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Im Test: Die besten externen 2,5-Zoll-Festplatten

03.11.2016 | 08:27 Uhr |

Externe Festplatten eignen sich gut als Backup-Medium und für den unkomplizierten Transport größerer Datenmengen. PC-WELT hat zehn 2,5-Zoll-Laufwerke mit USB-3.0-Anschluss auf den Prüfstand gestellt.

Ein Backup der aktuellen Bildersammlung erstellen? Die Lieblingsfilme für einen Kinoabend zum besten Kumpel mitnehmen? Das und mehr ist mit einer externen Festplatte besonders einfach möglich. Dank ihrer kompakten Maße und dem schnellen USB-3.0-Anschluss sind vor allem externe 2,5-Zoll-Laufwerke das ideale kompakte Speichermedium. Wir haben zehn aktuelle externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format auf ihre Leistungsdaten hin überprüft.

Für unseren Test haben wir die aktuellen Laufwerke der bekanntesten Hersteller ausgewählt. Dabei ist vor allem Maxtor als Teilnehmer eine Überraschung: Das Unternehmen ist als Seagate-Tochter nach längerer Auszeit wieder mit eigenem Namen und eigenen Produkten dabei. Und auch Lacie gehört mittlerweile zu Seagate, während Verbatim und Freecom schon einige Zeit unter dem Firmendach Mitsubishi Kagaku Media vereint sind.

Überblick: Externe Festplatten und passende Gehäuse

Geschwindigkeit: Viel Cache macht viel Tempo

Festplatten mit USB-3.0-Anschluss können theoretisch bis zu 500 MB/s übertragen, der 3.1-Standard sieht maximal 10 GBit/s vor. In der Praxis sind entsprechende Laufwerke jedoch noch meilenweit von solchen hohen Übertragungsraten entfernt: So bringen es die externen USB-3.0-Festplatten unseres Testfelds – USB 3.1 ist (noch) nicht vertreten – im Crystal-Disk-Benchmark im Schnitt auf 130 MB/s. Der Praxistest ergibt Datenraten von 90 MB/s beim Schreiben und 120 MB/s beim Lesen eines DVD-Films. Das Schreiben von 1000 MP3-Dateien absolvierten unsere Testkandidaten im Schnitt mit 18 MB/s, das Lesen mit 110 MB/s.

In unserem Testfeld stach vor allem die Buffalo Ministation DDR hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit hervor. Das externe Laufwerk ist mit 1 GB Cache ausgestattet, was sich in den Ergebnissen bemerkbar macht: So erzielt die Festplatte im Crystal-Disk-Benchmark das beste Ergebnis des Testfelds, und auch die Praxistests, in denen wir einen DVD-Film sowie anschließend 1000 MP3-Dateien auf die Testplatte kopieren, entscheidet das Buffalo-Modell für sich. Der Abstand zur Zweitschnellsten beim MP3-Schreiben beträgt mehr als eine Minute. Dafür erzielt die Buffalo-Platte beim Lesen des DVD-Films und der MP3-Dateien nur den letzten Platz. Die Zugriffszeiten liegen im Mittelfeld. Insgesamt ergibt das die beste Temponote des Tests, obwohl das eingebaute Laufwerk nur dem SATA-300-Standard entspricht. Doch dazu später mehr.

Ein Laufwerk, das sich ebenfalls hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit behaupten kann, ist das Lacie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design . Es hatte die kürzesten Zugriffszeiten im Test und darüber hinaus das beste Ergebnis beim Lesen der MP3-Dateien. Hier schnitt auch das Intenso Memory Board ähnlich ab, das wiederum den DVD-Film am schnellsten lesen kann.

Das Schlusslicht des Geschwindigkeitstests bildet die Neuauflage der My Passport Ultra von Western Digital – sie brauchte beim Schreiben des DVD-Films und der MP3-Dateien am längsten und schneidet auch beim Crystal-Disk-Benchmark nicht gut ab. Die Toshiba Canvio Premium und die Transcend Storejet 25H3 konnten wiederum hinsichtlich Zugriffszeit respektive dem Lesen der MP3-Dateien nicht überzeugen.

