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Im Namen des Gesetzes

08.05.2010 | 11:01 Uhr |

Apple gegen Microsoft
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Am 3. April 2000 entscheidet ein US-Gericht unter Leitung des Richters Thomas Penfield Jackson, dass Microsoft in zwei unterschiedliche Firmen aufgeteilt werden soll – als Ergebnis eines 1998 gestellten Kartellverfahrens der US-Rechtsbehörde. Die eine Firma soll Betriebssysteme entwickeln und verkaufen, die andere kümmert sich um jegliche andere Art von Software. Der Gerichtsbeschluss liegt darin begründet, dass Jackson Microsofts Monopol als Bedrohung gegenüber Konkurrenzfirmen wie Netscape, Apple, Sun und Lotus ansieht. Letztlich wurde das Urteil jedoch nie vollstreckt, da es im Juni 2001 durch einen anderen Richter aufgehoben wurde.

Eine der berühmtesten Gerichtsverhandlungen in der Geschichte von Microsoft ist die Klage von Apple aus dem Jahr 1988. Der Konzern beschuldigt sowohl Microsoft als auch Hewlett-Packard, dass Windows das Aussehen und die Bedienung des Mac-Betriebssystems kopiere. Die verlangte Entschädigungssumme: 5,5 Milliarden Dollar. Jahrelang geht der Fall durch mehrere Gerichtshöfe, bis am 1. Juni 1993 durch den Richter Vaughn Walker endlich ein Urteil fällt. Überraschenderweise zugunsten von Microsoft. Apple geht leer aus.

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