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IE 5 top, Spracherkennung Flop

06.03.2007 | 15:28 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

1999 stieg der Internet Explorer 5.0 in den Ring. Und Office 2000 kam ebenfalls auf den Markt. Spracherkennungs- und -ausgabesoftware sollten mit der CeBIT 1999 den Siegeszug antreten. Es wurde zum Flop. Bis heute führt kaum ein Weg an der Tastatur vorbei.

Im Jahr 2000 stellte Bill Gates seine .NET-Strategie vor. Für die Anwender war das aber noch graue Theorie, interessanter war allerdings Windows 2000 als Nachfolger von Windows NT. Auch für Windows 98 schlug das letzte Stündchen, die Windows Millennium Edition (ME) kam in die Regale. Internet-Freaks konnten sich über den Internet Explorer 5.5 freuen.

Im Jahre 2000 hagelte es gleich mehrere Flops: Technisch war Voice over IP, das Telefonieren übers Web, ein völliges Desaster. Das Internet war der Sprachübertragung nicht gewachsen, das IP-Protokoll ungeeignet. Aber nicht nur Technik-Experten, auch viele - selbsternannte - Wirtschafts-Gurus irrten sich gewaltig: Die Start-ups wurden auf der CeBIT 2000 noch gefeiert, ein halbes Jahr wurden sie zu Grabe getragen.

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