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Ausstattung: Verbautes Laufwerk, Kabellänge und Software

Aktuelle externe Festplatten haben in ihrem Inneren meist ein SATA-Laufwerk verbaut, das über eine USB-3.0-Buchse am Gehäuse mit dem PC oder Notebook verbunden wird. In unserem Test stammen die eingebauten SATA-Platten hauptsächlich von Seagate. Lediglich Western Digital (WD) und Toshiba setzen auf eigene Laufwerke. Im Modell von Buffalo kommt ein Hitachi-Laufwerk zum Einsatz, Transcend setzt auf WD. Transcend ist darüber hinaus der einzige Hersteller im Testfeld, dessen Festplatte mit 5200 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Alle anderen nutzen 5400 Umdrehungen pro Minute. 7200 Umdrehungen sind dagegen nicht zu finden.

Was den SATA-Standard angeht, so setzen Buffalo, Toshiba und Western Digital auf SATA-300, der Rest auf den schnelleren SATA-600-Standard. Die Cachegröße, die sich auf die Geschwindigkeit auswirkt, variiert bei den Platten zwischen 8 und 128 MB. Einen Ausreißer schickt hier Buffalo ins Rennen: die Ministation DDR mit stolzen 1 GB Zwischenspeicher.

Die Gehäuse der externen Festplatten sind alle mit einer Betriebs-LED ausgestattet, die verhindern soll, dass Sie die Platte versehentlich während der Datenübertragung vom PC trennen. Außerdem findet sich im Lieferumfang der Laufwerke ein USB-Kabel. Die Kabellänge kann dabei ein Problem darstellen: Zwar misst das USB-Kabel der meisten Platten unseres Tests um die 40 Zentimeter. Falls Ihr PC seine USB-3.0-Buchsen jedoch nur am Rear Panel hat – wie bei unserem Testrechner –, stoßen Sie beispielsweise bei dem 16 Zentimeter langen USB-Kabel der Verbatim Store n Go USB 3.0 schnell an dessen Grenzen. Lässt sich eine Platte auch per USB-C verbinden, liegt ihr ein entsprechendes Kabel bei. Mehr dazu finden Sie im Kasten.

Siehe auch: Die Freecom mHDD Slim 2TB im Einzeltest

Die Softwarebeilagen, die sich bereits auf den Laufwerken befinden, umfassen meist ein Backup-Programm und Energiespar-Software, zum Teil auch den Acrobat Reader. Besonders üppig fallen hier die Pakete von Freecom, Verbatim und Western Digital aus. Intenso und Buffalo verzichten dagegen komplett auf Software.

Weitere Extras finden sich in Form von Sicherheits-Features wie einer automatischen Backup-Funktion (Lacie, Maxtor, Transcend und WD) und verschiedenen Verschlüsselungsmethoden (Seagate, Transcend und WD). Auch Cloudspeicher gibt’s (Seagate bietet 200 GB bei One Drive, Toshiba 10 GB bei Pogoplug) sowie Zubehör in Form eines Aufbewahrungsbeutels bei Toshiba.

Einige Festplatten unseres Testfelds lassen sich auch per USB-C am PC anschließen. Dann liegt ihnen ein passendes Kabel bei.
Vergrößern Einige Festplatten unseres Testfelds lassen sich auch per USB-C am PC anschließen. Dann liegt ihnen ein passendes Kabel bei.

USB Typ C

Drei Platten unseres Testfelds lassen sich auch per USB Typ C mit dem PC oder Notebook verbinden. Zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse haben wir jedoch für unseren Test den „normalen“ Anschluss per USB B gewählt. Und das stellt bisher auch kein Problem dar, denn alle drei Laufwerke lassen sich auch auf die herkömmliche Weise verbinden. So haben die Toshiba Canvio Premium und die Freecom mHDD Slim jeweils eine „normale“ USB-B-Buchse an ihrem Gehäuse, an die Sie das beiliegende B-auf-B-Kabel anstecken.

