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Hot Spots: Das öffentliche Netzwerk

02.08.2002 | 12:33 Uhr |

Wer bisher unterwegs ins Internet wollte, war auf ein Handy oder Nokias Card-Phone angewiesen. Jetzt gibt es auch in Deutschland immer mehr Orte, an denen ein drahtloser Internetzugang per WLAN angeboten wird. An diesen so genannten Hot Spots in Flughäfem, Hotels und Universitäten kommen Surfwillige, die über ein WLAN-fähiges Notebooks oder einen WLAN-PDA verfügen, über Access Points ins Internet.

Das Vorbild ist die amerikanische Coffeshop-Kette Starbucks, die alle ihre Filialen mit WLAN-Zugängen versorgen wollte. Das Vorhaben geriet allerdings ins Stocken, als der WLAN-Ausrüster Mobilstar bankrott ging und von der Telekom-Tochter Voicestream aufgekauft wurde.

Die Telekom will Hot Spots nun auch in Deutschland einrichten: Sie sollen als Ausgangspunkte für Nutzer der neuen Mobilfunkgeneration UMTS dienen. Der Anwender soll überall surfen können und außer an der Datenrate nicht merken, ob er jetzt per WLAN oder UMTS online ist. Entsprechende Techniken, die einen gleitenden Übergang zwischen WLAN und UMTS ermöglichen, werden bereits entwickelt. Die Website www.mobileaccess.de/wlan gibt Auskunft über WLAN-Hot-Spots in Deutschland.

Aber nicht nur per WLAN, auch per Bluetooth kommt man an einigen Hot Spots ins Internet: In Deutschland rüstet der Kaffee-Röster Meyerbeer 14 Filialen unter anderem in Berlin, Essen und München mit Bluetooth-Access-Points aus.

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