In der Preisklasse ab 1000 Euro finden Sie neben Modellen mit leistungsstärkerer Hardware auch Zusatzfunktionen, die Sie beim Einsatz unterwegs unterstützen: Dazu zählen eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, eine mechanische Kamera-Abdeckung oder bei Notebooks für Geschäftskunden Merkmale wie LTE-Modem und ein einblicksicheres Display.

Unterwegs-Notebook: Gute Ausstattung

Preis

ca. 700 Euro

Prozessor

Core i5-1035G1

Grafikkarte

-

SSD

512 GB

Arbeitsspeicher

8 GB

Displaygröße / -auflösung

14 Zoll / Full-HD

Gewicht

1,5 Kilogramm

Spezialfall Convertible und Detachable: Wenn Sie ein Notebook für unterwegs suchen, kommen auch Convertibles und Detachables in Betracht. Diese Gerätekategorie wird auch als 2-in-1 bezeichnet, da sie die Funktionen von Notebook und Tablet verbindet. Damit können Sie zusätzlich zur Tastatur den Touchscreen für Eingaben nutzen und mit einem passenden Eingabestift Notizen handschriftlich statt per Tippen erstellen. Bei einem Detachable lässt sich das Display von der Anstecktastatur lösen und als Tablet verwenden – so haben Sie weniger Gewicht, wenn Sie unterwegs keine Tastatur benötigen, denn alle Rechenkomponenten stecken im Bildschirm. Ein Convertible bietet dagegen wie ein klassisches Notebook (Clamshell) eine ergonomische und vollwertige Tastatur, lässt sich aber bei Bedarf zu einem Tablet zusammenklappen, damit Sie anderen den Bildinhalt besser zeigen oder das Display zum Filmeschauen ideal positionieren können. Wenn Sie diese Zusatzfunktionen benötigen, ist ein 2-in-1-Gerät empfehlenswert – allerdings sind diese Geräte bei gleicher Ausstattung teurer, aber minimal schwerer und dicker als Standard-Notebooks.

Unterwegs-Notebook: Optimale Ausstattung

Preis

ca. 1600 Euro

Prozessor

Core i7-1065G7

Grafikkarte

-

SSD

1 TB

Arbeitsspeicher

16 GB

Displaygröße / -auflösung

13,3 Zoll / Full-HD

Gewicht

1,2 Kilogramm

Was das Datenblatt nicht verrät

Die richtige technische Ausstattung ist die Basis, damit Sie ein Notebook finden, das sich für Sie eignet. Doch ob Sie der gewählte Laptop auch wirklich zufriedenstellt, hängt auch von anderen Faktoren ab, die sich dem Datenblatt nicht entnehmen lassen: Zum Beispiel die vorinstallierten Programme, die Sie durch häufige Update-Aufforderungen nerven oder glücklich machen, weil sie den Kauf zusätzlicher Software unnötig machen. Oder die Displayqualität: Können auch mehrere Personen auf dem Bildschirm etwas erkennen, ohne dass sich Kontrast und Farbsättigung reduzieren, lässt sich auch unter freiem Himmel der Bildschirm gut ablesen? Tastatur und Touchpad lassen sich meist nur subjektiv beurteilen: Den Tastenanschlag, der einem Nutzer zu hart ist, findet der andere genau richtig, Schnelltipper legen Wert auf ein Tasten-Layout, das sich an Standards hält, während dies Zwei-Finger-Tippern egal ist. Ähnliches gilt für die Lüfterlautstärke: Ein Spieler, der sich mit dem Headset vor den Laptop setzt, ist hier viel unempfindlicher als jemand, der ein Notebook für die leise Arbeitsumgebung sucht. 

Notebooks können sich trotz ähnlicher Ausstattung in diesen Kriterien deutlich unterscheiden: Wenn diese für Sie kaufentscheidend sind, müssen Sie selbst Hand legen und zum Beispiel Display, Gehäusequalität und Tastatur beim Händler prüfen. Oder Sie lesen Testberichte, die auch über diese weichen Faktoren Auskunft geben.

Die beste Notebook-Ausstattung für Spiele und Multimedia

Notebooks für echte Spieler erkennen Sie oft an Lichteffekten am Gehäuse oder der Tastatur. Es gibt aber auch viele leistungsfähige Modelle mit einem sehr unauffälligen Aussehen.
Vergrößern Notebooks für echte Spieler erkennen Sie oft an Lichteffekten am Gehäuse oder der Tastatur. Es gibt aber auch viele leistungsfähige Modelle mit einem sehr unauffälligen Aussehen.