Möchten Sie die Platten am USB-C-Port betreiben, liegt dem Freecom-Modell ein entsprechendes Kabel, der Toshiba-Platte ein Adapterstecker bei (Bild). Einzig das Lacie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design hat auch am Gehäuse eine Typ-C-Buchse. Ihr liegen zwei Kabel bei, nämlich C-auf-B und C-auf-C.

Handhabung: Kompakter und leichter, aber wärmer

Wenn eine externe Festplatte häufig und lange in Betrieb ist, sollte sie möglichst nicht zu heiß werden und leise arbeiten. Da sich jedoch von der Packung oder dem Äußeren einer Platte nicht auf ihre Arbeitsweise schließen lässt, finden Sie in den technischen Daten erste Hinweise darauf. Gibt der Hersteller beispielsweise die Umdrehungszahl des eingebauten Laufwerks an, können Sie davon ausgehen, dass ein Modell mit 7200 Umdrehungen pro Minute oder mehr lauter arbeitet und auch wärmer wird als ein Modell mit 5400 Umdrehungen pro Minute. Allerdings hängt es auch von der Beschaffenheit beziehungsweise dem Material des Gehäuses ab, wie gut die entstehende Wärme entweichen kann.

Im Test fiel unser Tempoprimus, die Buffalo Ministation DDR, durch seine extreme Wärmeentwicklung auf: Mit 41 Grad bei Dauerbelastung liegt die externe Festplatte mit Riesen-Cache um mindestens 5 Grad über dem Durchschnitt, gefolgt von der Seagate Backup Plus Ultra Slim Portable mit 39 Grad. Grund dafür ist bei der Buffalo-Platte vermutlich der bereits erwähnte 1 GB große Cache. Beim Seagate-Modell ist vermutlich das Gehäuse schuld an der Wärmeentwicklung – die Freecom mHDD Slim hat das gleiche Laufwerk eingebaut, bleibt aber deutlich kühler.

Positiv hinsichtlich ihrer Betriebstemperatur fallen übrigens die Transcend Storejet 25H3 mit ihrem robusten Gehäuse sowie das Intenso Memory Board auf, die beide etwas über 33 Grad warm werden. Insgesamt ist ein Trend zu stärkerer Wärmeentwicklung bemerkbar: In vergangenen Vergleichstests waren die Messwerte bei den externen Festplatten deutlich niedriger, wobei allerdings die Gehäuse mittlerweile immer kleiner und überwiegend aus Metall gefertigt werden. Hersteller wie Lacie und Freecom setzen sich hier zudem mit ihren Design-Festplatten à la Porsche von der Konkurrenz ab.

Apropos Gehäuse: Hier stellen wir neben vermehrt schickerem Design auch einen Trend zu mehr Kompaktheit fest. So misst die Seagate Backup Plus Ultra Slim Portable gerade mal 112 x 76 x 10 Millimeter und wiegt 120 Gramm. Die Freecom mHDD Slim ist 113 x 75 x 8 Millimeter groß und bringt 131 Gramm auf die Waage. Dagegen wird die Transcend Storejet 25H3 mit ihrem 132 x 80 x 23 Millimeter großen und 300 Gramm schweren Gehäuse geradezu klobig. Allerdings sind die Maße der Tatsache geschuldet, dass Transcend die Platte besonders robust gemacht hat und sie dem US-militärischen Falltest-Standard MIL-STD-810G 516.6 entspricht. Das zusätzliche Polster hat also einen Zweck zu erfüllen.

Was das Betriebsgeräusch angeht, so finden wir in unserem Testfeld keinen Ausreißer – alle Platten arbeiten leise und unauffällig.

Unterschiede sind jedoch beim Stromverbrauch zu verzeichnen. Wir untersuchen hier die Leistungsaufnahme jeder Festplatte im Leerlauf und unter Last. Als besonders sparsam hat sich hier die Toshiba Canvio Premium erwiesen, dicht gefolgt von der Western Digital My Passport Ultra (New) und der Freecom mHDD Slim.

