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Kaufberatung: 15 Fritzboxen im Vergleich

25.03.2019 | 10:03 Uhr |

Je nach Modell bietet eine Fritzbox mal mehr, mal weniger Funktionen. Damit Sie den für Ihre Bedürfnisse passenden Router finden, zeigen wir in dieser Kaufberatung und der großen Übersichtstabelle die wichtigsten Unterschiede.

Fritzboxen gibt es für alle Anschlussarten – VDSL/DSL, Kabel, LTE und Glasfaser. Außerdem gibt es Modelle ohne eingebautes Modem, die im heimischen Netzwerk nur als WLAN-Router fungieren. Für jede der genannten Anschlussarten gibt unterschiedlich ausgestattete Modelle. Die Top-Fritzboxen wie 7590 , 6590 / 6591 Cable und 6890 LTE bieten unter anderem schnelles WLAN, vier Gigabit-LAN-Ports, USB-3.0- Schnittstellen, DECT-Telefonanlage und Mediaserver. Bei den preisgünstigeren Routern müssen Sie Abstriche bei der WLAN-Geschwindigkeit und den verfügbaren Anschlüssen machen.

Fritzboxen für DSL/VDSL

Die Fritzbox 7590 ist das aktuelle Spitzenmodell für die Kupferleitungen und ermöglicht dank Supervectoring Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s am DSL-Anschluss. Mit Unterstützung für den WLAN-AC-Standard und Multi-User-MIMO (MU-MIMO) für die gleichzeitige Übertragung von vier Streams sind in der Theorie Geschwindigkeiten von 1733 Mbit pro Sekunde im 5-GHz-Frequenzband und 800 Mbit/s im 2,4-GHz-Band möglich. Es lassen sich zwei analoge Telefone über a/b-Ports oder TAE anschließen, für ISDN-Geräte gibt es eine Buchse, die DECT-Basisstation bindet bis zu sechs Handgeräte an. Außerdem gibt es zwei USB-3.0-Anschlüsse am Gehäuse. Neben den vier LAN-Ports mit Gigabit-Tempo besitzt die auch optisch aufgehübschte Fritzbox 7590 einen Gigabit-WANPort für den Anschluss an ein vorhandenes DSL-, Kabel- oder Glasfasermodem. Im gleichen Design mit dem weißen Gehäuse, aber ohne Anschlüsse für Analogund ISDN-Telefone an der Rückseite sowie WLAN mit 866 und 400 MBit/s in den beiden Frequenzbändern 2,4 und 5 GHz kommt die Fritzbox 7530.

Die im Handel rund 60 Euro günstigere Fritzbox 7490 hat ein etwas langsameres WLAN und kein MU-MIMO. Ansonsten bietet sie nahezu die gleiche Ausstattung wie die Fritzboxen 7590 – allerdings ohne den zusätzlichen Gigabit-WAN-Port, über den sie sich direkt mit Kabel- und Glasfaser-Modems verbinden lassen. Bei der Fritzbox 7490 müssen Sie dafür einen der vier LANPorts nutzen. Wer auf die eingebauten Telefonfunktionen verzichten kann, sonst aber eine umfassende Ausstattung benötigt, ist mit der Fritzbox 3490 gut bedient.

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Fritzbox für IP-basierte Anschlüsse

Die Fritzbox 7560 ist ein Router für IP-basierte Internetanschlüsse. Im Gegensatz zu den anderen Anschlussarten werden beim IP-basierten Anschluss alle Verbindungen fürs Telefonieren, Surfen, Mailen, Faxen und Fernsehen über das Internet aufgebaut. Die Fritzbox 7560 arbeitet mit einem etwas langsameren AC-WLAN (866 Mbit/s), hat keinen ISDN- und nur einen Analog-Anschluss. Außerdem besitzt sie nur einen USB-2.0-Port.

Die Fritzbox 7430 ist die abgespeckte Version der 7560. Sie bietet ebenfalls eine Telefonanlage für bis zu sechs DECT-Telefone und Anschlussmöglichkeit für ein analoges kabelgebundenes Telefon sowie einen USB- 2.0-Port. Bei WLAN und LAN ist sie dagegen schwächer: Die vier LAN-Ports arbeiten nur mit Fast-Ethernet (100 MBit/s), das WLAN nur mit 11N mit bis zu 450 MBit/s.

Fritzbox für den Kabelanschluss

Seit dem August 2016 können Kunden mit einem Kabelanschluss den Router selbst aussuchen und in Betrieb nehmen. Die Fritzbox 6591 Cable unterscheidet sich von der Fritzbox 6590 Cable vor allem durch das DOCSIS-3.1-Modem, mit dem Gigabit-Tempo am Kabelanschluss möglich ist. Die Ausstattung ist Fritzbox-Standard, unter unter anderem mit Telefonanlage, DECT-Basisstation, Anschlüssen für zwei analoge und einem ISDN-Telefon sowie schnellem WLAN-AC (1733 Mbit/s) und WLAN-N (800 Mbit/s) mit Multi-User-MIMO.

Siehe auch: So richten Sie Ihre Fritzbox richtig ein

Fritzboxen für LTE-Netze

Auch ohne DSL/VDSL und Kabel gehen Desktop-PCs, Notebooks und Tablets im Heimnetz mit hohen Datenraten ins Internet. Die Lösung ist eine Fritzbox aus der LTE-Familie, also die Modelle 6890 LTE und 6820 LTE , sowie ein entsprechender Datentarif vom Mobilfunkprovider. In gut versorgten LTE-Gebieten sind je nach Mobilfunkprovider und -Vertrag theoretische Datenraten von bis zu 300 MBit in der Sekunde möglich. Das Modell Fritzbox 6820 LTE eignet sich dank seines kompakten Gehäuses auch zum Mitnehmen auf Reisen, wenn mehrere Geräte mit Internet versorgt werden sollen und ein Hotspot via Smartphone keine Alternative ist.

15 Fritzbox- Modelle im Vergleich
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