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Hintergrund Nigeria Connection

In den Mails der Nigeria Connection bittet ein vorgeblicher nigerianischer Minister oder ein anderes angebliches Regierungsmitglied respektive ein Bankangestellter aus Nigeria den Angeschriebenen um Mithilfe, um Millionen von Dollar außer Landes zu schaffen. Einzige Voraussetzung: Der Anwender müsse ein Konto zur Verfügung stellen. Sollte der Deal gelingen, winkt dem Kontoinhaber als "Entschädigung" eine Provision im einstelligen Millionenbereich.

Sobald der Betroffene seine Konto- und Personendaten an die Absender der Mail versandt hat, räumen diese sein Konto ab. Oder sie verlangen finanzielle Vorleistungen, um nigerianische Beamte bestechen zu können. In jedem Fall ist der Angeschriebene der Betrogene. Allerdings bieten diese in vielen unterschiedlichen Versionen kursierenden Mails abgebrühten Zeitgenossen durchaus die Möglichkeit, die Gangster zum Narren zu halten. Ein amüsantes Beispiel hierfür können Sie hier nachlesen, gute Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt.

Der schwarzafrikanische Staat hat bereits vor einiger Zeit auf diese rufschädigenden Umtriebe reagiert und eine Website online gestellt, auf der vor diesen betrügerischen Machenschaften gewarnt wird (PC-WELT berichtete).

Neuer Hoax macht die Runde (PC-WELT Online, 24.05.2002)

Website gegen "Nigeria"-Spam-Mails (PC-WELT Online, 27.03.2002)

Nigeria-Connection: Erste Festnahmen (PC-WELT Online, 15.10.2002)

Vorsicht: Nigeria-Connection sucht Opfer (PC-WELT Online, 08.08.2000)

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