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Kasperksy AV Personal Pro 4.0 (Beta)

29.11.2001 | 15:01 Uhr |

Vor etwa einem Jahr wurde Anti-Viral Toolkit Pro (AVP) nach Kaspersky Anti-Virus (KAV) umbenannt. Jedoch sind selbst in der neuen 4.0er Beta-Version des Scanners noch Spuren der Bezeichnung "AVP" zu finden. Die fertige Version soll später etwas über 100 Mark kosten.

Kaspersky's Scanner bietet zwei Benutzeroberflächen: Im "Standard"-Modus können nur ganze Laufwerke durchsucht werden und die Konfiguration gestaltet sich einfacher. Auf der "Experten"-Oberfläche lassen sich zusätzlich einzelne Verzeichnisse und Dateien zum Scannen auswählen. Die Konfiguration des integrierten Wächters ist für Anfänger etwas schwierig. Im "AVP Control Center" ist ein Mausklick mit der rechten Maustaste auf den "Monitor Status" notwendig, um den Wächter konfigurieren zu können.

Der On-Demand Scanner fand auf Windows 98 und ME-Systemen alle 434 weit verbreiteten Viren, unter XP Home wurde der Michelangelo nicht gefunden. Der Wächter übersah unter Windows 98 und ME alle Bootviren, unter XP Home konnte er nur den Michelangelo nicht finden. Bis die fertige Version erscheint, ist dieser Fehler aber hoffentlich behoben.

Die Erkennungsrate für Zoo-Viren betrug wie bei F-Secure 99,9 Prozent. Sehr gute Leistungen zeigte KAV auch im Archiv-Scan. Neben ein- und mehrfach gepackten Archiv-Formaten wurden auch alle Unix-Formate und selbstentpackende Archive (SFX) durchsucht.

Fazit: Die Beta-Version weist zwar noch kleinere Mängel auf, aber sie hinterlässt schon einen positiven Gesamteindruck und läßt auf die fertige Version hoffen.

Kasperksy AV Personal Pro

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