Auch mit einem Allround-Notebook können Sie spielen und Videos bearbeiten – aber das dauert entweder sehr lange oder funktioniert nur in geringer Qualität. Passende Laptops für diesen Einsatzzweck benötigen daher vor allem eine hohe System- und Grafikleistung. Die passenden Komponenten unterscheiden sich dabei nicht. Notebooks zur Multimedia-Bearbeitung, die sich an sogenannte „digitale Kreatoren“ wenden, zeichnen sich vor allem durch eine unauffälligere Optik aus. 

Prozessoren: Von AMD und Intel bieten die Prozessoren mit dem Buchstaben H im Modellnamen die höchste Leistung. Sie arbeiten mit einem höheren Standard- und Boost-Takt, den sie häufiger einsetzen können, da sie mehr Leistung aufnehmen dürfen. Deshalb sind leistungsstarke Notebook meist schwerer und dicker als vergleichbare Allrounder – obwohl der Trend zu dünnen Gehäusen sich auch bei Gaming-Notebooks verstärkt. Bei den CPUs hat momentan AMD die Nase vorne: Die neue Generation der Ryzen-4000-CPUs bietet bei gleichem Preis mehr Kerne als die Core-Prozessoren von Intel: Spieletaugliche Laptops bekommen Sie ab rund 800 Euro mit dem 6-Kerner Ryzen 5 4600H , ab rund 1000 Euro mit dem 8-Kerner Ryzen 7 4800H . Viele aktuelle und vor allem künftige Spiele profitieren ebenso wie die meisten Multimedia-Programme von einer höheren Kernzahl.

Grafikkarte: Die Leistungsfähigkeit der GPU als entscheidende Komponente eines Spiele- oder Multimedia-Notebooks sollte zur Displayauflösung passen: Nur dann können Sie mit der maximalen Bildqualität spielen oder arbeiten. Außerdem empfiehlt es sich, mehr Leistung einzukaufen als Sie aktuell benötigen: Denn die Hardwareansprüche vor allem von Spielen steigen jedes Jahr, und anders als beim Desktop-PC lässt sich im Notebook die Grafikkarte nur schwer oder meist gar nicht gegen ein leistungsfähigeres Nachfolgemodell austauschen. Daher empfiehlt sich für ein Notebook mit Full-HD-Display die Nvidia-GPU GTX 1650 oder 1660 beziehungsweise die etwas schnelleren Varianten mit dem Zusatz Ti. Zusammen mit einer 512 GB großen SSD und 8 GB RAM kostet Sie eine empfehlenswerte Spiele-Ausstattung damit rund 900 bis 1000 Euro.

Spiele-Notebook: Gute Ausstattung

Preis

ca. 1800 Euro

Prozessor

AMD Ryzen 7 4800H / Intel Core i7-10750H

Grafikkarte

Nvidia Geforce RTX 2060

SSD

1 TB

Arbeitsspeicher

16 GB

Displaygröße / -auflösung

17,3 Zoll / Full-HD

Gewicht

1,2 Kilogramm

Ab rund 1300 Euro bekommen Sie ein Notebook mit einer Geforce RTX 2060 : Sie genügt für flüssiges Spielen in höherer Displayauflösung oder für zusätzliche Effekte in Full- HD – zum Beispiel das Echtzeit-Raytracing für realistischere Schatten- und Reflexionseffekte, das die RTX-GPUs in unterstützten Spielen ermöglichen.

Teure Multimedia-Notebooks besitzen spezielle GPUs aus der Quadro-Serie von Nvidia oder der Radeon-Pro-Reihe von AMD: Sie bieten nicht mehr Leistung als die entsprechenden Spiele-GPUs, ihre Treiber sind aber für Profi-Programme aus dem CAD- und Grafikbereich zertifiziert.

Display: Full-HD ist die empfehlenswerte Auflösung für ein Spiele-Notebook. Bei einem Laptop für Multimedia-Arbeiten lohnen sich abhängig vom Foto- und Videomaterial, mit dem Sie hantieren, Auflösungen bis hin zu Ultra-HD. Ist das Notebook als PC-Ersatz eingeplant, macht eine Diagonale von 17,3 Zoll Sinn – auch wenn Sie planen, einen externen Monitor anzuschließen: Denn die größeren und höheren Notebooks bieten mehr Platz für Anschlüsse, einen Ziffernblock in der Tastatur und eine effizientere Kühllösung, die verhindert, dass die leistungsstarken Komponenten aufgrund der Wärmeentwicklung gebremst werden. In höherwertigen Ausstattungsvarianten ab rund 1400 Euro finden Sie Notebook-Displays mit Bildwiederholfrequenzen von 144 oder sogar 300 Hz: Sie ermöglichen auch bei hohen Bildraten eine flüssige Spieledarstellung auf dem Bildschirm.

