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Im besten Licht

Der Standort der Webcam entscheidet wie kaum ein anderes Merkmal über die Bildqualität. Nach Möglichkeit sollte keine Lichtquelle im Bild zu sehen sein. Auch Gegenlicht (also zum Beispiel ein Fenster im Rücken) vermindert die Bildqualität.

Wenn sich zwei Menschen im wirklichen Leben unterhalten, suchen sie den Augenkontakt. Das ist bei einer Webcam praktisch unmöglich: Um das Gegenüber direkt anzusehen, müsste man geradewegs in die Linse der Webcam blicken. Dabei verliert man jedoch das Anzeigefenster mit dem Gesprächspartner wortwörtlich aus den Augen. Die Situation lässt sich ein wenig verbessern, indem Sie das Chatfenster möglichst nahe an die Webcam bewegen – also üblicherweise an den oberen Rand in der Mitte.

Tipp: Auch die Gesichtspflege sollte nicht fehlen: Außer der Ausleuchtung können ebenfalls die Kameraeinstellungen optimiert werden, um sich selbst in besseres Licht zu rücken. Der perfekte Ton: Jede Webcam und jedes Notebook ist heute mit einem Mikrofon ausgestattet, das sich auch für Videochats eignet. Allerdings erfüllen diese nicht immer die Erwartungen. Die Mikrofone sind vielleicht ungünstig platziert oder sehr billig. Da beim Videochat zudem die Lautsprecher aktiv sind, müssen störende Rückkopplungen mit Software verhindert werden. Das kann die Qualität beeinträchtigen. Um das beste Resultat zu erzielen, empfiehlt sich ein Headset (Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon). Diese gibt es in allen Preisklassen.

Bluetooth-Headsets wie das elegante VH310 von Sony Ericsson bieten maximale Freiheit.
Vergrößern Bluetooth-Headsets wie das elegante VH310 von Sony Ericsson bieten maximale Freiheit.
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Die Preise steigen rasant, wenn Sie ein hochwertiges Stereo- oder Surround-Headset suchen. Solche Luxusmodelle bringen im Videochat jedoch nichts. Sie richten sich an PC-Gamer, die im Internet in Gruppen spielen und dabei nicht nur die Stimmen der Mitstreiter, sondern auch den Schlachtenlärm in allen Nuancen hören wollen. Headsets werden über USB mit dem Laptop verbunden oder kabellos via Bluetooth. Die Kabelvarianten wirken vielleicht nicht besonders elegant, aber in fast allen Fällen erzielen Sie damit die besseren Ergebnisse.

Wenn kein Headset vorhanden ist, reichen zur Not auch normale Kopfhörer. Für den Ton verwenden Sie das Mikrofon am Notebook. Dadurch wird die Gefahr einer Rückkopplung auch gebannt und die Qualität verbessert sich. Die übrigen Extras wählen Sie nach Ihren Vorlieben: Ohrpolster aus Schaumstoff dämpfen den Schall, während ihn solche aus (Kunst-)Leder eher reflektieren. Die einen mögen Kopfbügel, die anderen Nackenbügel etc.

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