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Intel Pentium D

Intel Core 2
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Intels Pentium-D-Chips nutzten die problematische Netburst-Technik. Im Inneren arbeiteten zwei Prozessoren, sie garantierten ansprechende Multitasking-Leistungen und gute Möglichkeiten zur Übertaktung. Die Netburst-Technik vertraute auf lange Pipelines mit einfacher Architektur, die hohe Taktraten zuließ. Allerdings stieg dadurch der Stromverbrauch. Der Pentium D galt als solide Alternative zu AMDs Athlon-Familie.

Wussten Sie: Der Pentium D 965 war Intels Prozessor mit der höchsten Bearbeitungsfrequenz. Die CPU wurde mit 3,73 Gigahertz getaktet und ließ sich mit bis zu 4,26 Gigahertz betreiben.

Pentium-D
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AMD Athlon 64 X2

Um die Dominanz im Desktop-Markt zu untermauern, brachte AMD den Athlon 64 X2 mit zwei CPUs auf einem Chip heraus. Die besondere Anordnung der internen Daten-Links untereinander und zum Speichern bewirkte im Vergleich zur Intel-Lösung enorme Leistungsgewinne. AMD erweiterte die Serie zudem um den SSE3-Befehlssatz. Als besonders hilfreich erwies sich jedoch, dass der Chip für den Sockel 339 entwickelt wurde. Bei vielen Motherboards genügte daher ein einfaches Bios-Update, um den Athlon 64 X2 aufnehmen zu können.

Wussten Sie: Der Athlon 64 4000+ war das letzte Single-Core-Modell der Athlon-64-Serie. Nach wie vor gibt es Single-Core-Athlons als Mitglieder der FX-Familie

Athlon 64 X2
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Intel Core 2

Nachdem sich Intel endlich von der Netburst-Technik verabschiedet hatte, eroberte der Hersteller die Prozessorwelt mit der Core-2-Architektur im Sturm. Anstatt weiter auf hohe Taktraten zu starren, konzentrierte sich Intel auf eine effiziente Verarbeitung und eroberte zum Leidwesen von AMD die Performance-Krone.

Die ersten Core-2-Chips integrierten 167 Millionen Transistoren aufgrund einer Fertigungsstruktur mit 65 Nanometern. Die Chips konnten auf 2 MB Level-2-Cache zugreifen, und ihr Frontsidebus war mit 1,066 Megahertz getaktet. Die CPU konnte mit einer Frequenz von 1,86 Gigahertz arbeiten. Diese technischen Daten gepaart mit einem attraktiven Preis machten den Core 2 sehr erfolgreich. In späteren Ausführungen nutzte Intel einen 45-Nanometer-Fertigungsprozess und packte bis zu 820 Millionen Schalter auf einen Chip.

Wussten Sie: Nach wie vor fertigt Intel Core-2-Chips für mobile Endgeräte. Sie basieren auf Merom- und Penryn-Entwürfen.

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