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Ist Ihr PC für den SSD-Betrieb richtig eingestellt?

13.01.2020 | 08:01 Uhr |

Die Speicherzellen in SSDs haben physikalisch bedingt eine begrenzte Haltbarkeit. Mit den richtigen Windows-Einstellungen schenken Sie Ihrem SSD-Laufwerk eventuell einige Jahre mehr Lebensdauer. Zudem reduzieren Sie das Risiko eines frühen SSD-Defekts und damit eines plötzlichen Windows-Totalausfalls.

1. Eine SSD muss und sollte nicht defragmentiert werden. Stattdessen sorgt der Trim-Befehl in Windows dafür, dass nicht mehr genutzte Speicherblöcke freigegeben sind. Das erkennt Windows seit der Version 7 eigentlich automatisch. Zur Sicherheit prüfen Sie jedoch die Defragmentierung. Drücken Sie dazu die Tastenkombination Win-R und tippen Sie dfrgui ein. Klicken Sie auf den Treffer „Laufwerke defragmentieren und optimieren“. Dann kommen Sie zum Fenster „Laufwerke optimieren“. 

Schritt 2
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2. Als Medientyp ist bei SSDs „Solid-State-Laufwerk“ angegeben. Für die Laufwerkspflege mit dem Trim-Befehl sorgt das Betriebssystem automatisch. Sie können eine Optimierung sofort anstoßen, indem Sie einfach auf „Optimieren“ klicken und den Vorgang anschließend bestätigen. 

Schritt 3
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3. Sie können ein Intervall einstellen, wann Windows einen automatischen Optimierungsvorgang vornehmen soll. Klicken Sie dazu im Abschnitt „Geplante Optimierung“ auf „Einstellung ändern“. Zur Wahl stehen Ihnen hierbei die Optionen „Täglich“, „Wöchentlich“ und „Monatlich“. Das Häkchen vor „Aufgabenpriorität erhöhen“ sollte gesetzt sein. Bestätigen Sie mit „OK“. 

Schritt 4
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4. Zur Wartung und Optimierung bieten zahlreiche Hersteller von SSDs auf ihrer Homepage Gratis-Tools an. Sie finden das passende Programm im Download- oder Support-Bereich. Bei Samsung heißt die Freeware etwa „ Samsung Magician “, bei Crucial „Crucial Storage Executive“ und bei Sandisk „Sandisk SSD Dashboard“. Suchen Sie auf der jeweiligen Hersteller-Website nach dem Wartungstool für Ihr SSD-Laufwerk. Laden, installieren und starten Sie die Software auf Ihrem Rechner. 

Schritt 5
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5. Im Funktionsumfang ähneln sich die SSD-Tools stark. Am wichtigsten für Sie ist der Firmware-Check: Hier erfahren Sie, ob die Betriebssoftware der SSD auf dem neuesten Stand ist. Gibt es eine Aktualisierung, können Sie das Update direkt einspielen. 

Schritt 6
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6. Die Statusanzeige des SSD-Tools verrät Ihnen, ob mit dem Laufwerk alles in Ordnung ist. Angezeigt werden je nach Hersteller: Temperatur, Lese- und Schreibfehler, S.M.A.R.T.-Diagnosedaten sowie teilweise die prognostizierte Lebensdauer. Außerdem können Sie Tests durchführen und bei einigen Modellen einen Turbomodus einschalten. Dieser geht allerdings zulasten der Datensicherheit und ist daher nicht empfehlenswert. 

7. Mithilfe der Freeware AS SSD Benchmark ermitteln Sie die Lese- und Schreibgeschwindigkeit Ihrer SSD-Platte. Der kostenlose Tempomesser führt eine Reihe von gefahrlosen Kopiervorgängen durch. 

Kaufratgeber SSDs: Darauf müssen Sie achten

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