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Hosted Exchange ist nicht gleich Exchange Online

26.01.2011 | 09:45 Uhr |

Achten Sie darauf, wenn Sie im Internet Postfächer in Hosted-Exchange-Umgebungen bestellen. Zwar handelt es sich hierbei ebenfalls in vielen Fällen um Exchange-Umgebungen, allerdings haben diese nichts mit Exchange Online zu tun, sondern sind Dienstleistungen Dritter. Sie haben in diesem Fall keinerlei Support bei Microsoft, sondern wenden sich an den entsprechenden Dienstleister. Außerdem bieten diese Dienstleister meistens nur einzelne Lösungen wie Postfächer an und keine Zusatzdienste wie Exchange Online. Daher müssen Sie vorher klären, ob Sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit weiteren Lösungen wie SharePoint oder Netmeeting haben.

Der Vorteil bei solchen Lösungen von Drittanbietern ist allerdings, dass auch Freiberufler, die nur ein oder zwei Postfächer benötigen, Exchange einsetzen können. Exchange Online können Sie erst ab fünf Lizenzen bestellen, was oft teurer ist als einzelne Lizenzen, zum Beispiel bei 1&1. Achten Sie beim Buchen solcher Dienste darauf, dass Sie auch Exchange bekommen. So ist zum Beispiel das Angebot MailXChange von 1&1 nicht gleichzusetzen mit Outlook Exchange . Nur Letzteres bietet die Möglichkeit, per MAPI und Outlook Anywhere auf Exchange zuzugreifen. Für MailXChange benötigen Sie einen Connector, den es zum Beispiel derzeit nicht für 64-Bit-Systeme gibt.

Bevor Sie also ein Angebot buchen, fragen Sie nach, um welches Produkt es sich handelt und ob Exchange Online oder ein eigenes Angebot des Unternehmens vorliegt. ( TecChannel /mje)

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