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Internet Explorer

08.01.2009 | 15:11 Uhr | Benjamin Schischka

Der noch immer am häufigsten verwendete Browser liegt mittlerweile in der achten Version vor. Microsoft läutete mit seiner Geburt 1995 einen Browserkrieg mit dem damaligen Platzhirsch Netscape Navigator ein. Letzterer verlor nicht zuletzt aufgrund des Heimvorteils des bei Windows standardmäßig mitgelieferten Internet Explorers und ist heute allenfalls noch für Nostalgiker interessant. Der Internet Explorer ist zwar nicht mehr die Viren- und Bug-Schleuder von einst (wie in Version 5 und 6), verliert aber zunehmend Marktanteile an den schnelleren Mozilla Firefox.

Die zweite Beta-Fassung des IE 8 soll im ersten Quartal 2009 von der letzten Beta-Version des Microsoft-Browsers abgelöst werden, teilt Microsoft-Manager Dean Hachamovitch mit. Mit der finalen Version ist wohl frühestens im zweiten Quartal 2009 zu rechnen. Zwischen der dritten Beta- und der finalen Version wolle man sich nur noch auf die Fehlerbehebung konzentrieren.

Unsere Prognose: Microsofts größter Vorteil ist und bleibt die Verbreitung von Windows. Der mitgelieferte Internet Explorer ist eng mit dem Betriebssystem verzahnt und es gehört nicht viel dazu, die Behauptung aufzustellen, dass sich der IE auch 2009 nicht von einem Windowsrechner deinstallieren lassen wird. Bereits einmal hat der Heimvorteil Microsoft den Sieg gebracht, doch der Firefox holt kontinuierlich auf und hinter Chrome steht ebenfalls ein Monopolist mit Einfluss. Doch Microsoft hat ein Ass namens Silverlight im Ärmel. Der Flash-Konkurrent könnte bei wachsender Verbreitung die Monopolstellung des IEs wieder stärken.

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