Achten Sie beim Erwerb eines Solid State Drives auf folgende Merkmale, die meist in den Datenblättern zu finden sind:
* Gehäusegröße: 2,5-Zoll-Drives passen in Notebooks und lassen sich mittels Einbaurahmen auch in Desktop-PCs einsetzen. 3,5-Zoll-Drives sind grösser und haben nur in Desktop-PCs Platz. Meist werden 2,5-Zoll-Drives verkauft.
* Schreib- und Lesedurchsatz (oder r/w für read/write): Wird in Megabyte pro Sekunde (MB/s) angegeben. Das für unseren Tempovergleich benutzte Kingston-Drive SSDNow V+ SATA-II 128 GB bietet zum Beispiel mit 230/180 MB/s eine gute Leistung.
* TRIM: Neue SSDs sollten unbedingt die Funktion namens TRIM mitbringen. Diese gibt bei Bedarf den Platz gelöschter Daten endgültig frei. Das verbessert die Leistung, weil beim erneuten Schreibvorgang die Zellen nicht erst leer geräumt werden müssen. Windows 7 unterstützt TRIM.
* SMART: Ein neues Solid State Drive sollte auch die Funktion SMART an Bord haben. Das ist eine Art laufwerkinternes Protokoll über den Gesundheitszustand des Speichers.
* SLC/MLC: Zwischen SLC- und MLC-Laufwerken bestehen enorme Preisunterschiede. Erstere müssen sich nur mit zwei Zuständen (null oder eins) befassen, während MLC-Drives deren vier kennen. Das schlägt auf die Zugriffszeit und Lebensdauer. MLC-Laufwerke sind billiger und trotz den Nachteilen praxistauglich.

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