Ein wahrer Stromfresser ist dagegen die Buffalo Ministation DDR, deren hohes Tempo offensichtlich nicht nur die Wärmeentwicklung (siehe oben), sondern auch den Stromverbrauch negativ beeinflusst. Zum Vergleich: Das Buffalo-Laufwerk bringt es bei Last auf 3,4 Watt, während das Toshiba-Modell 2,4 Watt beansprucht.

1. Platz: Freecom mHDD Slim 2 TB

Freecom mHDD Slim 2 TB
Vergrößern Freecom mHDD Slim 2 TB

Die Freecom mHDD Slim bietet eine USB-3.0-Schnittstelle mit Typ-B-Buchse. Der Hersteller legt ihr jedoch neben dem üblichen Typ-B-Kabel auch ein Kabel von Typ C bei. In unseren Geschwindigkeitstests erweist sich das Freecom-Modell zwar nicht als die schnellste Festplatte unseres Testfelds und wird bei längerem Betrieb auch warm. Dafür arbeitet sie relativ sparsam, was ihren Stromverbrauch angeht. Auf der Platte befinden sich verschiedene Backup-und Energiespar-Programme. Eine LED am Gehäuse zeigt an, ob Daten übertragen werden. All das, zusammen mit ihren kompakten Maßen, macht die externe Festplatte zur verdienten Gewinnerin unseres Tests.

Pro/Contra
+ sehr gut ausgestattet
+ einigermaßen sparsam
- nicht besonders schnell
- wird warm bei längerem Einsatz

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,58
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 160 Euro

2. Platz: Lacie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design 2 TB

Lacie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design 2 TB
Vergrößern Lacie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design 2 TB

Das LaCie Mobile Drive USB 3.0 Porsche Design ist die einzige echte USB-C-Festplatte in unserem Testfeld – sie besitzt auch am Gehäuse einen USB-C-Anschluss. Aufgrund der guten Ausstattung und der hohen Arbeitsgeschwindigkeit schafft es das Laufwerk auf einen der vorderen Plätze unserer Topliste. Negativ zu beurteilen sind dagegen der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung. Die Platte selbst, deren Äußeres bereits einen Reddot Design Award 2016 gewonnen hat, nutzt einen AES-Verschlüsselungsalgorithmus mit einem 256-Bit-Schlüssel, um Ihre Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Sie ist zudem ab Werk in zwei Partitionen unterteilt.

Pro/Contra
+ arbeitet schnell
+ Sicherheits-Features
- hoher Stromverbrauch
- wird schnell warm

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,63
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 185 Euro

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3. Platz: Seagate Backup Plus Ultra Slim Portable 2 TB

Seagate Backup Plus Ultra Slim Portable 2 TB
Vergrößern Seagate Backup Plus Ultra Slim Portable 2 TB

Seagate schickt mit der Backup Plus Ultra Slim Portable seine bisher kompakteste Backup-Festplatte ins Rennen – mit 120 Gramm ist sie derzeit die leichteste Platte unseres Testfelds. Sie bringt darüber hinaus auch noch ordentlich Cloudspeicher mit: Wer sich die Platte kauft, bekommt für zwei Jahre kostenlos 200 GB Speicherplatz bei Microsofts Cloud Onedrive. Des Weiteren verfügt sie über eine automatische Backup-Funktion, die Ihre Daten lokal oder in der Cloud sichert. In unserem Test schneidet es hinsichtlich Tempo überwiegend gut ab, muss sich aber Punktabzug wegen des Stromverbrauchs und der Hitzeentwicklung gefallen lassen.