Für Multimedia-Notebooks ist dagegen ein großer Farbraum wichtiger – idealerweise 100 Prozent Adobe RGB – beziehungsweise eine entsprechende Zertifizierung, um eine farbechte Darstellung zu garantieren.

Spiele-Notebook: Optimale Ausstattung

Preis

ca. 1800 Euro

Prozessor

AMD Ryzen 7 4800H / Intel Core i7-10750H

Grafikkarte

Nvidia Geforce RTX 2060

SSD

1 TB

Arbeitsspeicher

16 GB

Displaygröße / -auflösung

17,3 Zoll / Full-HD

Gewicht

1,2 Kilogramm

3 Schnäppchen-Regeln für den Notebook-Kauf

Nicht immer das Neueste kaufen: Haben Sie keine besonderen Leistungsansprüche, genügt das günstigere Vorjahresmodell mit etwas leistungsschwächerer CPU und GPU. Wichtig ist aber, dass sich SSD und Arbeitsspeicher aufrüsten lassen, denn diese Komponenten erweisen sich üblicherweise als Engpass, wenn Sie ein Notebook länger als drei Jahre nutzen.

Es muss nicht immer schön sein: Ein stabiles, flaches und leichtes Gehäuse sowie optische Feinheiten wie ein besonders schmaler Displayrahmen lohnen sich nur, wenn es den geplanten Einsatzzweck unterstützt. Bei einem Notebook, das immer auf dem Schreibtisch steht oder das Sie kaum zum Foto- und Filmeschauen nutzen, können Sie darauf verzichten.

Aber was wirklich wichtig ist, darf Geld kosten: Kaufen Sie kein Notebook, nur weil die Ausstattung für den angebotenen Preis günstig erscheint: Sie brauchen zum Beispiel keine GPU, wenn Sie kein Spieler sind und nie einer werden. Denn zum gleichen Preis gibt es garantiert ein Modell, das mehr von dem mitbringt, was Sie tatsächlich brauchen können – etwa mehr RAM, eine größere SSD oder eine höhere Displayauflösung.

Samsung hat das neue Galaxy Note 20 und Galaxy Note 20 Ultra vorgestellt - doch damit hätten wir nicht gerechnet: Beide Geräte haben jede Menge tolle Features an Board und trotzdem sind wir auch ein bisschen enttäuscht. Was wir an den neuen Flaggschiffen von Samsung zu kritisieren haben, erklärt euch Dennis in diesem Video.  ► Technikliebe HIER ABONNIEREN: www.youtube.com/technikliebe?sub_confirmation=1 ► Alle Infos zum Nachlesen: www.pcwelt.de/2525398 ► Zum PC-WELT T-Shirt-Shop: www.pcwelt.de/fan ► Unterstützt uns, werdet Kanalmitglied für nur 99 Cent im Monat und erhaltet exklusive Vorteile (jederzeit kündbar): www.youtube.com/pcwelt/join  ► Windows-10-Key günstig & legal von Lizengo.de: tidd.ly/2e760c56 ► News, Tests und Tipps zum Thema Gaming & eSports: www.pcwelt.de/gaming ► PC-WELT auf Instagram: instagram.com/pcwelt/ ► PC-WELT auf Facebook: www.facebook.com/pcwelt/ ► PC-WELT auf Twitter: twitter.com/pcwelt -------- Unser Equipment (Affiliate-Links): 🎥Kameras: amzn.to/2SjTm72 amzn.to/2IuqA3T amzn.to/2IvFtmk 🔭Objektive: amzn.to/2E0wofO amzn.to/2NkGoFd ➡️ Stative: teuer: amzn.to/2DIlCeV günstig: amzn.to/2IHm026 Einbein: amzn.to/2T0WbPG 📺Field Monitore: teuer: amzn.to/2UnVbWk günstig: amzn.to/2IKAbUv 🎤Mikros: Lavalier: amzn.to/2IxIlzm Headset: de-de.sennheiser.com/hsp-essential-omni Hand: amzn.to/2HdVKIT Shotgun: amzn.to/2tA6ZoE ➡️ Kamera-Cages & Zubehör: amzn.to/2Estthx amzn.to/2XY5M7N Damit habt Ihr alles im Griff: amzn.to/2SmfptN ➡️ Schulter-Rigs: teuer: bit.ly/2V08tny günstig: amzn.to/2PJrr0z 💻 Schnitt-Notebooks: Apple: amzn.to/2JuPgYY Nicht-Apple: amzn.to/2E3vsHI

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