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Info zu Ordnernamen

01.10.2007 | 08:30 Uhr |

Applications statt Programme
In der Shell läuft alles auf Englisch. „Alles“ bedeutet, dass auch die Ordner, die man im Finder sieht und kennt, in der Shell unter anderem Namen firmieren, genauer: unter dem englischen Pendant des Namens.

Mit dem Befehl „ls ~/“ zum Beispiel sieht man in der Shell den Inhalt des Benutzerordners (weil das Tilde-Zeichen von der Shell automatisch durch den Namen des Benutzerordners ersetzt wird), doch in dieser Liste finden sich nur englische Begriffe wie „Sites“, „Documents“ oder „Movies“. Wechselt man zurück in den Finder, sieht man dagegen die gewohnten Namen „Web-Sites“, „Dokumente“ und „Filme“.

Dahinter steckt ein einfacher Mechanismus: Das Programm Finder enthält für jede Sprache eine Datei mit Namen „Localizable Strings“. Sie enthält eine simple Zuordnung nach dem Muster „TL4 = Programme“ oder auf Englisch „TL4 = Applications“. Abhängig von den Einstellungen zur Landessprache, die man in den Systemeinstellungen getroffen hat, zeigt der Finder dann entweder den englischen oder den deutschen Namen für den Ordner Programme an.

Prompt: Was vorne steht,ist wichtig

Wer das Dienstprogramm Terminal startet,sieht den Startvorgang der Shell (in der Regelunter Mac-OS X 10.4 den Start des Programms„/bin/bash“). Danach erhält man drei Zeilen mit Informationen (siehe Bild auf dieser Seite):

  • das Datum des vorigen Aufrufs der Shell („Last login: ....“)

  • die Begrüßung am Basisbetriebssystem von Mac-OS X „Darwin“ („Welcome to Darwin“)

  • und das Prompt, auf Deutsch manchmal „Eingabeaufforderung“ genannt.

In der Standardeinstellung von Mac-OS X besteht dieses Prompt aus einer kurzen Zeichenkette, die mit einem Dollarzeichen und einem Leerzeichen endet. Betrachtet man es von links nach rechts, sieht man zuerst den Computernamen, einen Doppelpunkt, den Namen des aktuellen Ordners, ein Leerzeichen und den Kurznamen des gerade angemeldeten Benutzers.

Verwirrung stiftet dabei meistens nur der Computername: Die Shell ruft den Befehl „hostname“ auf, der entweder den Namen liefert, der in „Systemeinstellungen > Sharing > Gerätename“ steht, oder den Namen, den der Rechner bekommt, nachdem die Verbindung zum Internet über einen Router aufgebaut ist.

Dieser Artikel stammt aus der Macwelt . Macwelt ist das führende deutschsprachige Magazin für den ambitionierten und professionellen Mac-Anwender. Jeden Monat mit marktabdeckende Tests und ausführlicher Kaufberatung von Hard- und Software. Profitieren Sie von den praxisorientierte Workshops, Tipps & Tricks zu Mac-OS und Software und erfahren sie alles über iPod, iPhone und Co.

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