Auch eine Solitär-Variante. Spider Solitär wird mit 104 Karten gespielt
Vergrößern Auch eine Solitär-Variante. Spider Solitär wird mit 104 Karten gespielt
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Neben dem klassischen Solitär hat Microsoft im Laufe der Jahre weitere Varianten desselben Spiels eingeführt, die auch bei Windows Vista wieder mit dabei sind. Freecell, seit Windows 95 fester Bestandteil neuer Windows-Systeme, spielt sich ähnlich wie das Original, hängt jedoch weniger vom Glück des Spielers ab. Alle Karten werden zu Beginn offen auf dem Spielfeld ausgelegt, so dass vorausschauende Züge möglich sind. Zudem bekommen Sie vier freie Felder spendiert, die „free cells“, auf denen Sie Karten zwischenlagern können. Anders als bei Solitär sind in Freecell somit die meisten Spiele lösbar – zumindest dann, wenn Sie sich geschickt anstellen.

Abwechslung: In der Variante Freecell sind zu Beginn alle Karten aufgedeckt
Vergrößern Abwechslung: In der Variante Freecell sind zu Beginn alle Karten aufgedeckt
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Die Variante Spider Solitär, die mit 104 Karten gespielt wird, ist erst seit Windows ME Teil der Microsoft-Familie. Die ersten 54 Karten werden zu Beginn auf zehn Stapel verteilt, der Rest kommt auf Wunsch in Zehnergruppen dazu. Wenn irgendwo auf den zehn Stapeln eine Reihe vom König bis zum Ass entsteht, wird diese aus dem Spiel genommen. Gewonnen haben Sie, wenn alle 104 Karten abgeräumt wurden. Zur Belohnung kredenzt Vista dann ein grafisches Feuerwerk, das das biedere Kreisgewusel von Windows XP weit hinter sich lässt.

Spider Solitär kennt drei Schwierigkeitsgrade. Im einfachsten spielen Sie nur mit Pik, die Farben sind also egal. Auf der mittleren Stufe kommen rote und schwarze Karten zum Einsatz, und im Profimodus spielen Sie mit allen vier Farben. Erleichtert wird das Spiel dadurch, dass Sie alle Züge rückgängig machen dürfen. Wer sich unsicher ist, sollte sich vor dem Aufdecken von zehn neuen Karten mit <T> einen Tipp geben lassen. Nur zu gerne übersieht man Züge, die vorher noch möglich wären.

Hearts: Sie spielen das Kartenspiel gegen 3 Computergegner
Vergrößern Hearts: Sie spielen das Kartenspiel gegen 3 Computergegner
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Das einzige Kartenspiel, bei dem Sie nicht nur gegen sich selbst, sondern zumindest auch gegen einen Computergegner antreten, ist Hearts. Herz und Pikdame bringen dem Spieler hier Strafpunkte ein, diese sollten Sie also vermeiden auszuspielen. Die Regeln des Stichkartenspiels sind komplexer als in den Solitär-Varianten. Einige Tipps für Anfänger hält die eingebaute Hilfe zum Spiel bereit, so stehen Hearts-Anfänger nicht ganz wie der Ochs vorm Berg da.

In allen Windows-Kartenspielen lassen sich dieselben vier Kartentypen und dieselben fünf Hintergründe einstellen wie beim klassischen Solitär.

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