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Infizierte Mails nehmen ebenfalls zu

13.12.2002 | 14:28 Uhr | Markus Pilzweger

Aber nicht nur unerwünschte Werbung zu Vergrößerungsmaßnahmen primärer männlicher Geschlechtsorgane oder zum ultimativen "wie werde ich Millionär in zwei Wochen - lesen Sie weiter" nimmt zu, auch der Anteil infizierter Mails steigt. War noch im Jahr 2001 eine von 380 Mails infiziert, stieg die Zahl im Jahr 2002 auf eine von 212, und auch im Jahr 2003 soll diese Quote weiter steigen, so Messagelabs.

Neben der steigenden Bedrohung durch Viren warnt das Unternehmen auch vor deren immer schädlicheren Auswirkungen. So seien diese technisch immer ausgereifter und könnten Sicherheitslücken traditioneller Antiviren-Software ausnutzen. Ebenfalls angestiegen sind Angaben von Messagelabs zufolge Mischformen aus Spam und Malware.

Die Einzigen, die Spam etwas Positives abgewinnen können, sind deren Macher. So wird alleine dem so genannten "Nigeria Connection"-Spam ein Ertragsvolumen von zwei Milliarden Dollar unterstellt. Dies wäre damit der zweitgrößte Industriezweig dieses Landes.

Spam-Versender ertrinkt in Werbepost (PC-WELT Online, 11.12.2002)

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