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Jede Menge Lautsprecher für mehr Kinoatmosphäre

25.01.2013 | 13:26 Uhr |

Klangprojektoren wie etwa die Philips Fidelio Soundbar HTB9150 sollen unabhängig von Form und Größe des Raums Surround-Sound aus einer Lautsprecherleiste erzeugen.
Vergrößern Klangprojektoren wie etwa die Philips Fidelio Soundbar HTB9150 sollen unabhängig von Form und Größe des Raums Surround-Sound aus einer Lautsprecherleiste erzeugen.
© Philips

Ein vollwertiges Hi-Fi-Sound-System besteht aus einem Subwoofer, der für die Wiedergabe der Bassfrequenzen zuständig ist, und meist fünf (5.1) oder sieben (7.1) weiteren Lautsprechern. Empfehlenswert sind dabei platzsparende Satellitenboxen, die sich unauffällig im Wohnraum unterbringen lassen.

Für einen optimalen Raumklang müssen die Frequenzbereiche der einzelnen Lautsprecher und die des Subwoofers präzise aufeinander abgestimmt sein. Das ist bei Boxen, die im Rahmen eines Sets angeboten werden, normalerweise der Fall. Wollen Sie die Lautsprecher einzeln auswählen, sollten Sie also nicht nur auf die jeweiligen Klangeigenschaften, sondern auch auf die Klangharmonie der Boxen untereinander achten. Genauso wichtig wie die einzelnen Lautsprecher ist eine optimale Abstimmung der Boxen über den Verstärker. Nur dann kommen die Eigenschaften der einzelnen Lautsprecher optimal bei der Raumklangerzeugung zum Tragen.

Ein Subwoofer und fünf oder sieben Boxen
Ein preisgünstiges 5.1-Lautsprecher-Set bietet in Verbindung mit dem passenden Receiver beispielsweise einen guten Einstieg in die Heimkinowelt und ermöglicht bereits ein sattes Klangerlebnis. Eine Vielzahl von Blu-ray-Discs weist allerdings 7.1-Toninformationen auf. Das lässt sich einfach am Hinweis auf die Tonformate „Dolby True HD“, „Dolby Digital Plus“ oder auch „DTS HD“ erkennen. Dabei kommen zu den herkömmlichen 5.1-Tonkanälen (Center-Box, zwei Front-Boxen, zwei Rück-Boxen, ein Subwoofer) zwei zusätzliche seitliche Raumklanglautsprecher hinzu. Für ein ungetrübtes 7.1-Klangerlebnis benötigen Sie abgesehen von den entsprechenden Boxen noch einen AV-Receiver mit 7.1-Kanälen, der in der Lage ist, die insgesamt bis zu acht Tonspuren korrekt auszugeben.

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Raumklang ohne Kabelsalat durch eine Soundbar

Die TV-Sound-Anlage Samsung HW-E551 besteht aus einer Soundbar und einem dazu passenden Subwoofer.
Vergrößern Die TV-Sound-Anlage Samsung HW-E551 besteht aus einer Soundbar und einem dazu passenden Subwoofer.
© Samsung

Wohnzimmer zu klein, Familienmitglieder zu intolerant, zig Boxen und Kabel im Weg: Nicht jeder, der guten Fernseh-Sound genießen möchte, will sich deswegen ein Heimkino einrichten. Mit Soundbars und Klangprojektoren gibt es Alternativen, die viele kleine Lautsprecher in einer kompakten Einheit verbaut haben und damit den Raumklang virtuell simulieren. Die Geräte kosten zwischen 250 und 1000 Euro. Das längliche Gehäuse wird einfach unter dem Fernseher oder im Regal an der Wand platziert.

Leistungsangaben und ihre Bedeutung
Die Lautsprecher beim Lebensmittel-Discounter bieten rund 400 Watt (PMPO) und kosten unter 30 Euro. Doch Vorsicht – solche Leistungsangaben sagen kaum etwas über die tatsächliche Lautstärke und vor allem über die Klangqualität einer Box aus. Die oft genutzte PMPO-Wattangabe bedeutet „Peak Music Power Output“: Mit diesem nicht normierten, praxisfernen Testverfahren wird lediglich die maximale Belastbarkeit durch einen kurzen schnellen Impuls gemessen. Glaubwürdiger und aussagekräftiger sind DIN-Angaben wie etwa „Nennbelastbarkeit“. Dieser Wattwert informiert Sie über die Dauerbelastbarkeit eines Lautsprechers (auch Nenn-, Sinus- oder RMS-Belastbarkeit genannt). Die „Musikbelastbarkeit“ von Lautsprechern nach DIN liegt immer etwas höher (beispielsweise 140 Watt) und beschreibt, wie viel Leistung eine Box für kurze Zeit verträgt. Seriöse Boxenhersteller geben deshalb immer die wichtigsten Werte auf den Klangquadern an, darunter auch den Übertragungsbereich, für den gilt: je größer, desto besser.

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