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Kaufratgeber 2017: Das beste Notebook finden

12.09.2017 | 10:12 Uhr |

Ihr Notebook ist drei Jahre oder älter? Dann lohnt es sich, nach einem neuen Laptop mit aktueller CPU, hochauflösendem Display und starker Grafikkarte Ausschau zu halten. Wir bieten den kompletten Überblick.

Notebooks haben einen großen Vorteil: Wenn Sie einen guten Laptop kaufen, haben Sie einen leistungsfähigen, mobilen Rechner, bei dem alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Auf lange Sicht kann das aber zum Nachteil werden: Denn Notebooks lassen sich nicht so leicht aufrüsten wie ein PC – viele sogar gar nicht. Spätestens, wenn Ihr Laptop drei Jahre alt ist, lohnt es sich, darüber nachdenken, ob das System für Ihre Belange noch ausreicht. Denn aktuelle Notebooks bieten zahlreiche technische Neuerungen, die einen Neukauf attraktiv machen: Ein Display mit hoher Auflösung für scharfe Darstellung von Text und Tabellen oder viel Platz für Programmfenster. Moderne Schnittstellen wie USB Typ C oder Thunderbolt, die Kabelsalat auf dem Schreibtisch überflüssig machen. Und natürlich leistungsfähige Hardware wie Mobilprozessoren der siebten Core-Generation, viel Arbeitsspeicher und schnelle SSDs.

Dabei haben Sie eine riesige Auswahl, was Größe und Preis angeht: Sie bekommen tatsächlich für jeden Einsatzzweck das passende Notebook – vom günstigen Einsteigergerät für die Schule bis zum leistungsstarken Spiele-Notebook, das auch neue Games problemlos in höchsten Qualitätseinstellungen schultert.

Das aktuelle Angebot lässt sich grob in drei Klassen einteilen: Notebooks und 2in1-Geräte bis rund 500 Euro genügen für grundlegende Aufgaben wie Office und Web-Surfen. Allrounder bis 800 Euro bieten ausreichend Leistungsreserven und Plattenkapazität für den Multimedia-Einsatz. Notebooks mit top-aktueller Technik und Leistungsreserven für künftige Anwendungen bekommen Sie für rund 1000 Euro. Natürlich gibt es auch noch teurere Laptops: Dann zahlen Sie aber für Extras, die nicht unbedingt notwendig sind – etwa für ein Display mit 4K-Auflösung, eine 1-TB-SSD, uneingeschränkt spieletaugliche 3D-Leistung oder ein besonders flaches, elegantes und stabiles Gehäuse.

Notebooks: Was Sie nicht im Datenblatt finden – aber unbedingt wissen sollten

Anhand der technischen Angaben zu einem Notebook – wie Sie sie zum Beispiel in den Tabellen in diesem Artikel finden – lässt sich seine Leistungsfähigkeit ganz gut einschätzen. Doch ob Sie mit einem Notebook zufrieden sein werden, hängt von mehr ab als Prozessortakt, SSD-Größe oder Displayauflösung. Wenn Sie sich über diese weichen Faktoren informieren wollen, sollten Sie Tests oder Kundenbewertungen lesen – und die folgenden Kriterien für sich abwägen.

Tastatur und Touchpad: Auch bei Geräten mit Touchscreen sind diese beiden Methoden immer noch der wichtigste Weg für Eingaben am Laptop. Und ob sie Ihnen bei einem bestimmten Modell zusagen, hängt sehr vom subjektiven Empfinden ab. Dass eine Tastatur beim Tippen nicht zu stark federn und die Tasten nicht zu klein sollten, ist noch ersichtlich. Ob Ihnen aber der Tastenhub hoch genug oder die Rückmeldung nach einem Tastendruck eindeutig genug ist, müssen Sie selbst erleben und ausprobieren. Ähnliches gilt für die Geschmeidigkeit der Touchpad-Oberfläche. Während Sie sich bei einem miesen Touchpad mit einer externen Maus behelfen können, ist eine externe Tastatur bei einem Notebook keine echte Alternative.

Display: Auflösung, Diagonale und Punktedichte sagen nichts über die Bildqualität aus. Die hängt vor allem von Helligkeit, Kontrast und Farbdarstellung ab. Dazu finden Sie aber fast nie Informationen im Datenblatt – höchstens, ob die Bildschirmoberfläche matt oder entspiegelt ist. Wichtig sind diese Angaben aber vor allem für Foto-und Filmfans und für Anwender, die häufig unterwegs mit dem Notebook arbeiten, denn sie entscheiden darüber, ob sich unter freiem Himmel noch etwas auf dem Display erkennen lässt oder nicht.

