35228

Home Server von der Stange

19.08.2008 | 11:06 Uhr |

Hauptsächlich ist die Windows-Software für die Auslieferung mit Home Servern gedacht, beispielsweise dem Fujitsu Siemens (Halle 13/101) Scaleo Home Server oder dem HP Media Smart Server . Egal ob Modell von der Stange oder Eigenbau, überlegen Sie sich im Vorfeld, wo Sie den Home Server platzieren wollen. Soll das Gerät beispielsweise im Wohnzimmer stehen, darf es nicht zu laut sein. Auch die Leistungsaufnahme sollten Sie nicht außer Acht lassen, denn die Server sind ständig im Betrieb. Der Scaleo Home Server bringt eine Powermanagement-Funktion mit, die bei Bedarf in den Ruhezustand schaltet. Und natürlich spielt auch der zur Verfügung gestellte Speicherplatz eine wichtige Rolle. Manche Home Server lassen sich nur schlecht mit Festplatten nachrüsten. Auch Wortmann (Halle 9/101) stellt auf der IFA seinen Terra NAS 1000 Home Server aus. Er überzeugt durch ein umfassendes Medien-Management. Schade nur, dass die übrigen Microsoft-Partner wie Hewlett Packard und Tarox der IFA fernbleiben. Dort wäre genau die richtige Zielgruppe vor Ort.

Systemvoraussetzungen für den Eigenbau
Alternativ können Sie einen älteren PC als Server nutzen und sich die Software für etwa 130 Euro ins Haus holen. Testen können Sie sie derzeit kostenlos . Windows Home Server wird mit einer DVD und einer CD ausgeliefert. Die DVD ist für den PC gedacht, der als Server dienen soll. Dazu tut es auch ein älteres Modell, allerdings gilt es zu beachten, dass Windows Home Server aus Windows Server 2003 basiert und mit dessen Treibern arbeitet. Holen Sie also nicht gerade den allerletzten Rechner-Methusalem vom Dachboden. Ein PC mit 1 GHz und mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher sollte es schon sein. Natürlich benötigt der PC auch ein DVD-Laufwerk, damit der Server booten kann. Steht intern keines zur Verfügung, ist der Einsatz eines externen USB-DVD-Laufwerks möglich. Allerdings muss der Rechner dann USB 2.0 unterstützen, USB 1.1 reicht nicht.

PC-WELT Marktplatz

35228