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Internet Security 2000

04.08.2000 | 22:08 Uhr |

Die Standardeinstellungen von Norton Internet Security 2000 sind sinnvoll. Sie wirken unter anderem gegen bekannte Trojaner und Sicherheitslücken. Bis auf eine Sandbox bietet das Programm alles Nötige, etwa ein Rettungsprogramm für den Notfall, einstellbare Datenschutzmechanismen und Sicherheitsregeln sowie einen Port-Filter. Eine Kindersicherung ist integriert. Extras: Werbeblocker, umfangreiche Statusanzeige und Funktionen zum Protokollieren des Internet-Verkehrs. Eine Benutzerverwaltung ist vorhanden.

Sinnvollerweise erscheint standardmäßig keine Warnmeldung, wenn jemand versucht, auf den Rechner mittels Backdoor zuzugreifen, und Norton Internet Security das abblockt. Das Programm protokolliert und zählt die Versuche jedoch. Alle Konfigurationsdaten speichert es in der versteckten Datei NISUM.DAT, auf die unter Windows kein Zugriff möglich ist. Sie ist nur teilweise verschlüsselt. Ein Manko: Der Firewall ließ sich zu einfach löschen.

Das Programm basiert auf dem Firewall At Guard, den Symantec im Herbst aufgekauft hat, und wurde an die einheitliche Oberfläche im Norton-System-Works-Stil angepasst. Einsteiger können das Tool leicht konfigurieren. Für Profis gibt's komplexe Einstellungsmöglichkeiten. Während der Installation, die zwei Neustarts benötigt, lassen sich Updates aus dem Internet holen und Notfalldisketten erstellen. Virenschutz: Das zugehörige Norton Antivirus erkannte alle verbreiteten Viren. Der Virenscanner bremst das System nicht zu stark aus. Die beiliegende Rettungsdiskette mit dem Virenscanner war jedoch zu alt (August 1999).

Norton Internet Security 2000

Symantec

Tel. 069/66410300

www.symantec.de

149 Mark

Komplettlösung mit vielen Extras, sinnvoll vorkonfiguriert

hoher Platzverbrauch (53 MB)

Das Internet-Sicherheitspaket ist für Einsteiger und Profis empfehlenswert, hat aber einen vergleichsweise hohen Preis.

Funktionen: 4,5

Sicherheit: 4

Bedienung: 4

Virenschutz: 4,5

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