Lüfter und Erwärmung: Sie sitzen am Notebook näher als an einem PC, deshalb kann ein Lüfter im Laptop die Konzentration stören. Wie laut und wie oft der Luftquirl läuft, lässt sich kaum abschätzen: Es gibt rechenstarke Notebooks mit einer leisen und effizienten Kühllösung und leistungsarme Laptops, bei denen der Lüfter schon bei geringer Last hochfährt. Nur bei einem lüfterlosen Notebook oder 2in1-Gerät mit Flash-Speicher können Sie davon ausgehen, kein Geräusch zu hören. Dafür können sich besonders diese Mobilgeräte im Betrieb stark erhitzen: Das macht es unangenehm, sie auf den Oberschenkel zu platzieren oder die Hände auf dem Gehäuse abzulegen.

200 bis 500 Euro: Preisgünstige Notebooks für den Alltag

Sehr günstige Netbooks wie das Asus E200HA eignen sich aufgrund des geringen Gewichts für unterwegs, sind aber rechenschwach und haben nur wenige Anschlüsse.
Vergrößern Sehr günstige Netbooks wie das Asus E200HA eignen sich aufgrund des geringen Gewichts für unterwegs, sind aber rechenschwach und haben nur wenige Anschlüsse.
© Asus

Die günstigsten Laptops kosten derzeit rund 200 bis 250 Euro: Dafür bekommen Sie ein leichtes Netbook mit 11,6-Zoll-oder 14-Zoll-Display mit sehr limitierter Rechenleistung. Es lohnt sich aber, wenn Sie einen Laptop vor allem unterwegs nutzen wollen, um gelegentlich Texte zu verfassen und zu lesen oder HD-Videos anzuschauen. Als Hauptrechner kommen diese günstigen Geräte nicht in Frage – dafür haben sie zu wenig Rechenleistung, weil sie nur einen Atom-Prozessor nutzen, der eigentlich für Tablets gedacht ist, mit 2 GB zu wenig Arbeitsspeicher fürs Multi-Tasking haben und nur 32 GB internen Flash-Speicher im eMMC-Format: Deshalb kann schon mal ein großes Windows-Update an zu wenig freiem Speicherplatz scheitern.

Besser bedient sind auch Einsteiger, wenn sie bis rund 350 Euro ausgeben: Mit 4 GB RAM und 64 GB eMMC-Flash-Speicher sind Sie dann trotz der begrenzten Rechenleistung eines Atom-oder Celeron-Prozessors besser unterwegs. In dieser Preisklasse ist die Kombination aus Celeron-CPU und kleinem Flash-Speicher in der Praxis meist empfehlenswerter als die aus dem etwas schnelleren Pentium-Prozessor und einer 500 oder 750 GB großen Magnet-Festplatte.

Für 400 bis 500 Euro bekommen Sie ein 15,6-Zoll-Notebook mit Core i3 – allerdings oft nur aus der fünften oder sechsten Core-Generation, nicht der aktuellen Kaby-Lake-Plattform. Aus der siebten Core-Generation finden Sie in dieser Preisklasse höchstens Notebooks mit einem Pentium-Prozessor wie dem Pentium 4415U, dessen Rechenleistung in etwa einem älteren Core i3 entspricht. Das Leistungsplus in dieser Preisklasse ist erheblich, vor allem bei Anwendungen, die nach CPU-Kraft verlangen wie das Umwandeln von Audio-und Videoformaten. Aber selbst beim Aufbau von Webseiten ist ein Notebook mit Core i3 rund 50 Prozent schneller als ein Netbook mit Atom. Die Festplatte ist meist 1 Terabyte groß und bietet damit ausreichend Speicherplatz. Schon zu diesem Preis gibt es ein Display mit Full-HD-Auflösung: Das erlaubt aufgrund der höheren Punktedichte besseres Arbeiten mit mehreren geöffneten Programmen als bei HD-Auflösung, die Sie bei günstigeren Laptops bekommen.

Alles rund um Notebooks: Die neusten Modelle

Wer eine größere Bildschirmfläche sucht, kann sich aus dem Angebot an 17-Zoll-Notebook bedienen. Mehr als eine Auflösung von 1600 x 900 Pixel kriegen Sie zu diesem Preis aber nicht – und deshalb aufgrund der geringeren Punktedichte auch weniger Displayinhalt als bei einem 15,6-Zoll-Display mit Full-HD.

