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Intel-CPU unter der Lupe

Anforderung

Zeitaufwand

Problem: Ich will mir einen gebrauchten Pentium III zulegen. Wie kann ich sicherstellen, dass mir kein Rechner mit übertaktetem Prozessor angedreht wird? Schließlich möchte ich die CPU dazu nicht ausbauen. Hilft mir hier die Bios-Meldung beim PC-Start weiter?Lösung: Nein. Der Bios-Meldung können Sie nur den aktuellen CPU-Takt entnehmen - und Diagnoseprogramme wie Sandra 99 liefern hier auch nicht mehr Informationen. Ob es sich dabei aber um den Takthandelt, den Intel für die CPU spezifiziert hat, erfahren Sie über das kostenlose Intel-Hilfsprogramm "Processor Frequency ID Utility". Sie finden die deutschsprachige Version FIDDEU05.EXE (1 MB) auf www.in tel.com unter "Support, Processors, How to identify your Intel Processor". Haben Sie das Programm installiert, sehen Sie auf der Registerkarte "Frequenz-Daten" in der Zeile "Erwartete Frequenz" die Taktrate, für die die CPU spezifiziert ist, sowie den Bustakt, mit dem sie laufen sollte. Die Zeile "Angegebene Frequenz" informiert Sie, mit welchem CPU- und Systemtakt der Prozessor aktuell betrieben wird. Ist einer oder sind beide Werte höher, ist die CPU übertaktet.Hinweis: Das Intel-Programm gibt nur bei Pentium-III-CPUs CPU- und Systemtakt an. Bei Pentium-(II-)CPUs informiert es Sie nicht über die Taktraten, sondern lediglich über die Prozessorfamilie und das Modell.

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