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IFA 2009: Grenzenlose Unterhaltung auf dem Handy

31.08.2009 | 10:20 Uhr |

Fotos, Videos, Spielen – die meisten Anwender nutzen ihr Handy nicht nur zum Telefonieren. Es muss auch als Unterhaltungskünstler herhalten. Wer sich als Hobbyfotograf betätigt, braucht beispielsweise eine exzellente Kamera. Gute Fotos mit hoher Auflösung, die man sich auch noch Jahre später ansehen will, machen bislang nur die wenigsten Fotohandys. Auf der IFA 2009 sind nun einige Geräte zu sehen, die mit 12 Megapixel Auflösung und vielen nützlichen Fotofunktionen locken. Auch fürs Spielen gibt es vielversprechende Modelle: Der große Renner sind auch dieses Jahr wieder Spiele, die über Bewegung gesteuert werden.

Samsung Pixon 12
Vergrößern Samsung Pixon 12
© 2014

Für Gamer ist das Yari von Sony Ericsson konzipiert. „Gesture Gaming“ heißt das Zauberwort. Ähnlich wie auf der wii wird das Handy mit Bewegungen vor der Handykamera gesteuert. Zum Spielen schaltet der Anwender in den Gesture Gaming Modus und steckt das Handy auf die mitgelieferte Halterung. Das Spiel kann nun starten, die Innenkamera des Handys erfasst die Bewegungen des Spielers und sorgt so für Punkt, Satz und Sieg. Vorinstalliert sind die Spiele „Tennis“, „Fitness“, „Nitro Street Racing“ und „Bowling“. Weitere Spiele kann sich der Nutzer gegen Gebühr herunterladen.

Bei den Fotohandys geht der Trend zu 12 Megapixeln. Einer der Vorreiter ist Sony Ericsson. Der Handyhersteller zeigt sein erstes 12-Megapixel-Fotohandy, das noch 2009 in Deutschland auf den Markt kommen soll. Vielen ist es noch unter dem Namen Idou bekannt, inzwischen hat Sony Ericsson es umgetauft in Satio. Es zählt zu den ersten Geräten, die unter Sony Ericssons neuer Produktprämisse “Unbegrenzte Unterhaltung“ (Entertainment Unlimited) laufen.

Sony Ericsson Yari
Vergrößern Sony Ericsson Yari
© 2014

Die 12-Megapixel-Kamera im Satio bietet einen Autofokus mit Gesichtserkennung. Per Touch-Fokus lässt sich der Autofokus auch individuell auf Personen oder Gegenstände scharfstellen. Dabei tippt der Fotograf mit dem Finger auf die jeweilige Stelle des Bildschirms und das Handy fokussiert auf den ausgewählten Bereich. Bei Schummerlicht kann der Hobbyfotograf einen Xenon-Blitz zuschalten. Der ermöglicht zwar gute Fotoergebnisse bei schwierigen Lichtverhältnissen, für Videodrehs ist ein Xenonblitz jedoch eine schlechte Wahl. Da wäre ein LED-Licht besser geeignet, da es über mehrere Minuten Helligkeit spendet.

Sony Ericsson Satio
Vergrößern Sony Ericsson Satio
© 2014

Auch Samsung setzt auf einen Xenonblitz, die Koreaner stehen ebenfalls mit einer 12-Megapixelkamera in den Startlöchern. Das Samsung Pixon 12 hat wie das Satio Gesichtserkennung und jede Menge Motivprogramme zu bieten. Es überzeugt zudem mit einem recht schnellen Autofokus und kurzen Auslöseverzögerungen. Da werden Schnappschüsse auch bei sanfter Beleuchtung noch gut scharf.

Wer es eine Nummer kleiner schätzt, sollte sich das Aino von Sony Ericsson ansehen. Es kommt mit 8-Megapixelkamera, bedient wird es per Touchscreen. Die Fotofunktionen sind dabei ähnlich ausgefeilt wie beim Satio.

Aussteller:
Sony Ericsson: Halle 9./201
Samsung: Halle 20./101

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