Die Auswahl bei Detachables und Convertibles, also mobilen Hybrid-Geräten mit Touchscreen, die sich als Notebook und Tablet verwenden lassen, beschränkt sich in dieser Preisklasse auf rechenschwache Modelle mit Atom-oder Celeron-Prozessor. Wer über 400 Euro ausgibt, bekommt aber einen 128 GB großen Flash-Speicher, was für ein mobiles Zweitgerät absolut ausreicht. Wenn Sie Augen für Schnäppchen-Angebote offenhalten, finden Sie auch Modelle mit 4G-Modem, Full-HD-Auflösung oder platzsparender Typ-C-Buchse.

Im Überblick: Einsteiger-Notebook bis 500 Euro
Vergrößern Im Überblick: Einsteiger-Notebook bis 500 Euro

Kaufangebote für Einsteiger-Notebooks bis 500 Euro

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500 bis 900 Euro: Zukunftssichere Allrounder mit aktueller Technik

Ab 500 Euro wird das Angebot deutlich vielfältiger – trotzdem müssen Sie je nach Einsatzzweck immer noch Schwerpunkte bei der Auswahl treffen: Wer viel Speicherplatz braucht, bekommt Modelle mit 2-TB-Festplatte, dafür aber weniger Arbeitsspeicher als bei gleich teuren Notebooks mit 1-TB-HDD. Auch Laptops mit 128 oder 256 GB SSD lassen sich finden, häufig aber nur in Verbindung mit einem Pentium-statt einem Core-Prozessor. Um ausreichende Rechenkraft müssen Sie sich bei Notebooks für rund 600 Euro keine Sorgen mehr machen: Diese Modelle bieten einen Core i5 aus der aktuellen Kaby-Lake-Generation, der per Turbo-Boost bei Bedarf mit höherer Taktfrequenz laufen kann. 8 GB RAM und 1-TB-Festplatte sollten für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichen.

Von vielen Modellreihen wie etwa dem Acer Aspire E15 gibt es zahlreiche unterschiedliche Konfigurationen. Achten Sie deshalb genau auf die Ausstattung.
Vergrößern Von vielen Modellreihen wie etwa dem Acer Aspire E15 gibt es zahlreiche unterschiedliche Konfigurationen. Achten Sie deshalb genau auf die Ausstattung.
© Acer

Ab dieser Preisgrenze gibt es zahlreiche Notebooks mit dedizierter Grafikkarte, günstigere Laptops arbeiten dagegen nur mit einer Grafiklösung, die im Prozessor steckt. Die GPUs wie die AMD Radeon R7 M440 oder die Nvidia Geforce 940MX sind zwar deutlich schneller als integrierte Grafikeinheiten wie die Intel HD Graphics 620, die sich zum Beispiel im Kaby-Lake-Prozessor Core i5-7200U finden. Doch spieletauglich sind sie nur eingeschränkt: Meist laufen nur drei (und mehr) Jahre alte Spiele in Full-HD mit mittleren Grafikdetails – bei einfacheren Simulationen oder Sportspielen wie Fifa funktionieren auch aktuellere Versionen. Aufpassen müssen Sie bei der Speicherausstattung der Grafikkarte: Die GPUs haben entweder 2 oder 4 GB – die größere Kapazität bringt leichte Vorteile, wenn Sie mit höherer Bildqualität spielen wollen, was aber bei der 3D-Leistung der Karten nicht zu empfehlen ist. Außerdem bauen die Hersteller DDR3 oder GDDR5 als Speichertyp ein – letzterer arbeitet etwas schneller.

Das platzsparende M.2-Format für SSDs ermöglicht es, sowohl schnellen Flash-Speicher als auch eine große Festplatte einzubauen.
Vergrößern Das platzsparende M.2-Format für SSDs ermöglicht es, sowohl schnellen Flash-Speicher als auch eine große Festplatte einzubauen.

