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Jana-Server: Proxy versus Router

19.04.2010 | 12:01 Uhr |

Für private Anwender ist Jana-Server kostenlos. Das Programm arbeitet auf einem PC als Internet-Proxy. Sie bekommen auch noch ein Mailsystem, einen FTP-Server, einen Webserver und andere nützliche Tools. Über den Webserver organisieren Sie beispielsweise ein Intranet, jeder Benutzer bekommt ein Zeitkonto oder kann nur zu bestimmten Zeiten ins Internet. Oder Sie realisieren die gemeinsame Verwaltung von Mails inklusive Virenscanner für Datei-Anhänge. Und schließlich gibt es unter http://www.janaserver.de umfangreiche deutschsprachige Dokumentationen und ein gut besuchtes Forum.

Internet-Proxy: Java-Server lässt sich über eine HTML-Oberfläche administrieren.
Vergrößern Internet-Proxy: Java-Server lässt sich über eine HTML-Oberfläche administrieren.
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Voraussetzung für die Installation ist ein funktionierendes Netzwerk auf TCP/IP-Basis, jeder Rechner hat seine IP-Adresse. Die Konfiguration von Jana-Server erfolgt per Browser über Web-Seiten. Dazu ist ein extra Web-Server integriert, der die Seiten nur im lokalen Netzwerk zur Verfügung stellt.

Alternative zu Jana-Server: Der Linux-Router Fli4l hat auf einer Diskette Platz und ist schnell installiert. Bereits ein uralter PC bietet genügend Rechenleistung für ISDN-und DSL-Verbindungen. Wer noch ein Altgerät im Keller stehen hat, kommt so preiswert zu einem universellen Router. Im Vergleich zu den Windows-Varianten ist der selbständige Linux-PC gegen die typischen Internet-Angriffe viel besser gefeit. (TecChannel/mha)

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