Pro/Contra
+ arbeitet schnell
+ sehr kompakt und leicht
- wird schnell warm
- hoher Stromverbrauch

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,64
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 120 Euro

4. Platz: Verbatim Store n Go USB 3.0 2 TB

Verbatim Store n Go USB 3.0 2 TB
Vergrößern Verbatim Store n Go USB 3.0 2 TB

Bei der Verbatim Store n Go USB 3.0 werden Sie sich möglicherweise nach einem anderen USB-Kabel umsehen müssen. Denn das beiliegende ist nur ganze 16 Zentimeter kurz. Falls Sie den Datenträger an einer rückseitigen USB-Buchse Ihres PCs betreiben möchten, wird das schwierig. Ansonsten erzielt das überwiegend schnelle und sparsam arbeitende Laufwerk in unserem Test einen der vorderen Plätze, auch wenn die Platte bei längerem Betrieb etwas warm wird. Sie ist zudem gut ausgestattet, der Hersteller legt mit verschiedenen Sicherheits-, Backup-, Energiespar-und Verwaltungsprogrammen viel Software bei. Die 149 Euro (UVP) sind der Leistung angemessen.

Pro/Contra
+ Pro Contra arbeitet schnell
+ gut ausgestattet
- kurzes USB-Kabel
- wird etwas warm

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,65
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 149 Euro

5. Platz: Intenso Memory Board 1,5 TB

Intenso Memory Board 1,5 TB
Vergrößern Intenso Memory Board 1,5 TB

Das Memory Board von Intenso fällt vor allem durch seinen niedrigen Preis auf. Die externe Festplatte bietet jedoch noch andere Qualitäten. So hat sie mit ihrem Gehäuse bereits einen Reddot Design Award 2016 gewonnen. Im Test fällt die Festplatte weder besonders positiv noch besonders negativ auf. Ihr Arbeitstempo ist überwiegend hoch, die Wärmeentwicklung niedrig, der Stromverbrauch bewegt sich im Mittelfeld. Intenso gibt sich knauserig, was Zubehör und Software angeht – beides suchen wir vergeblich. Immerhin ist eine Betriebs-LED mit an Bord, die Sie davor bewahren soll, die Platte während der Datenübertragung vom USB-3.0-Port abzuziehen.

Pro/Contra
+ Größtenteils schnell
+ kurze Zugriffszeit
- Stromverbrauch mittelmäßig
- wenig Zubehör

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,66
Preisurteil: günstig
Preis (UVP): 80 Euro

6. Platz: Buffalo Ministation DDR 500 GB

Buffalo Ministation DDR 500 GB
Vergrößern Buffalo Ministation DDR 500 GB

Buffalo bringt mit der Ministation DDR eine externe Festplatte, die sich durch einen besonders großen Cache auszeichnet. Dieser verschafft der externen Festplatte zwar überwiegend Top-Ergebnisse in unseren Geschwindigkeitstests mit Bestwerten beim sequenziellen Lesen und Schreiben. Die Zugriffszeit ist jedoch zu lang. Und die Platte hat mit einer hohen Leistungsaufnahme sowie einer starken Wärmeentwicklung zu kämpfen. Dazu kommt, dass Sie für die Leistung einiges hinblättern dürfen, denn für 119 Euro (UVP) bekommen Sie gerade mal eine Platte mit 500 GB Kapazität. Außer einem USB-Kabel suchen wir auch weiteres Zubehör und Software vergeblich.

Pro/Contra
+ 1 GB Cache
+ überwiegend hohe Geschwindigkeit
- verbraucht viel Strom
- wird sehr warm

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,68
Preisurteil: teuer
Preis (UVP): 119 Euro

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7. Platz: Toshiba Canvio Premium 3 TB

Toshiba Canvio Premium 3 TB
Vergrößern Toshiba Canvio Premium 3 TB

Als eine der wenigen Festplatten unseres Testfelds ist die Toshiba Canvio Premium mit einem SATA-300-Laufwerk bestückt. Diese Platten erreichen theoretische Datenraten von bis zu 300 MB/s – genug für die meisten Zwecke. Damit macht es derzeit zumindest in der Theorie hinsichtlich der Geschwindigkeit keinen Unterschied, ob ein Hersteller ein SATA-300-oder eine SATA-600-Laufwerk verbaut. In der Praxis sieht dies jedoch anders aus: So hat sich die Toshiba-Platte in unseren Geschwindigkeitstests überwiegend ordentlich geschlagen. Ihre Zugriffszeit ist jedoch zu lang. Dafür arbeitet sie sparsam und überzeugt mit überdurchschnittlich viel Zubehör.

