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Identity Management in der Cloud

21.02.2011 | 11:13 Uhr |

Im Zusammenhang mit der Nutzung von Cloud-Diensten tritt ein eigentlich altes Problem wieder in den Fokus: die Benutzerverwaltung (Identity Management). Wenngleich die Benutzerverwaltung in der privaten Cloud nicht unbedingt einfach ist, so haben die meisten Unternehmen dennoch eine brauchbare Implementierung. Im Kontext von Windows Systemen basiert diese auf dem Active Directory.

Gänzlich anders ist die Situation in der public Cloud. Es ist kaum anzunehmen, dass die Benutzer von Salesforce, Lotus Notes, Microsoft Outlook, Xing oder Facebook – um ein paar Dienste zu nennen – alle auf einem gemeinsam Active Directory aufsetzen werden. Mit dem im letzten Jahr vorgestellt Forefront Indentity Manager will Microsoft die Verwaltung von Identitäten für Cloud-Umgebungen vereinfachen. Korrespondierend dazu soll das Unified Access Gateway den Zugang absichern. Auch das Unternehmen Beta System erneuert seine Identity Management Suite SAM Enterprise. Um unterschiedliche Zugriffssysteme zu integrieren, hat der Hersteller dem Toolset über 20 Konnektoren zu den führenden Plattformen, Verzeichnissen und Applikationen beigepackt.

Trend Micro will den Datenkanal absichern. Das Unternehmen hat jüngst eine Technologie angekündigt, die das Verschlüsseln der Daten vom Management der dazugehörigen Schlüssel vollständig trennt. Durch die Entkopplung  der Schlüsselverwaltung sollen die Daten für den Dieb unbrauchbar sein. Gleichzeitig entfällt der Aufwand für den Aufbau einer eigenen Public Key-Infrastruktur (PKI), der von der durchgängigen Nutzung von Verschlüsselungstechnologien abhält.

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