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252015

Kaufberatung für Spieler

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das gilt auch für den Tchibo-PC. Auf der einen Seite ist der leistungsstarke AMD-Prozessor. Der dürfte so manchem anspruchsvollen 3D-Spiel Beine machen. Der Prozessor ist seiner Zeit etwas voraus und dürfte dem Käufer auch noch in einem halben Jahr viel Freude bereiten.

Allerdings lässt die eingebaute Grafikkarte zu wünschen übrig. Die Sparversion einer Riva TNT 2 nutzt die Power des Prozessors nicht aus.

Das heißt im Klartext: Wenn Sie PC-Spiele mögen und einen Rechner haben möchten, der das grafisch derzeit mögliche voll ausreizt, kommen Sie um eine Aufrüstung nicht herum. Eine Geforce-2-MX-Karte kostet nur knapp über 300 Mark und Sie und Ihr neuer Tchibo-Rechner sind wieder voll im Rennen. Wer etwas anspruchsvoller ist, der gönnt sich eine "echte" Geforce-2-Karte für knapp 650 Mark.

Ein Geheimtipp sind nach wie vor Geforce-1-Karten. Mit flottem DDRAM (siehe Glossar) sind sie schon für knapp 500 Mark erhältlich. Bis Nvidia neue Grafikchips herausbringt, lässt sich mit einer Geforce-1-Grafikkarte gut überwintern.

Bei der 20 Gigabyte-Festplatte scheiden sich die Geister. Wer viele Spiele auf seiner Festplatte hat, dem wird der Platz schon bald knapp. In diesem Punkt ist der Aldi-Rechner mit seiner 40-Gigabyte-Festplatte besser ausgestattet.

Aber auch hier ist ein Aufrüsten nicht unbedingt kostspielig. Wenn der Platz knapp wird, können Sie sich immer noch eine flotte 40-Gigabyte-Festplatte für knapp 380 Mark gönnen. Bis ins Jahr 2002 rein reicht das locker.

128 Megabyte Hauptspeicher sind heutzutage Standard. Allerdings kostet ein neuer Speicher-Riegel auch nicht die Welt. Für knapp 130 Mark können Sie sich und Ihrem PC zusätzliche 128 Megabyte gönnen. Aufwendige Spiele werden es Ihnen danken.

Um einen Tchibo-PC zu einem soliden Spiele-Rechner zu machen, fallen also folgende Kosten an:

* Tchibo-Rechner : 1898 Mark

* Geforce 2 MX-Grafikkarte: 300 Mark

* Festplatte mit 40 Gigabyte: 380 Mark

Macht zusammen knapp 2600 Mark. Für 128 MB Hauptspeicher kämen noch einmal 130 Mark dazu - das wären dann rund 2700 Mark.

Nicht berücksichtigt ist bei dieser Rechnung, dass viele PC-Spieler bereits eine gute Grafikkarte besitzen. Wenn Sie also beispielsweise eine Geforce-Karte besitzen, sparen Sie das Geld für eine Neuanschaffung. PC133-Hauptspeicher kann ebenso weitergenutzt werden und Sie sparen nochmals Geld.

Wieso auch immer alles neu kaufen? Je weniger Sie dazukaufen müssen, desto mehr wird der Tchibo-Rechner zu einem Schnäppchen.

Fazit:

Vor ein paar Monaten wurde zum Preis von rund 2600 Mark der Aldi-PC verkauft. Der etwas aufgemotzte Tchibo-Rechner bietet zum gleichen Preis viel mehr Leistung und ist darüber hinaus für Spieler bis mindestens 2002 topaktuell.

PC-WELT Marktplatz

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