Zwischen 700 und 800 Euro müssen Sie derzeit ausgeben, wenn Sie ein Notebook mit aktueller Technik und einer gewissen Zukunftssicherheit haben wollen. Diese Modelle arbeiten mit einem Core i7 aus der siebten Core-Generation, bieten eine sehr große Festplatte mit 2 TB oder eine 256-GB-SSD. Bei einigen Laptops finden Sie sogar beides – meist in der Kombination 1 TB HDD und 128 GB SSD. Früher war dies nur in 17-Zoll-Notebooks möglich, da nur deren Gehäuse Platz für zwei 2,5-Zoll-Festplatten boten. Inzwischen bieten aber auch viele 15-Zoll-Notebooks dieses Speicher-Doppel, weil die SSD als platzsparende M.2-Steckkarte eingebaut ist. Am Gehäuse sitzt auch oft eine Typ-C-Buchse: Ob sie über den Vorteil des schmalen, verdrehsicheren Steckers hinaus auch Ladefunktion, die Ausgabe von Bildsignalen an einen externen Monitor und die höhere Transfergeschwindigkeit von USB 3.1 Gen 2 bietet, hängt von der jeweiligen Konfiguration ab. Notebooks, bei denen über die Typ-C-Buchse das Thunderbolt-3-Protokoll läuft, das alle diese Funktionen umfasst, kosten über 1000 Euro. Netzwerkseitig dürfen Sie in dieser Preisklasse ebenfalls sorglos sein: Mit 11ac-WLAN und 2x2-Antennen sowie Gigabit-Ethernet sind Sie auf dem aktuellen Stand.

Ein Blitz für alle Fälle: Notebook mit Thunderbolt 3 können per Typ-C-Buchse Daten, Videosignale und Strom übertragen. Sie erkennen die Schnittstelle am Blitz-Symbol.
Vergrößern Ein Blitz für alle Fälle: Notebook mit Thunderbolt 3 können per Typ-C-Buchse Daten, Videosignale und Strom übertragen. Sie erkennen die Schnittstelle am Blitz-Symbol.

Ähnliches gilt für 2in1-Geräte und Ultrabooks in diesem Preisbereich. Allerdings bekommen Sie zum gleichem Preis bei den sehr mobilen Geräten mit 12-bis 14-Zoll-Bildschirm eine geringere Rechenleistung, also beispielsweise einen Core i5 statt eines Core i7 und eine kleinere SSD.

IFA-Trends 2017: Smartphones und Notebooks

Bei rund 800 Euro beginnen auch die günstigsten Varianten von Top-Geräten wie dem Galaxy Book 10.6 und dem Surface Pro 4: Sie arbeiten mit einem Core-Prozessor aus der Y-Serie, der wie die günstigeren Atom-Modelle keinen Lüfter benötigt, aber rechenstärker ist.

Im Überblick: Allround-Notebook bis 900 Euro (Teil 1)
Vergrößern Im Überblick: Allround-Notebook bis 900 Euro (Teil 1)

Kaufangebote für Einsteiger-Notebooks bis 900 Euro

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Im Überblick: Allround-Notebook bis 900 Euro (Teil 2)
Vergrößern Im Überblick: Allround-Notebook bis 900 Euro (Teil 2)

Kaufangebote für Einsteiger-Notebooks bis 900 Euro (Fortsetzung)

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Über 900 Euro: Notebooks für Genießer und Spezialisten

Mehr als etwa 900 Euro müssen Sie für ein Notebook nur ausgeben, wenn Sie ganz spezielle Anforderungen haben: Zum Beispiel, wenn Sie eine besonders große SSD mit 512 GB oder mehr brauchen oder der Flash-Speicher extrem schnell sein muss – hierfür sollten Sie darauf achten, dass die eingebaute SSD per NVMe-Protokoll angebunden ist. Betreiben Sie intensiv Bild-oder Videobearbeitung, hilft eine schnelle SSD ebenso wie großer Arbeitsspeicher mit mehr als 8 GB. Multimedia-Profis finden in dieser Preisklasse außerdem die besten Displays, mit erweitertem Farbraum und hoher Auflösung bis Ultra-HD. Die hohe Auflösung stellt Bildinhalte auch schärfer dar beziehungsweise lässt sie besser aussehen, wenn Sie die Skalierung nutzen.

Wer einen besonders mobilen Laptop braucht, weil er viel unterwegs arbeitet, wird ebenfalls fündig: Leichte Ultrabooks und 2in1-Geräte sitzen in dünnen, aber trotzdem stabilen Metallgehäusen. Und natürlich sind in diesem Preisbereich auch Apple-Notebooks zu finden.

Auch wenn Sie am Notebook ohne Einschränkungen spielen wollen, müssen Sie einen vierstelligen Kaufpreis investieren. Mit einer GPU wie der Geforce GTX 1050 (Ti) oder GTX 1060 lassen sich aktuelle Spiele in Full-HD-Auflösung und hoher Detailstufe flüssig darstellen.

