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Multimediaboxen für den Fernseher

22.01.2013 | 11:11 Uhr |

Smart-TV-Geräte erobern immer mehr heimische Wohnzimmer. Aber ist immer gleich ein neues Fernsehgerät notwendig? Nicht unbedingt, denn mit einer so genannten Set-Top-Box wird jeder normale Fernseher zu einer der angesagten Multimediazentralen. Jetzt lässt es sich bequem vom Sofa aus im Internet surfen, YouTube-Videos können auf der Glotze genossen werden und andere Inhalte kann man über Google-TV-Apps nutzen.

Smart fernsehen auch mit altem TV-Gerät

Per USB-Schnittstelle oder DLNA lassen sich zudem Fotos, Musik und Videos von Notebook, Tablet oder Smartphone bequem auf dem Fernseher anschauen. Selbst eine Stereo-Anlage für den richtig guten Sound findet Anschluss an der Set-Top-Box.

Sony NSZ GS7
Vergrößern Sony NSZ GS7
© Sony

Viele der aktuell angeboten TV-Erweiterungen nutzen im Hintergrund Android als Betriebssystem. Eine der ersten Boxen mit Google-TV Funktionen ist die Sony NSZ-GS7 . Den Internet-Player mit einer Kombination aus Fernbedienung, Touchpad und Tastatur gibt es für knapp 200 Euro.

nova Android Stick
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© Motioncoding

Wer es günstiger möchte kann auf einen kleinen Mini-PC-Stick zurückgreifen. Diese Kleinstrechner sehen aus wie zu groß geratene USB-Sticks und werden an den HDMI Anschluss des Fernsehers oder Monitors angesteckt. Der nova Stick von motioncoding bietet für 79 Euro eine Doppelkern-CPU und Android 4.1. Zum Betrieb ist noch eine Tastatur-Maus-Kombination mit USB-Anschluss nötig.

Wichtig bei der Auswahl der eigenen Set-Top-Box ist, dass der Zugang zum Google Play Store enthalten ist. Damit ist die Erweiterung über kleine Zusatzprogramme, so genannte Apps, ganz leicht möglich. Andernfalls muss auf einen der alternativen Android-Marktplätze ausgewichen werden, die nicht das volle Sortiment an Apps anbieten. Weiterhin ist bei der Auswahl von Apps wichtig, ob diese speziell für die Google TV-Box optimiert wurden. Die anderen funktionieren zwar, lassen sich aber durch den fehlenden Touchscreen schlechter bedienen.

Sony PRS T2
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© Sony

eBook Reader

Für echte Leseratten ist ein spezieller eBook-Reader deutlich besser geeignet als ein Tablet mit einer Zusatz-App. Die E-Ink Displays lassen sich über längere Zeit ermüdungsfrei lesen und der Akku hält Wochen, wenn nicht sogar Monate. Der PRS-T2 von Sony arbeitet im Hintergrund mit Android. Der normale Nutzer bekommt davon nichts mit, da Sony eine komplett eigene Benutzeroberfläche erstellt hat. Auch gibt es keine Verbindung zum Google Play Store um Zusatzprogramme installieren zu können. Wer sich aber zutraut am eBook Reader selbst Hand anzulegen, kann den Sony eReader entsperren (root-Zugriff) und so auf das Basis-Android zugreifen. Dann ist auch die Installation von Apps möglich. Vorteilhaft ist hier die Android-Version der Kindle Reader App von Amazon. So kann mit dem Sony Reader auch auf das riesige Angebot von Amazon zugegriffen werden.

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