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Industrie sieht es anders

20.08.2003 | 09:37 Uhr | Markus Pilzweger

In ihrem Brief an das Berufungsgericht führte die Gegenseite hingegen an, dass P2P-Services hohen Profit aus Urheberrechtsverletzungen schlagen. "Die Beklagten erlösen Millionen von Dollar über ihre Online-Tauschbasare, indem sie Werbung verkaufen, die den Anwendern angezeigt wird, während sie Gesetze brechen", so der Brief.

Die richterliche Entscheidung "schreibt Jahre des gut etablierten Copyright-Gesetzes um", sagt Cary Sherman, Präsident der RIAA. "Es war falsch. Hierbei handelt es sich um Geschäftsmodelle, die einzig und allein aufgebaut wurden, um auf illegale Weise urheberrechtlich geschütztes Material auszutauschen und sie machen Geld damit."

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