Im Überblick: Spezial-Notebook ab 900 Euro
Vergrößern Im Überblick: Spezial-Notebook ab 900 Euro

Kaufangebote für Spezial-Notebooks ab 900 Euro

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Im Überblick: Empfehlenswerte 2in1-Geräte
Vergrößern Im Überblick: Empfehlenswerte 2in1-Geräte

Kaufangebote für empfehlenswerte 2in1-Geräte

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Notebook-Technik: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Convertible

Diese Bezeichnung tragen Notebooks, bei denen sich das Touchdisplay flach aufs Gehäuse klappen lässt, damit sie sich wie ein Tablet bedienen lassen. Deshalb sitzen bei ihnen einige Bedientasten wie zum Beispiel der Einschaltknopf oder der Lautstärkeregler im Displayrahmen und nicht wie bei Notebooks üblich an der Gehäusebasis. Die Drehung des Displays erfolgt um 360 Grad durch entsprechende Scharniere, das Tablet kommt dann auf der Rückseite des Gehäuses zu liegen, sodass Sie das geklappte Convertible an der Tastaturseite halten. Tastatureingaben sind in diesem Modus abgeschaltet; bei einigen Convertibles sind sogar die Tasten arretiert, was für ein besseres Griffgefühl sorgt.

Detachable

Bei diesen 2in1-Geräten lässt sich der Bildschirm von der Tastatur abnehmen, um ihn als Tablet zu verwenden. Display und Tastatur sind dabei magnetisch verbunden. Je nach Größe und Gewicht wird der Bildschirm durch zusätzliche Haltenasen gestützt, wenn Sie das Detachable als Notebook nutzen. Abhängig vom Modell kann das Tastaturgehäuse außerdem zusätzliche Anschlüsse wie USB-Ports, einen zweiten Akku, eine weitere Festplatte oder wie beim Surface Book eine leistungsstarke Grafikkarte enthalten. Bei kleinen und leichten Geräten ist die Tastatur in eine Schutzhülle integriert, die als Abdeckung für den Bildschirm dient und sich als Standfuß falten lässt, um das Display im Notebookmodus zu stützen. Bei einigen Geräten wie zum Beispiel dem Surface Pro ist ein ausklappbarer Standfuß hinten im Gehäuse des Tablet-Teils integriert.

eMMC

In günstigen Notebooks und 2in1-Geräten sitzt Flash-Speicher im Format Embedded Multi Media Card. Dabei sitzen die Speicherchips und der Controller auf einer Trägerplatine, die meist direkt auf die Hautplatine gelötet ist. eMMC-Speicher ist deswegen platz-und stromsparender als eine SSD. Er bietet ähnlich niedrige Zugriffszeiten, was sich beim Start von Windows und Programmen positiv auswirkt. Bei der sequenziellen Datenübertragung, zum Beispiel beim Kopieren, ist eMMC-Speicher aber langsamer als eine magnetische Festplatte.

Kaby Lake

Intel versieht jede Prozessorgeneration mit einem Codenamen – Kaby Lake steht für die Core-CPUs der aktuellen siebten Generation. Die immer noch erhältlichen Vorgänger nennen sich Skylake. Im Modellnamen eines Core-Prozessors erkennen Sie die CPU-Generation an der ersten Ziffer der vierstelligen Zahl hinter der Angabe für die CPU-Klasse, also Core i3, Core i5 oder Core i7. Bei derselben Taktrate bietet die neue Generation ein Tempoplus von rund 15 bis 20 Prozent.

IPS

In-Plane-Switching ist eine Displaytechnik, durch die der Bildschirm einen weiten stabilen Einblickwinkel bietet. Dadurch erscheinen auch bei einem seitlichen Blick aufs Display Farben satt und der Kontrast bleibt hoch. Bis vor einigen Jahren waren nur teure Notebooks mit einem Bildschirm in IPS-Technik ausgestattet. Inzwischen bekommen Sie aber sogar in sehr günstigen Laptops und 2in1-Geräten entsprechende Bildschirme.

M.2

In vielen Notebooks ist eine SSD als M.2-Steckkarte eingebaut. Das platzsparende Format erlaubt ein sehr flaches Gehäuse oder neben der SSD eine weitere Festplatte in normaler 2,5-Zoll-Größe einzubauen. Der Steckplatz kann per PCI-Express, SATA-6G oder USB 3.0 mit dem System verbunden sein und unterschiedlich breite und lange Module aufnehmen. SSDs in Notebooks gibt es meist im Format M.2 2280, bei dem die Steckkarte 22 Millimeter breit und 80 Millimeter lang ist.