Pro/Contra
+ üppiger Lieferumfang
+ arbeitet sparsam
- SATA-300-Standard
- lange Zugriffszeit

Testergebnis
Testnote: befriedigend 2,77
Preisurteil: günstig
Preis (UVP): 180 Euro

8. Platz: Maxtor M3 Portable 4 TB

Maxtor M3 Portable 4 TB
Vergrößern Maxtor M3 Portable 4 TB

Jahrelang war es ruhig um Maxtor. Nun meldet sich Seagate mit der Marke Maxtor und dem Modell M3 zurück. Überzeugen kann uns die Platte jedoch nicht: Zwar ist sie einigermaßen gut ausgestattet. Ihre Werte bei den Geschwindigkeitstests, der hohe Stromverbrauch und die Hitzeentwicklung sprechen jedoch nicht für sie. Dazu kommt ein UVP-Preis, der der Leistung nicht wirklich angemessen ist. Immerhin: Mit ihren 4 TB Kapazität gehört sie zu den größten Festplatten unseres Testfelds. Auf dem Laufwerk befinden sich zwei Programme zum Verwalten und Einrichten des Laufwerks sowie zum Erstellen eines passwortgeschützten, verschlüsselten Bereichs.

Pro/Contra
+ automatische Backup-Funktion
+ viel Speicherplatz
- wird recht warm
- nicht sehr schnell

Testergebnis
Testnote: befriedigend 3,06
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 150 Euro

9. Platz: Western Digital My Passport Ultra (New) 1 TB

Western Digital My Passport Ultra (New) 1 TB
Vergrößern Western Digital My Passport Ultra (New) 1 TB

Mit dem Zusatz „New“ versieht Western Digital die überarbeitete Version seiner externen Festplatte My Passport Ultra. Die Unterschiede zur Vorgängerin liegen in erster Linie bei der Kapazität – maximal 4 TB statt 2 TB –, einer überarbeiteten Backup-Software und neuen Gehäusefarben. Dennoch: Die Neuauflage der My Passport Ultra kann uns nicht überzeugen. Die Platte arbeitet im Test sehr langsam und wird auch bei längerem Betrieb recht warm. Immerhin verbraucht sie wenig Strom, und auch für ihre Ausstattung kann das WD-Modell einige Punkte sammeln. So bietet sie eine automatische Backup-Funktion, eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung und einen Passwortschutz.

Pro/Contra
+ gute Ausstattung
+ geringer Stromverbrauch
- wird schnell warm
- arbeitet sehr langsam

Testergebnis
Testnote: befriedigend 3,07
Preisurteil: günstig
Preis (UVP): 75 Euro

10. Platz: Transcend Storejet 25H3 2 TB

Transcend Storejet 25H3 2 TB
Vergrößern Transcend Storejet 25H3 2 TB

Wie die meisten Festplatten in unserem Testfeld ist auch die Transcend Storejet 25H3 mit einer automatischen Backup-Funktion ausgestattet. Außerdem steckt sie in einem gummierten Gehäuse, das gemäß des US-militärischen Falltest-Standards MIL-STD-810G 516.6 stoßfest ist. Wer also auf Datensicherheit und Robustheit Wert legt, der ist bei der Transcend Storejet 25H3 gut aufgehoben. Wer dagegen ein richtig schnelles oder ein sparsam arbeitendes Laufwerk sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Denn sowohl bei den Tempotests als auch bei den Messungen des Stromverbrauchs schneidet die Transcend-Platte nur befriedigend ab.

Pro/Contra
+ robustes Gehäuse
+ Verschlüsselung, Backup-Funktion
- sehr langsam
- braucht viel Strom

Testergebnis
Testnote: befriedigend 3,11
Preisurteil: preiswert
Preis (UVP): 120 Euro

Im Überblick: Externe 2,5-Zoll-Festplatten
Vergrößern Im Überblick: Externe 2,5-Zoll-Festplatten
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