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Irda: So klappt es garantiert

11.06.2008 | 10:09 Uhr |

Die meisten Handys, PDAs und Notebooks verfügen über eine Infrarotschnittstelle (Ird) – und die ist besser als ihr Ruf. Wenn Bluetooth nicht zur Verfügung steht, ist die drahtlose Datenübertragung per Infrarot eine bequeme Alternative. Allerdings gibt es beim Infrarot-Anschluss einiges zu beachten, damit alles wie am Schnürchen läuft.

Geradeaus sehen: Infrarot-Dioden strahlen in einem Kegel von ungefähr 30 Grad. Deshalb müssen die Infrarot-Felder von Sender und Empfänger im richtigen Winkel zueinander stehen – am besten direkt gegenüber. Legen Sie die beteiligten Geräte am besten flach auf den Tisch. Zueinander rücken: Maximal einen Meter beträgt die Reichweite der unsichtbaren Strahlen – allerdings nimmt die Signalqualität mit zunehmender Entfernung ab. Je dichter die Geräte beieinander liegen, desto besser.

Wackeln vermeiden: Nur auf einer festen, vibrationsfreien Unterlage klappt die Verbindung ohne Aussetzer. Bei Erschütterungen kann es zu Transferfehlern kommen. Weg frei halten: Wie sichtbares Licht kann die unsichtbare Infrarot-Strahlung feste Gegenstände nicht durchdringen. Deshalb – und um störende Reflexionen zu vermeiden – ist ein ungehinderter Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger wichtig.

Sauberkeit: Staub, Fingerabdrücke, Fett und Kratzer behindern die Übertragung – deshalb ist Putzen angesagt. Zum Reinigen des Infrarot-Anschlusses eignet sich ein weiches Tuch. Bei hartnäckigem Schmutz helfen zusätzlich ein paar Tropfen Fensterklar.

Keine Sonne: Grelles Sonnenlicht und starke Scheinwerfer können die Übertragung stören. In diesem Fall hilft es, den Geräten mit einem Tuch oder einer Jacke Schatten zu spenden.

Bluetooth: Verbindungsprobleme lösen

Ob Sprache oder Daten, ob PC, PDA oder Handy, ISDN, DSL oder Netzwerk – Bluetooth verbindet alle Kombinationen. Manchmal scheinen zwei Geräte aber einfach nicht richtig miteinander kommunizieren zu können – obwohl Sie laut Beschreibung zueinander kompatibel sein sollen. Hinter solchen Verbindungsproblemen steckt meistens eine fehlende Authentifizierung. Damit zwei Geräte Daten austauschen, muss immer ein erstes Kennenlernen stattfinden – das Pairing (Kopplung). Dabei übermitteln beide Geräte die für die Bluetooth-Verschlüsselung zuständigen Anmeldedaten. Nach einem erfolgreichen Pairing können die Geräte kommunizieren. Das Pairing läuft immer nach demselben Muster ab: Schalten Sie Bluetooth an beiden Geräte ein, und starten Sie an einem der beiden die Umgebungssuche. Wurde das andere Gerät gefunden, markieren Sie es, und rufen aus dem Menü „koppeln“ oder „verbinden“ auf. Nun müssen Sie noch den Pairing-Code eingeben (Handbuch konsultieren)

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