NVMe

Der Standard Non Volatile Memory Express beschreibt eine Software-Schnittstelle für Flash-Speicher wie SSDs, die per PCI-Express ans System angebunden sind. Er ist der Nachfolger von AHCI (Advanced Host Controller Interface), das SATA-Geräte nutzen. Durch NVMe können Flash-Speicher die hohe Bandbreite von PCI-Express besser ausnutzen, eine einfache Befehlsstruktur reduziert die CPU-Last bei Zugriffen auf den Speicher. Windows 10 unterstützt NVMe, für Windows 7 gibt es ein passendes Update. Da die Windows-Treiber aber nur grundlegende Funktionen von NVMe garantieren, bieten SSD-Hersteller wie Samsung eigene, optimierte Treiber an.

SSHD

Eine Solid-State-Hybrid-Disk soll die Vorteile von Festplatte und SSD vereinen, indem eine magnetische Speicherplatte mit hoher Kapazität (500 GB oder 1 TB) mit einem großen Flash-Cache (meist 8 GB) kombiniert wird. Häufig genutzte Programme, die im Cache liegen, starten dann so schnell wie von einer SSD. Allerdings finden Sie nur noch selten SSHDs in Notebooks: Seit es SSDs auch als M.2-Steckkarte gibt, können Hersteller auch eine echte SSD mit einer Festplatte kombinieren, was deutlich höhere Transferraten ermöglicht als bei einer SSHD.

Thunderbolt

Die dritte Generation des von Intel entwickelten Schnittstellenstandards Thunderbolt arbeitet wie USB 3.1 über einen Typ-C-Anschluss. Die Buchse am Notebook ist mit einem kleinen Blitz-Symbol versehen. Weil für Thunderbolt 3 ein zusätzlicher Controller auf der Platine notwendig ist, finden Sie diese Schnittstelle meist nur in teureren Laptops und 2in1-Geräten. Sie bietet eine Datenrate von 40 GBit/s und erlaubt damit über eine Kabelverbindung den Anschluss von USB-Peripherie mit 3.1-Tempo, von zwei 4K-Bildschirmen über Displayport-Videosignale sowie das Laden mit bis zu 100 Watt Leistung.

Turboboost

Diese Prozessortechnik beherrschen die Intel-Notebook-Prozessoren aus den Familien Core i5 und Core i7. Dabei kann die CPU und die integrierte GPU bei hoher Systemlast mit einem höheren Takt als dem eigentlichen Standardtakt laufen. In Datenblättern von Notebooks wird dann der Prozessortakt mit „bis zu“ angegeben. Turboboost wird nur aktiv, so lange der Prozessor innerhalb eines festgelegten Bereichs für Temperatur, Spannung und Stromaufnahme bleibt. Dabei darf er für kurze Zeit auch seine übliche Leistungsaufnahme (Thermal Design Power, TDP) überschreiten, für die das Kühlsystem eines Notebooks normalerweise ausgelegt sein muss. Wie effektiv die Abwärme aus dem Gehäuse abtransportiert wird, bestimmt deshalb, ob, wie oft und wie lange der Prozessor in der Praxis im Turbo Boost laufen kann.

USB Typ C

Über diesen Anschluss mit 24 Pins lassen sich Daten, Videosignale und Strom übertragen. Clever: Der Stecker lässt sich in jeder Richtung einstecken, und beide Geräte, die an der Verbindung beteiligt sind, haben die gleiche Typ-C-Buchse. Was ein Notebook mit Typ-C-Anschluss über diese Schnittstelle übertragen kann, hängt von der Ausstattung des jeweiligen Modells ab – vielfach sind diese Informationen aber nicht im Datenblatt zu finden und auch nicht über ein Symbol an der Buchse erkennbar. Es gibt Notebooks, die über Typ-C USB-Peripherie nur mit USB-3.0-Tempo (auch USB 3.1 Gen 1 genannt) anbinden, weil für USB 3.1 mit 10 GBit/s (auch als 3.1 Gen 2 oder Super Speed Plus bezeichnet) ein zusätzlicher Controller-Chip notwendig ist. Neben der USB-Datenübertragung ist auch die Weitergabe von Videosignalen nach dem Displayport-Standard sowie die Stromübertragung zum Laden des Notebooks möglich. Nur bei einem Notebook mit Thunderbolt 3 können Sie sicher sein, dass alle diese Funktionen unterstützt werden.

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